Nö: Hühnerstall ein Raub der Flammen → 40.000 Hühner verendet

SCHWARZAU AM STEINFELD (NÖ): Am 19. Juni 2018 gegen 14:15 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Schwarzau mittels Sirenenalarm zu einem Brandeinsatz der Stufe 3 alarmiert. Bereits bei der Anfahrt konnte man eine schwarze Rauchsäule erkennen.


Bei der Ankunft stand eine Halle mit 40.000 Hühnern bereits in Vollbrand. Nach der ersten Lageerkundung durch Kommandant HBI Thomas Streng wurde die Alarmstufe auf 4 erhöht. Des Weiteren fordert der Kommandant weitere Tanklöschfahrzeuge aus der Umgebung an. Seitens der BAZ wurde ein Bezirksführungsstab eingerichtet und zwei KHD-Züge aus dem Bezirk Neunkirchen angefordert. Aufgrund des dichten Rauches und der Anzahl an Feuerwehren wurde die B54 von der Polizei gesperrt.

Durch die starke Rauchentwicklung konnten die Löscharbeiten nur mit schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Aufgrund der Instabilität der Halle war ein Betreten nicht möglich und somit auch kein Angriff von innen durchführbar. Aufgrund des Wassermangels wurde eine einen Kilometer lange Versorgungsleitung von einem Löschteich gelegt sowie ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen durchgeführt. Mit einem großen Belüftungsgerät der Feuerwehr Wiener Neustadt wurde die Halle vom dichten schwarzen Rauch befreit.

Gegen 20:30 Uhr konnte vorerst Brand aus gegeben werden. Alle eingesetzten Einsatzkräfte konnten den Einsatzort wieder verlassen. Die FF Schwarzau am Steinfeld blieb noch bis ca. 22 Uhr vor Ort und überwachte den Bereich. Im Anschluss wurde ins Feuerwehrhaus eingerückt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Gegen Mitternacht erfolgte noch eine Nachkontrolle. Gegen 1:40 Uhr konnte auch die FF Schwarzau am Steinfeld den Einsatz beenden.

Insgesamt waren 27 Feuerwehren aus den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt mit mehr als 200 Mann am Einsatz beteiligt. Trotz dieses Aufgebotes an Feuerwehren konnten die 40.000 Hühner nicht gerettet werde. Sie verendeten in den Flammen.  Die FF Schwarzau am Steinfeld war mit 36 Mann und 5 Fahrzeugen, 19B-Schläuchen, 17 C-Schläuchen, 14 Atemschutzmasken, 12 Atemluftflaschen am Einsatzort. In den nächsten Tagen wurde die FF Schwarzau am Steinfeld noch zwei Mal zu Nachlöscharbeiten alarmiert.

 

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