Deutschland: Rettungsmitarbeiter der Feuerwehr Düsseldorf bei zwei Einsätzen behindert und angegriffen - Sani bewusstlos

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Die Feuerwehr Düsseldorf ist empört und besorgt über zwei Gewaltdelikte gegen Rettungsdienstpersonal bei Notfalleinsätzen, die sich am 23. und 24. Januar 2016 auf der Heinrich-Heine-Alle und in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Potsdamer Straße zutrugen. Ein Rettungsassistent wurde sogar derart geschlagen, dass er bewusstlos zu Boden ging und aus dem Dienst genommen werden musste.


Die Polizei wurde in beiden Vorfällen hinzugerufen und konnte die Situation entschärfen. Ernsthafte Verletzungen gab es keine, Anzeigen werden dennoch erstattet.

Am Freitag gegen Mitternacht wurde die Rettungswagenbesatzung von der Feuer- und Rettungswache Oberkassel zu einem Notfall auf der Heinrich-Heine-Allee alarmiert. Während der Erstversorgung des Patienten im Rettungswagen kamen zwei unbeteiligte Männer unaufgefordert von hinten in den Transportraum. Sie wurden aufgefordert das Fahrzeug sofort zu verlassen, mit dem Hinweis, dass ansonsten die Polizei hinzugerufen würde. Drei Passanten beobachteten die Situation und forderten die zwei "Störer" auf, den Rettungsdienst doch in Ruhe arbeiten zu lassen. Daraus entwickelte sich dann ein Handgemenge mit einer Schlägerei. Im Verlauf wurde auch die Wagenbesatzung angegriffen und ging zu Boden. Die hinzugezogene Polizei konnte die Situation schnell und konsequent beenden.

Der Zweite Vorfall ereignete sich am Sonntag. Um 0.07 Uhr kam ein Notruf von der Potsdamer Straße. Ein Rettungsfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Werstener Feld wurde daraufhin alarmiert. In der Wohnung fand die Besatzung eine bewusstlose Person und etwa 20 sehr aufgebrachte Bewohner des Hauses vor. Die Rettungsdienstmitarbeiter wurden sofort verbal angegangen - sie hätten viel zu lange gebraucht. (Hinweis in eigener Sache: der Rettungswagen benötigte 8 Minuten bis zum Notfallort.) Einer der Assistenten wollte Geräte zur Untersuchung aus dem Notfallkoffer entnehmen.

In diesem Moment wurde er von einem der umstehenden Bewohner mit einem Faustschlag seitlich am Kopf getroffen und ging sofort zu Boden - er war kurzzeitig bewusstlos. Die Polizei griff ein und konnte die Situation entschärfen.

 

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