Bayern: Große Feuer in der Silvesternacht 2016/17 in München

MÜNCHEN (BAYERN): Nach dem Dachstuhlbrand an einem mehrstöckigen Wohngebäudes in der Unterbiberger Straße sind einige Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Um kurz nach zehn Uhr abends des 31. Dezember 2016 wurde die Feuerwehr München zu einem Brand auf einem Balkon an dem Mehrfamilienhaus gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die Flammen vom Balkon auf die Fassade übergetreten.


Trotz sofort eingeleiteter, massiver Löschmaßnahmen, konnte die weitere Ausbreitung des Brandes auf den Dachstuhl nicht mehr verhindert werden, so dass der komplette Dachstuhl auf 20 Metern Länge in Vollbrand stand. Unter dem Einsatz von drei Drehleitern und mehreren Löschrohren dauerten die Maßnahmen der Feuerwehr bis in die Morgenstunden, um den Brand komplett zu löschen (Fotos zeigen diesen Einsatz).
Als sehr zeitaufwändig zeigte sich die Kontrolle nach Glut- und Brandnestern im Dachstuhl, die in mühevoller Kleinarbeit gesucht und abgelöscht werden mussten. Bei dem Brand wurden drei Personen teils schwer Verletzt. Die beiden Bewohner wurden mit starken Verbrennungen und mittelschwer verletzt in eine Klinik transportiert. Zwei weitere Personen mussten mit einer Rauchgasintoxikation behandelt werden.
Insgesamt wurden von den 120 Einsatzkräften 55 Atemschutzgeräte eingesetzt, um die Brandbekämpfung und die Nachlöscharbeiten durchzuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist absolut unklar, wie der Brand entstanden ist. Dies muss die Ermittlung der Brandfahndung klären. Der Sachschaden ist aufgrund der erheblichen Schäden erst nach genauer Begutachtung der Bausubstanz abschätzbar.


Großfeuer nach Mitternacht
Bereits 32 Sekunden nach Mitternacht wurden die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache am 1. Jänner 2017 in die Chiemgaustraße gerufen. Dort war auf einem Balkon ein Feuer ausgebrochen. Als die Einsatzkräfte eintrafen war das Feuer bereits auf die Wohnung übergesprungen. Es wurde ein Trupp unter Atemschutz zum Innenangriff eingesetzt. Ein Weiterer leitete Löschmaßnahmen über eine Drehleiter ein. Trotz schnellen Eingreifens konnte aber ein Überschlag des Feuers auf den Dachstuhl nicht verhindert werden. Die Einsatzkräfte waren noch mehrere Stunden damit beschäftigt die Dachhaut zu kontrollieren. Personen waren nicht in Gefahr. Der Schaden wurde vom Einsatzleiter auf zirka 200.000 Euro beziffert.


Noch ein Feuer nach Mitternacht
Um 18 Minuten nach Mitternacht ist bereits der zweite große Brand in Perlach bei der Integrierten Leitstelle gemeldet worden. Im zweiten Obergeschoss eines sechsstöckigen Hauses brannte ein Balkon in voller Ausdehnung. Durch die große Einsatzstelle in der Chiemgaustraße wurden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterbiberg und Neubiberg an die Einsatzstelle alarmiert. Bei Eintreffen brannte bereits die Wohnung. Das Feuer war so stark, dass es auch auf den darüber liegenden Balkon überzugreifen drohte. Durch den Einsatz von zirka 50 Einsatzkräften aus dem Landkreis und der Stadt München konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Des Weiteren wurden noch sechs Wohnungen teils gewaltsam geöffnet und kontrolliert. Verletzte waren nicht zu beklagen. Der Schaden konnte von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

 

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