Bayern: Rauchausbreitung über drei Geschosse bei Brand in Krankenhaus in München

MÜNCHEN (BAYERN): Gegen 22.00 Uhr des 15. Juli 2017 kam es zu einem Brand im Klinikum Großhadern in München. Pflegekräfte bemerkten Rauch im Gebäude und betätigten umgehend einen Druckknopfmelder. Zeitgleich löste die automatische Brandmeldezentrale aus.


Die angerückten Kräfte kontrollierten umgehend die betroffenen Bereiche und stellten eine starke Rauchentwicklung fest. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr drang der erste Trupp zum Feuer vor. Im Flur waren drei Krankenhausbetten in Brand geraten, die schnell gelöscht werden konnten. Glücklicherweise herrscht in diesem Gebäudeabschnitt Nachts kein Betrieb, sodass niemand evakuiert werden musste.
Jedoch breitete sich der Brandrauch über alle drei Geschosse aus, sodass mehrere Atemschutztrupps die Räumlichkeiten, nach Verletzte durchsuchten. Da eine Überdruckbelüftung nicht möglich war,   wurden möglichst viele Fenster geöffnet, um das Gebäude zu entrauchen. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
120 Einsatzkräfte waren nötig, um das Gefahrenpotential abzudecken. Sie waren drei Stunden mit den Lösch- und Lüftungsmaßnahmen beschäftigt. Dank der guten Unterstützung der Klinikleitung konnte der Einsatz störungsfrei verlaufen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt. Der immense Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

 

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