Deutschland: Feuer mit Menschenleben in Gefahr in Gelsenkirchen: Dachstuhl in Vollbrand

GELSENKIRCHEN (DEUTSCHLAND): "Der Dachstuhl in unserem Haus brennt, kommen sie schnell!" so lauteten gegen 17:30 Uhr des 27. Jänner 2016 die ersten Meldungen aus der Germanenstraße im Gelsenkirchener Stadtteil Bulmke-Hüllen. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache 1 aus der Wildenbruchstraße bestätigten bei ihrem Eintreffen umgehend das Feuer und erhöhten die Einsatzstufe, da sich der Dachstuhl zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand befand.


Die ersten Trupps der Feuerwehr, die nur noch mit Atemschutz das total verqualmte Gebäude betreten konnten retten eine Rollstuhlfahrerin ihrer Wohnung im Dachgeschoß des Gebäudes. Die ältere Dame erlitt eine Rauchvergiftung und wurde mit dem Rettungswagen in eine Gelsenkirchener Klinik eingeliefert. Die weiteren Bewohner des Gebäudes konnten sich selbst aus dem Gebäude retten und blieben unverletzt.

In der Zwischenzeit wurde ein umfangreicher Löschangriff vorgenommen, der im Innenangriff über das Treppenhaus sowie im Außenangriff über eine Drehleiter schnell zum Löscherfolg führte. Hierzu wurden mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Die angrenzenden beiden Wohnhäuser wurden auch vorsichtshalber geräumt und durch eine umfangreiche "Riegelstellung" vor dem Überschlag der Flammen geschützt. Die Mieter der drei Häuser wurden während der Löschmaßnahmen in einem Bus der BOGESTRA versorgt und durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes untersucht. Die Löschmaßnahmen und insbesondere die Kontrolle der Brandbereiche zogen sich jedoch noch bis in dem Abend hinein, sodass um 20:10 Uhr "Brand unter Kontrolle" gemeldet werden konnte.

Die umfangreiche Nachkontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera ergab nur noch vereinzelte glimmende Brandnester, die nochmals nachgelöscht wurden .Die Nachbargebäude konnten im Anschluss wieder für die Bewohner freigegeben werden. Die Bewohner des Brandobjektes konnten jedoch nicht in das, als "unbewohnbar" erklärte vierstöckige Gebäude zurückkehren, sie kamen bei Bekannten unter oder mussten durch die Feuerwehr untergebracht werden. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst im Bereich Germanen- und Vandalenstraße im Einsatz.

Der Sachschaden wird auf ca. 100.000 EUR geschätzt, die Polizei hat die Einsatzstelle übernommen und unmittelbar die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.


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