Internationale Feuerwehr-Sternfahrt: Von Krumpendorf in die Welt hinaus

KRUMPENDORF (KTN): Anfang der 70iger-Jahre des vorigen Jahrhunderts – noch im Zeichen des „Kalten Krieges“ und des „Eisernen Vorhangs“ - erkannte der umtriebige Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Krumpendorf am Wörthersee Hans Koch bereits, dass internationale Kontakte auch für die Feuerwehren in Zukunft von großer Bedeutung sein werden.


Als Hotelier am Wörthersee hatte er auch entsprechende Verbindungen und konnte so 1974 ein Treffen in Perl/Saarland mit Feuerwehren aus Deutschland, Frankreich und eben der FF Krumpendorf organisieren.


Daraus entstand bereits im darauffolgenden Jahr das erste Treffen von Feuerwehren aus mehreren Ländern in Krumpendorf am Wörthersee im Rahmen der „Internationalen Feuerwehr-Sternfahrt – Organisation“ mit damals gesamt 276 Teilnehmern. Entgegen dem Gedanken des Gründers Hans Koch, die Veranstaltung immer am Wörthersee durchzuführen, war das Interesse an dieser Veranstaltung in den nächsten Jahren aber immer größer geworden und fand danach im Abstand von zwei Jahren in verschiedenen Ländern Europas statt: Dänemark, Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Slowenien oder auch Ungarn.


Unerwartet großes Interesse
Die Teilnehmeranzahl explodierte förmlich, bis zu 6.000 am Feuerwehrwesen interessierte Frauen und Männer trafen sich bei diesen Veranstaltungen.
Durch dieses große Interesse war es dann notwendig geworden, der Organisation gewisse Regularien zu geben, die nunmehr in Statuten zusammengefasst sind und vom Präsidium der IFSO beschlossen wurden. Im Zuge der Int. Feuerwehr-Sternfahrt 1993 in Gyula/Ungarn, wurde beschlossen, dass der jeweilige Kommandant der FF Krumpendorf als Präsidiumsvorsitzender fungiert und Heinz Kernjak von der FF Krumpendorf wurde zum Generalsekretär der Organisation gewählt und bekleidet diese Funktion noch bis heute. Im Feuerwehrhaus in Krumpendorf am Wörthersee steht seit Jahren ein eigenes Büro zur Verfügung, von dort aus wird allen Veranstaltern einer Feuerwehr-Sternfahrt entsprechende Unterstützung geboten.


Grundgedanke blieb gleich
Der Grundgedanke dieser Veranstaltungen ist nach wie vor gleichgeblieben: Erfahrungsaustausch über alle Grenzen hinweg, Kennenlernen der Einsatzstrukturen, Fachvorträge, Geräteausstellungen, Einsatzübungen, Ausfahrten von Feuerwehr-Oldtimer-Fahrzeugen, Sammlerbörsen usw.
2019 fand Ende Mai die 23. Int. Feuerwehr-Sternfahrt im Gasteinertal statt – über 4.000 Teilnehmer aus 15 Ländern und waren von der Organisation der veranstaltenden Feuerwehr Dorfgastein begeistert. Über 300 Feuerwehr-Oldtimer-Fahrzeuge aus den verschiedensten Ländern sind angereist und nahmen an der Rundfahrt durchs Gasteinertal teil.

 

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