Deutschland: Jahreswechsel 2016/17 im Heidekreis mit Großbrand in Rethem

HEIDEKREIS (DEUTSCHLAND): Der Jahreswechsel 2016 / 17 war für die Feuerwehren im Heidekreis verhältnismäßig ruhig, so konnten die Ehrenamtlichen mit ihren Familien und Freunden feiern. Erst kurz vor 01:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Walsrode zu einem brennenden Papierkorb in die Poststraße gerufen.


Der Brand war schnell gelöscht. Ein weiterer gemeldeter Schwelbrand in einer Mülltonne in der Moorstraße konnte zügig abgearbeitet werden.


Brand auf Terrasse
Gehen 03:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Bad Fallingbostel mit dem Alarmstichwort FY (Feuer mit Menschengefährdung) in die Straße „Am Wiethop“ gerufen. Dort brannten auf einer Terrasse diverse Gegenstände. Auch dieses Feuer wurde unter Atemschutz schnell gelöscht, bevor die Flammen auf das Gebäude übergreifen konnten. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Bad Fallingbostel musste dann noch zu einem Kleinbrand bei einer Pizzeria ausrücken, dort hatten Unbekannte einen Weihnachtsmann mit Böllern beschädigt. Vorsichtshalber wurde durch das entstandene Loch Wasser in die Figur gepumpt, um den durch die Explosion entstandenen Kleinbrand zu löschen.


Vollbrand eines Gebäudes (Fotos)
Der größte Einsatz der Nacht war dann gegen 05:00 Uhr in Rethem in der Hainholzstraße. Dort stand aus bisher unbekannter Ursache ein Gebäude in Vollbrand. Nach ersten Erkenntnissen war das Haus unbewohnt. Aus den direkt angrenzenden Wohnhäusern wurden durch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes insgesamt acht Nachbarn geweckt und in Sicherheit gebracht, alle kamen mit dem Schrecken davon. Das Hauptaugenmerk des Einsatzleiters, Gemeindebrandmeister Georg Mahler, lag auf dem Schutz der drei angrenzenden Gebäude, die direkt ineinander übergingen. Dazu wurde auch die Drehleiter aus Walsrode angefordert. Insgesamt wurden bis zu fünf Rohre sowie das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt, teilweise unter Atemschutz. Die Arbeiten wurden durch starken Wind, leichten Regen sowie Temperaturen um den Gefrierpunkt erschwert. Es waren rund 100 Kräfte der Feuerwehr, mehrere Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie der Polizei vor Ort. Die Hainholzstraße war während der Arbeiten voll gesperrt. Die Nachlöscharbeiten werden sich noch in den Vormittag hineinziehen. Die Polizei hat die Ursachenermittlung eingeleitet. Ebenfalls vor Ort waren der Brandschutzabschnittsleiter Richard Meyer, der Brandschutzprüfer des Heidekreises Folkard Boyer, der Kreissicherheitsbeauftragte Günther Volbers sowie ein Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale mit dem Schlauchwechselwagen. Am Gebäude entstand Totalschaden, es wurde niemand verletzt.


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