Deutschland: Altmunition fordert Feuerwehren bei Waldbränden

BERLIN (DEUTSCHLAND): „Munitionsbelastete Flächen sind für die Feuerwehren eine große Herausforderung bei der Waldbrandbekämpfung. Es ist lebensgefährlich und daher nicht zu verantworten, Einsatzkräfte zu Fuß in belastete Gebiete zu entsenden. Daher muss die Brandbekämpfung hier mit anderen Mitteln erfolgen: mit Löschhubschraubern aus der Luft“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), angesichts der aktuellen Brände auf ehemaligen Truppenübungsplätzen.


Im Landkreis Ludwigslust-Parchim (MV) ist aufgrund eines Brandes auf einem ehemaligen  Truppenübungsplatz bei Lübtheen der Katastrophenfall ausgerufen worden. Hier wurden rund 650  Menschen in den Ortschaften Alt Jabel, Jessenitz-Werk, Trebs und Volzrade evakuiert. Die Rauchwolke war über mehrere hundert Kilometer zu bemerken und schreckte selbst Menschen in Berlin oder Leipzig auf.
„Grundsätzlich wird in Deutschland eine Waldbrandbekämpfung aus der Luft als unterstützende Maßnahme zur bodengebundenen Waldbrandbekämpfung angesehen, da durch unser engmaschiges Feuerwehrsystem Brände bereits sehr früh bekämpft werden können“, erläutert Ziebs den feuerwehrtaktischen Unterschied etwa zu den USA oder Frankreich.

„Bei nicht sicher beräumten Munitionsverdachtsflächen ehemaliger Schlachtfelder oder auf  Truppenübungsplätzen stellt die Brandbekämpfung aus der Luft jedoch die einzige sichere Möglichkeit dar“, so der Verbandspräsident.

 

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