Deutschland: Von der brennende Pfanne bis zum Dachstuhlfeuer in Stade: Vier Verletzte, 300.000 Euro Sachschaden

STADE (DEUTSCHLAND): Gegen 19:40 Uhr kam es am 11. August 2015 in der Stader Altstadt zum Ausbruch eines Feuers in einer Wohnung eines Hauses in der Straße Cosmaekirchhof. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatte eine Bewohnerin in der Küche ihrer Wohnung im 2. Obergeschoß des Gebäudes mit sieben Wohnungen und einem Büro Essen zubereitet und dabei Öl in eine heiße Pfanne gegossen.


Dieses hatte sich mit einer Stichflamme entzündet und sofort die Küche in Brand gesetzt. Die Frau konnte die Wohnung noch unverletzt verlassen, bevor sich der Brand auf alle Räume und die benachbarte Wohnung und in den gesamten Dachstuhl ausbreitete. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Stade, die mit beiden Zügen und der Ortswehr Bützfleth sowie Bützflether Moor alarmiert wurde, konnte verhindert werden, dass das Feuer in der dicht bebauten Altstadt auf benachbarte Gebäude übergreifen konnte.

Im Rahmen des Einsatzes wurden noch die restlichen Ortswehren der Stadt Stade dazu alarmiert, so dass schließlich insgesamt ca. 170 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an dem Einsatz beteiligt waren. Unter schwerem Atemschutz mussten die Feuerwehrleute von Innen, vom Innenhof und über zwei Drehleiter die Brandbekämpfung vornehmen. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann trotz Brandhaube durch Hitzeüberschlag an den Ohren verletzt, eine Feuerwehrfrau erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und ein weiterer Feuerwehrmann wurde am Fuß verletzt. Ein Nachbar, der couragiert bei der Evakuierung der restlichen Bewohner des Hauses geholfen hatte, zog sich ebenfalls eine leichte Rauchvergiftung zu und begab sich ins Elbeklinikum zur Behandlung.

Der Rettungsdienst war mit zwei Notärzten und 6 Rettungswagen sowie 3 organisatorischen Leitern Rettungsdienst vor Ort. Alle 19 Bewohner des Hauses wurden registriert und untersucht, bevor sie mit Hilfe der Stadt Stade bei Bekannten oder im Hotel untergebracht werden konnten. Vorerst können sie nicht in ihre Wohnungen zurück. Zwei Wohnungen in dem Haus wurden durch Feuer zerstört, mindestens eine bekam einen starken Wasserschaden durch Löschwasser ab, die Anderen müssen noch untersucht werden.

Der Dachstuhl des Gebäudes wurde vollständig zerstört, der Gesamtschaden wird auf mindestens 300.000 Euro geschätzt. Tatortermittler der Polizei haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Genaue Ergebnisse werden aber erst in den nächsten Tagen nach den morgen anlaufenden Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet. Polizeibeamte mussten die Straßen rund um den Brandort absperren und die Schaulustigen fernhalten damit die Löscharbeiten ungehindert durchgeführt werden konnten. Außerhalb von markierten Parkflächen abgestellte Fahrzeuge behinderten die Zufahrt der Feuerwehrfahrzeuge zum Brandort in den engen Straßen der Stader Altstadt. Die Löscharbeiten zogen sich die ganze Nacht hindurch.


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