Bayern: Brennende Küchenzeile und Sprung auf das Dach bei Zimmerbrand

MÜNCHEN (BAYERN): Durch eine überhitzte Herdplatte ist in einem Mehrfamilienhaus in Untergiesing gegen 21.45 Uhr des 25. Februar 2016 ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner hatten beim Verlassen ihrer Dreizimmerwohnung vergessen, den Elektroherd auszuschalten.


Mit einem C-Rohr konnte ein Atemschutztrupp der Hauptfeuerwache die brennende Küchenzeile rasch löschen. Durch das Anbringen eines mobilen Rauchvorhangs wurde die Rauchausbreitung im restlichen Gebäude unterbunden. Zum Entrauchen der Räumlichkeiten kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Aufgrund der geöffneten Zimmertüren hatte sich der Rauch und Ruß allerdings ungehindert in der Erdgeschosswohnung ausgebreitet. Hieraus resultiert auch der hohe Sachschaden von zirka 70.000 Euro.Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die übrigen Bewohner des fünfgeschossigen Gebäudes befanden sich zu keiner Zeit in Gefahr.

 

Verletzte bei Zimmerbrand in Schwabing

Mehrere verletzte Personen und ein zerstörtes Appartement sind das Resultat eines Brandes am Abend des 25. Februar 2016 in einem sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude in  Schwabing. Der Brand war aus ungeklärter Ursache in einem Einzimmerappartement im zweiten Obergeschoss ausgebrochen.

Sprung auf das Dach: Die 65-jährige Bewohnerin konnte sich aus ihrer brennenden Wohnung nur noch mit einem Sprung auf das Flachdach eines Anbaus retten. Sie erlitt schwere Verletzungen sowohl durch Verbrennungen, als auch durch die unsanfte Landung auf dem Dach. Sie kam in Begleitung des Notarzteams Neuherberg in den Schockraum einer Münchner Klinik. Eine 39 jährige Frau und ihre ein und sechs Jahre alten Kinder erlitten bei der Flucht aus dem Gebäude eine leichte Rauchvergiftung. Sie kamen mit dem Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus.

Brand rasch gelöscht: Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr konnten den Brand rasch unter Einsatz von Preßluftatmern mit einem C-Rohr löschen. Die Lüftungsmaßnahmen im Anschluss gestalteten sich sehr schwierig und zeitaufwändig. Insgesamt sechs Hochleistungslüfter wurden eingesetzt, um die verrauchten Flure und Wohnungen wieder rauchfrei zu bekommen. Rund 29 Bewohner fanden im Zeitraum des Einsatzes Unterschlupf in einem Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr. Sie konnten nach Beendigung des Einsatzes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der am Gebäude entstandene Sachschaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Brandfahnder der Kriminalpolizei München haben die Ermittlungen zur Brandursache an der Einsatzstelle aufgenommen.

 

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