Nö: Großbrand von mehr als 2.000 Rundballen in Fischamend → mehrtägiger Einsatz

FISCHAMEND (NÖ): Am Samstag, dem 10. September 2016, wurde die Feuerwehr Fischamend um 17:20 Uhr durch die Abschnittsalarmzentrale Schwechat zu einem Brandverdacht in die Smolekstraße gerufen. Während die ersten Fahrzeuge ausrückten, wurde mitgeteilt, das es sich um einen Strohtristenbrand in der Flugfeldstrasse handelt.


Am Einsatzort eingetroffen wurde sofort die Lage erkundet und folgendes festgestellt:
Von ca. 2000 gelagerten Rundstrohballen stand die Hälfte in Vollbrand, in unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Firmen, die sofort geschützt werden mussten. Die eintreffenden Fahrzeuge der Feuerwehr Fischamend begannen sogleich mit dem Schützen der Firmen und dem Aufbau einer Zubringleitung. Weiters wurde durch einen Atemschutztrupp die Einsatzstelle auf Personen abgesucht.

 

Weitere Feuerwehren alarmiert
Aufgrund der Größe und Lage des Brandobjektes wurden vom Einsatzleiter Christian Pichler weitere Feuerwehren zur Unterstützung angefordert. Zur Zerteilung der gelagerten Rundballen wurden Radlader und Bagger angefordert. Nach und nach trafen die angeforderten Feuerwehren ein, es wurden Einsatzabschnitte gebildet. Da es sich um einen Großbrand handelte, wurde zum Schutz der eingesetzten Feuerwehrmitglieder der Rettungsdienst angefordert.

 

Zahlreiche Rohre im Einsatz
Durch massives Aufbringen von Löschwasser mittels acht C-Rohren, einem B-Rohr und zwei Wasserwerfern wurde der Brand soweit unter Kontrolle gebracht, sodass keine Gefährdung für die angrenzenden Betriebe und Anrainer bestand. Nun konnte mittels Radlader begonnen werden, das nicht brennende Stroh vom brennenden zu trennen und von den Gebäuden wegzubringen.

Wegen der Starken Rauchentwicklung konnten die weiteren Löscharbeiten nur mehr unter Atemschutz durchgeführt werden. Hier für wurde ein Atemschutzsammelplatz mit dem Atemluftfahrzeug Fischamend in Richtung Heizwerk und ein Sammelplatz mit dem Atemluftanhänger des Abschnittes Schwechat Land in Richtung Ortsgebiet eingerichtet.

 

Bevölkerung gewarnt
Die starke Rauchentwicklung machte es notwendig die Bewohner der Umgebung mittels Lautsprecherdurchsage zu warnen dies wurde durch die Polizei durchgeführt die Bewohner wurden angewiesen. die Fenster zu schließen.
Um ca 22:30 Uhr standen 125 Feuerwehr Mitglieder mit 25 Fahrzeugen im Einsatz, durch OV Alexander Travnik wurde die Erhebung durchgeführt und die Verpflegung der Einsatzkräfte angefordert. Die Feuerwehrmitglieder wurden abwechselnd aus dem Einsatzgeschehen heraus gelöst und verpflegt. Weiters wurden die benötigten Schaummittel und Betriebsmittel von verschiedenen Orten heran gebracht.


Um ca. 01.00 Uhr entspannte sich die Lage und die angeforderten Feuerwehren konnten nach und nach wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen. Um ca. 05.00 Uhr waren alle Feuerwehren wieder Eingerückt und die Feuerwehr Fischamend übernahm die Nachlöscharbeiten, die sich bis Dienstag 13.September 2016 um 17:00 Uhr hinzogen.


Eingesetzte Kräfte:   

  • FF Fischamend, 7 Fahrzeuge und 35 Mann
  • FF Maria Ellend, 2 Fahrzeuge und 12 Mann
  • FF Enzersdorf, 2 Fahrzeuge und 22 Mann
  • FF Haslau/ Donau, 3 Fahrzeuge und 16 Mann
  • FF Kleinneusiedl, 3 Fahrzeuge und 15 Mann
  • FF Schwadorf, 3 Fahrzeuge und 20 Mann
  • FF Rauchenwarth, 3 Fahrzeuge und 14 Mann
  • FF Himberg, 2 Fahrzeuge und 9 Mann

 

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