Deutschland: Fettexplosion - Küche in Düsseldorf stand in 14. Etage in Flammen

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): In einem Düsseldorfer Wohnhochhaus löste eine Fettexplosion am Nachmittag des 30. Juni 2015 einen Küchenbrand in einer Mietswohnung in der 14. Etage aus. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderte eine Schadensausbreitung auf die anderen Wohnungen. Bei dem Versuch das Feuer selbst zu löschen verletzte sich der Mieter leicht und wurde mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.


Der Mieter der Brandwohnung rief noch selbst bei der Feuerwehrleitstelle an und meldete einen Küchenbrand nach einer kleinen Fettexplosion. Der Feuerwehrmann, der den Notruf entgegen nahm, forderte ihn auf, sofort die Brandwohnung zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Gleichzeitig machte sich ein Großaufgebot aus drei Löschzügen, mehren Sonderfahrzeugen der Technikwache von der Posener Straße und Rettungsdiensteinheiten auf den Weg.


Die Retter der Feuer- und Rettungswache Werstener Feld trafen als erste Einheit nach sieben Minuten am Brandort ein. Durch Objektbesichtigungen, die wöchentlich auf dem Dienst- und Schulungsplan jeder Feuerwache in Düsseldorf stehen, kannten die Wehrleute auch dieses Wohnhochhaus bereits. Die Handgriffe und Abläufe liefen professionell ab. Der Angriffsweg ist bei Hochhäusern oft sehr weit. Mit der ganzen Schutzkleidung, dem Atemschutzgerät auf dem Rücken, Brechwerkzeugen und Löscheinrichtungen eilten ein halbes Dutzend Feuerwehrleute in die 14. Etage. Nicht nur bei diesen Temperaturen erfordert das höchste körperliche Fitness. Die übrigen Einheiten organisierten alles das, was nach dem Einsatzplan „Feuer in einem ausgedehnten Objekt“ nötig wurde.

Unterhalb des Brandgeschosses musste ein Depot mit Reserveequipment eingerichtet werden. Auch standen dort weitere Feuerwehrleute bereit, die im Notfall den eigenen Retter zur Hilfe geeilt wären. Von außen wurden die Wasserleitungen (Steigleitungen, die in Hochhäusern extra für die Feuerwehr verbaut sind mit Wasser geflutet) geflutet. Das Löschwasser stand in kurzen Augenblicken den Brandbekämpfern in der 14. Etage zur Verfügung.


Ein interner Räumungsalarm sorgte dafür, dass die übrigen Bewohner das Haus nach und nach verließen. Die Einsatzkräfte halfen den Bewohnern beim Verlassen und kümmerten sich während des nicht alltäglichen Geschehens um die teils besorgten Anwohner. Ein Notarzt und Rettungsassistenten versorgten den Mann, der sich bei ersten Löschversuchen an Händen und Armen verletzte. Mit einer leichten Rauchgasvergiftung wurde er anschließend ins Krankenhaus gefahren.
Die Brandbekämpfer konnten das Feuer in der Küche rasch löschen. Es handelte sich um brennendes Fett und Speisen, die auf einem Herd brannten. Nachdem das Feuer erloschen war, lüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung und konnten so eine Rauchentwicklung auf weitere Wohneinheiten verhindern. Während der Löscharbeiten kam es rund um die Einsatzstelle zu Verkehrsbehinderungen.
Nach rund 90 Minuten war der Einsatz für die über 50 Einsatzkräfte beendet.

 

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