Bayern: Rauchmelder detektieren brennendes Bett im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses

BAD REICHENHALL/KIRCHBERG (BAYERN): Gegen 10.30 Uhr des 17. Juni 2019 mussten Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei wegen eines brennenden Bettes im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses in der Nonner Straße ausrücken in Bad Reichenhall.


Da ein Bewohner durch den ausgelösten Rauchmelder das Feuer rasch bemerkte und über die Hausverwaltung ein Notruf abgesetzt wurde, konnten die Einsatzkräfte den Schwelbrand rasch unter Atemschutz ablöschen und Decke und Matratze ins Freie bringen, so dass letztlich niemand verletzt wurde und auch kein größerer Schaden an weiteren Teilen des Gebäudes entstand.

Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Nonner Straße hatte einen ausgelösten Rauchwarnmelder in der obersten Etage an die Hausverwaltung gemeldet. Der Mitarbeiter alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte; zwischenzeitlich hatte ein weiterer Bewohner Rauchgeruch gemeldet. Ob noch jemand in der verrauchten Wohnung war, konnte niemand genau sagen. Mit Alarmstufe „B3-Person“ schickte die Leitstelle Traunstein die Reichenhaller Hauptwache, den Löschzug Karlstein, ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Bayerisch Gmain und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, Notarzt und Einsatzleiter nach Kirchberg.

Die ersteintreffende Streife der Reichenhaller Polizei öffnete die Wohnungstüre gewaltsam, konnte aber aufgrund der Rauchentwicklung nicht die ganze Wohnung durchsuchen. Erst der Angriffstrupp des ersten Löschfahrzeugs der Feuerwehr konnte alle Räumlichkeiten prüfen und Entwarnung geben, da niemand zu Hause war. Mittels eines C-Rohres löschten die Ehrenamtlichen den Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung an Teilen des Bettes ab und brachten die Decke und die Matratze ins Freie. Mit einem Überdrucklüfter belüfteten sie die verrauchte Wohnung und das Treppenhaus. Die Kräfte aus Bayerisch Gmain konnten wieder abrücken. Die Feuerwehr Bad Reichenhall war mit 31 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.

Bereits am frühen Sonntagabend gegen 17.30 Uhr verhinderte ein Rauchmelder in der Hochbahnstraße in Schönau am Königssee Schlimmeres: Die Leitstelle schickte die Feuerwehren Königssee, Berchtesgaden und Schönau und das Rote Kreuz mit dem Stichwort B3 in die Hochbahnstraße. Eine Nachbarin war wegen eines akustischen Rauchmelders auf den Rauch aufmerksam geworden. Wie die Freiwillige Feuerwehr Schönau in ihrem Einsatzbericht mitteilt, hatte offenbar altes Grillgut in einem Mülleimer im Haus zu brennen begonnen. Zu dieser Zeit befanden sich glücklicherweise keine Menschen im Gebäude. Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr brachten den Mülleimer aus dem verrauchten Haus und löschten ihn ab. Anschließend belüfteten die Helfer die betroffenen Räume.

 

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