Nö: Meldung über einen Kellerbrand erreicht die Feuerwehr nur über Umwege

KALTENLEUTGEBEN (NÖ): In den Mittagsstunden des 6. März 2018 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenleutgeben zu einem Brandverdacht alarmiert. Da der Notruf nicht direkt vom Entdecker, sondern erst über mehrere Stationen zur Feuerwehr gelangte, gingen neben wertvoller Zeit auch wichtige Informationen verloren.


Angeblich würde es sich bei dem Einsatz um eine brennende Küche handeln, ein Kind und ein Hund sollten sich noch im Haus aufhalten. Zusätzlich wurden auch die Polizei und der Rettungsdienst verständigt. Aus diesem Grund rüstete sich bereits auf der Anfahrt ein Atemschutztrupp aus.

 

Da kein Einweiser vor Ort war, musste von den wenigen unklaren Informationen ausgegangen werden. Bei der Erkundung stellte ABI Kurt Raitmar eine starke Verrauchung des gesamten Gebäudes fest. Umgehend wurde eine Rückmeldung an die Bezirksalarmzentrale mit dem Hinweis Brandbestätigung gegeben, und die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf veranlasst.

 

Da nach wie vor von einem vermissten Kind ausgegangen werden musste, wurde dem Atemschutztrupp der Einmarschbefehl mit einer Löschleitung gegeben. In mühsamer Arbeit musste in dem Gebäude Raum für Raum durchsucht werden, die Sichtweite betrug rund 20cm. Dabei konnte der Brand in einem Kellerraum lokalisiert und rasch abgelöscht werden, glücklicherweise bestätigte sich der anfängliche Verdacht eines vermissten Kindes nicht, nachdem das Gebäude erfolglos abgesucht worden war, konnte mit umfangreichen Belüftungsmaßnahmen begonnen werden.

 

Anschließend wurde die Brandstelle an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Kaltenleutgeben konnte nach rund 1,5 Stunden wieder ins Feuerwehrhaus einrücken, wo noch einige Reinigungsarbeiten an den verschmutzen Geräten vorzunehmen waren. Ein Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit, der Freiwilligen Feuerwehr Perchtoldsdorf, dem Roten Kreuz und der Polizei.


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