Bayern: Münchner Feuerwehr befreit eingeklemmten Lenker und löscht brennenden VW Transporter "Bull"

MÜNCHEN (BAYERN): Ein Unfall auf der A99, Fahrtrichtung Stuttgart kurz vor dem Aubinger Tunnel, führte am 10. Oktober 2018, in München zu einer stundenlangen Sperrung der Autobahn.


Am Nachmittag ereignete sich ein Unfall zwischen einem Sattelschlepper und einem Autotransporter. Dabei wurde der 50-jährige Fahrer des Transporters in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. Nachdem sich die Rettungskräfte mühsam durch den stehenden Verkehr den Weg gebahnt hatten, wurden bei der Ankunft am Unfallort zeitgleich mehrere Maßnahmen durchgeführt.

Schon als die Erstversorgung des verunfallten Fahrers durchgeführt wurde, leiteten weitere Einsatzkräfte die technische Rettung mit zwei hydraulischen Rettungssätzen ein. Zudem wurden Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt und der Brandschutz sichergestellt. Auch eine Voranmeldung für den Schockraum eines Krankenhauses und die Alarmierung des Rettungshubschraubers (ITH) Christoph München liefen in den ersten Minuten an.

 

Bereits nach 20 Minuten war der schwer verletzte und eingeklemmte Fahrer des Autotransporters befreit und wurde durch einen Notarzt vor Ort stabilisiert und intensiv versorgt. Zügig wurde er an den ITH übergeben und durch ihn in einen Schockraum zur weiteren Versorgung transportiert. Der Sohn des Verletzten, der in einem weiteren Transporter den Unfall mit ansehen musste, wurde durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes in eine Münchner Klinik transportiert und im weiteren Verlauf durch das Kriseninterventionsteam betreut. Nach der Unfallaufnahme wurde die Einsatzstelle geräumt, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und nach Abschluss Maßnahmen durch die Polizei für
den Verkehr wieder freigegeben.


Rarität brennt komplett aus
Ein VW Transporter Typ 2 T1, auch Bulli genannt, ist am Nachmittag des 10. Oktober 2018 vollkommen ausgebrannt. Der 41-jährige Fahrer des Bulli befand sich auf der Autobahn München in Fahrtrichtung Garmisch und wollte auf Höhe der Ausfahrt Forstenried abfahren. Er bemerkte plötzlich eine starke Rauchentwicklung im Fahrzeug und brachte es noch im Bereich der Ausfahrt zum stehen. Den alarmierten Feuerwehrkräften der Feuerwache Sendling und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Forstenried, wies eine massive Rauchsäule den Weg zur Einsatzstelle. Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen brannte der Oldtimer vollkommen aus. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann Seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Verletzt wurde niemand. Die Autobahnabfahrt Forstenried war im Zeitraum der Arbeiten gesperrt.

 

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