Deutschland: Sicherungstrupp rettet zwei bei Kellerbrand verletzte Atemschutzträger

NEUSS (DEUTSCHLAND): Zu einem Brand im Keller eines im Rohbau befindlichen Wohngebäudes wurde die Feuerwehr gegen 18:04 Uhr des 28. Dezember 2017 auf die Hülchrater Straße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus den Öffnungen des Gebäudes, sodass umgehend die Alarmstufe erhöht und weiteres Personal von Feuerwehr und Rettungsdienst hinzugezogen wurde.


Erkundungen ergaben schnell, dass es sich um ein leerstehendes Bauobjekt handelt und keine Personen in Gefahr sind. Sofort wurde ein Trupp mit einem Löschrohr in den Keller zur Brandbekämpfung entsendet. Starke Rauchentwicklung, enorme Wärme und Flammen erschwerten die Brandbekämpfung für den eingesetzten Trupp im Keller. Während der Löschtrupp zwecks Ablösung den Rückweg aus dem Keller antrat, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Notfall, bei dem die beiden Feuerwehrmänner verletzt wurden. Sofort wurden bereitstehende Rettungseinheiten in den Keller zur Befreiung der verunfallten Kollegen kommandiert und konnten die in Not geratenen nach kurzer Zeit in die Hände des Rettungsdienstes übergeben.

 

Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort wurden beide unter Notarztbegleitung in eine Spezialklinik transportiert. Nach den zurzeit vorliegenden Erkenntnissen sind die Verletzungen zwar ernst, aber nicht lebensbedrohlich.

Im Anschluss an die gelungene Rettungsaktion wurden alle Beteiligten Feuerwehrleute aus dem Einsatz entlassen und auf der Feuerwache Hammfelddamm zusammengezogen, wo bereits speziell geschulte Seelsorger aus dem Rhein-Kreis Neuss ihre Bereitschaft zu Gesprächen anboten. Die Angehörigen der verunfallten Feuerwehrleute wurden ebenfalls kontaktiert und betreut. Mit unseren Gedanken sind wir bei den verletzten Kollegen, ihren Lieben und -nicht zuletzt- bei Feuerwehrangehörigen, die diesen Einsatz miterlebt haben. Die weitere Brandbekämpfung wurde durch hinzualarmierte Einheiten durchgeführt, welche das Feuer gegen 23:30 endgültig gelöscht hatten.

Im Einsatz waren 5 Löschzüge, 4 Rettungswagen, 2 Notärzte, Leitstelle und Seelsorger Rhein-Kreis Neuss.


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