Nö: Person unter eingestürztem Deckenbalken eingeklemmt → Schwerstverletzter in Bruck/Leitha

BRUCK AN DER LEITHA (NÖ): Am Mittwoch, den 29.03.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Leitha um 13.28 Uhr zu einem technischen Einsatz „T2-Person in Notlage-Deckeneinsturz-eine Person eingeklemmt“ mittels Sirene, Pager und Blaulicht-SMS zu einem Haus in der Innenstadt alarmiert.


Im Dachgeschoss kam es zu einem ganzflächigen Deckeneinsturz (ca. 100m²) des  Dachgeschossausbaues. Eine Person, noch ansprechbar, ist in den Deckenbalken sowie von der eingestürzten Decke massiv eingeklemmt und es besteht laut dem Rettungsdienst akute Lebensgefahr. Für den Einsatzleiter galt es keine Zeit zu verlieren. So wurde angeordnet sofort alle verfügbaren Hochdruck-Hebekissen inkl. Zubehör und Atemluftflaschen an die Unglückstelle zu verbringen. 

Während der Rettungsdienst bereits erste lebenserhaltende Maßnahmen am Patienten durchführte, wurden von der Feuerwehr unter vorheriger händischer Beseitigung der Holznägel in den Balken die Hebekissen in Stellung gebracht und die Luftversorgung sichergestellt. Während dieser Arbeiten landete der Rettungshubschrauber „Christophorus 9“ am Hauptplatz. 

Zeitgleich mit dem Eintreffen des Notarztes im Dachgeschoss wurde mit der eigentlichen Menschenrettung, dem Anheben der auf dem Arbeiter liegenden Last, begonnen. So wurde die Decke ca. 50 cm angehoben und ermöglichte so die Rettung des Verunglückten. Sodann wurden lebensrettenden Maßnahmen weitergeführt bzw. auf Grund des sich verschlechternden Gesundheitszustandes Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Im Laufe der Stabilisierung des Patienten wurde vom Einsatzleiter die Drehleiter angefordert und eine Öffnung der Dachhaut befohlen, um so einen patientenschonenden Transport vom Dachgeschoss auf die Straße und weiter zum Rettungshubschrauber zu gewährleisten. 

Unter ständiger Beatmung und laufendem Monitoring wurde der schwerstverletzte Patient mittels Drehleiter vom Dachgeschoß auf die Straße verbracht von wo das Notarzt- und Rettungsteam die weitere Versorgung bis zur Verladung in den Rettungshubschrauber wieder übernommen hat. Nach rund einer Stunde konnte der Rettungshubschrauber mit den Patienten in ein Unfallkrankenhaus nach Wien fliegen.


Auf Grund dessen, dass die Unglücksursache nicht erhoben werden konnte wurde das Gebäude von der Baubehörde baupolizeilich gesperrt und von Seiten der Polizei das Arbeitsinspektorat in Kenntnis gesetzt.

 

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Bruck an der Leitha: 1 TLFA 4000, 1 VF, 1 DLK 23-12 – 5 Mann
Feuerwehr Wilfleinsdorf: 1 VRFA – 6 Mann
Rotes Kreuz Bruck an der Leitha: 1 RTW und 1 KTW – 6 Mann
Rettungshubschrauber „Christophorus 9“
Polizei Bruck an der Leitha – 2 Streifenfahrzeuge - 4 Beamte
Polizei Stixneusiedl – 1 Streifenfahrzeug - 2 Beamte

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