Nö: Stundenlange Personensuche bei eisiger Kälte

KOTTINGBRUNN (NÖ): Am 30. Jänner 2019 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kottingbrunn gegen 20:30 Uhr zu einer Personensuche alarmiert.


Eine männliche Person soll, nur mit einer Unterhose bekleidet, vom Bahnhof Leobersdorf auf den Gleisen der Südbahn in Richtung Bad Vöslau gehen. Die Person wurde zuletzt gegen 20:11 Uhr gesehen. Der Zugverkehr war zu diesem Zeitpunkt bereits eingestellt worden.

 

Unverzüglich wurde eine Einsatzleitung aufgebaut und die Feuerwehren aus Bad Vöslau und Schönau an der Triesting zur Unterstützung alarmiert. Vom Einsatzleiter wurden den Suchtrupps Bereiche zugeteilt, welche mit Wärmebildkameras abgesucht wurden. Dunkelheit und Kälte erschwerten die Suche, dennoch arbeiteten die Feuerwehrmitglieder konzentriert und präzise um nichts zu übersehen. Die Fußtrupps konnten bei der Erkundung der Eisenbahnlinie keine Person auffinden, daher wurde bei der Bahnhaltestelle Kottingbrunn eine kurze Lagebesprechung mit allen Einsatzorganisationen durchgeführt. Es wurden neue Suchbereiche im Ortsgebiet von Kottingbrunn und rund um die Zugstrecke festgelegt. Wieder wurden Fußtrupps gebildet um die Straßenzüge, Parks, Felder und Parkplätze zu durchsuchen.

 

Als auch hier keine Person gefunden werden konnte, rückten die Feuerwehren Bad Vöslau, Kottingbrunn, Schönau an der Triesting und die noch nachalarmierte Feuerwehr Leobersdorf ins Feuerwehrhaus Kottingbrunn ein. Hier hatte bereits der Rettungsdienst eine Einsatzleitung sowie die Versorgung für die Einsatzkräfte aufgebaut. Ebenso trafen bereits die Rettungshundestaffeln des Roten Kreuzes, des Arbeitersamariterbundes und der Rettungshundebrigade ein. Erneut wurden den Feuerwehren Suchgebiete, diesmal im Nahbereich des Leobersdorfer Bahnhofes zugeteilt. Gegen 23:15 Uhr wurde die Suche der Feuerwehreinheiten von den Rettungshunden unterstützt.

 

Um Mitternacht dann die langersehnte Nachricht, der gesuchte Mann konnte lebend und unverletzt von einer Polizeistreife aufgefunden werden. Insgesamt waren 4 Freiwillige Feuerwehren mit 69 Mitgliedern, 3 Rettungshundeorganisationen, die Polizei und das Rote Kreuz mit dem Bad Vöslauer Rettungswagen und dem Bezirkseinsatzleiter Baden im Einsatz. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen eingesetzten Blaulichtorganisationen für die hervorragende und vorbildliche Zusammenarbeit bedanken, das Auffinden der Person bestätigte uns nochmals in unserer Arbeit.

 

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