Deutschland: 15 Verletzte und ein Todesopfer bei zwei Kohlenmonoxid-Zwischenfällen in Mühlheim/Ruhr

MÜHLHEIM AN DER RUHR (DEUTSCHLAND): Um 16.20 des 4. Jänner 2017 kam es zu einer Meldung eines Gasaustritts an der Prinzeß-Luisen-Straße in Mühlheim. Durch die Nähe der Feuerwache trafen die ersten Einsatzfahrzeuge kurz nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Beim Öffnen der Wohnungstür schlugen die von den Einsatzkräften mitgeführten Kohlenmonoxidwarner Alarm.


Da sich allein in der betroffenen Wohnung sechs Personen aufhielten wurde das Einsatzstichwort auf Massenanfall von Verletzten (MANV) erhöht. Dadurch wurden weitere Einsatzmittel zur Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt wurden 23 Personen aus dem betroffenen Wohngebäude evakuiert. Bei den Personen aus der betroffenen Wohnung wurden erhöhte Kohlenmonoxid-werte festgestellt. Bei der 42 jährigen Mutter und ihren drei Kindern (8 Jahre, 2 Jahre, 6 Monate) waren die Werte so erhöht, dass sie mit Hubschraubern in eine Druckkammer zur Uni-Klinik nach Düsseldorf geflogen wurden. Zwei weitere Personen wurden in Mülheimer Krankenhäuser gebracht. Bei weiteren 17 Personen wurden ebenfalls Messungen auf CO durchgeführt. Diese Messungen waren allesamt negativ. Die betroffene Wohnung ist von der Polizei beschlagnahmt.

 

CO-Zwischenfall mit Todesopfer

Am Dienstagabend, 3. Jänner 2017, wurde der Rettungsdienst der Stadt Mülheim an der Ruhr zu einer bewusstlosen Person in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses alarmiert. Vor Ort schlugen die von den Einsatzkräften mitgeführten CO-Warngeräte aus und zeigten einen hohen dreistelligen CO-Gehalt in der betroffenen Wohnung an. Die Beamten forderten daraufhin umgehend Feuerwehr- sowie weitere Rettungskräfte nach. Bei CO-Gas handelt es sich um Kohlenmonoxid, welches weder riech- noch schmeckbar ist und bereits in geringen Konzentrationen zum Tode führen kann. Durch die Feuerwehr wurden umfangreiche Messungen durchgeführt und alle Bewohner auf eventuelle CO-Gehalte in der Ausatemluft kontrolliert.

Insgesamt wurden neun Personen, darunter mehrere Kinder, aufgrund erhöhter CO-Werte in eine Druckkammer zur Universitätsklinik Düsseldorf verbracht. Unter den neun Personen befand sich auch ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der jedoch nach eingehender Untersuchung nicht stationär im Krankenhaus verbleiben musste. Eine Person konnte nur noch leblos aus der Wohnung geborgen werden und verstarb noch an der Einsatzstelle.


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