Nö: Wirtschaftstrakt bei Brand in Purk stark beschädigt (+Video)

PURK (NÖ): In den Abendstunden des 16. Februar 2015 brach auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Purk aus noch unbekannter Ursache ein Feuer aus. Ein Wirtschaftstrakt wurde dabei ein Raub der Flammen.


Die Bewohner bemerkten gegen 18.45 Uhr eine Rauchentwicklung im Bereich des Hochsilos. Da eigene Löschversuche erfolglos blieben, meldeten sie den Brand der Landeswarnzentrale, deren Disponent daraufhin die Feuerwehren Purk und Kottes mit der Alarmstufe B2 alarmierte.

 

Nachalarmierung weiterer Kräfte

Beim Eintreffen am Einsatzort, der nur einen Steinwurf vom Feuerwehrhaus entfernt war, erkannte Einsatzleiter BI Norbert Klaffel sogleich die prekäre Lage und ordnete die Nachalarmierung der Wehren Elsenreith, Gschwendt, Ottenschlag und Marbach a. d. kl. Krems an. „Die Flammen loderten beim Eintreffen bereits über das Dach hinaus und in nur wenigen Minuten stand der Wirtschaftstrakt in Vollbrand.

Um das Schützen des Wohnhauses und der anderen Wirtschaftsgebäude gewährleisten zu können, war die Verstärkung durch weitere Einsatzkräfte erforderlich“, so der Einsatzleiter von der FF Purk. Der rasche Einsatz von Atemschutztrupps der Feuerwehren konnte das Übergreifen des Brandes auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus verhindern. Nach den ersten Löscharbeiten wurden vier Rinder, die am stärksten von der Rauchentwicklung betroffen waren, in ein Nachbargebäude gebracht.

 

Schwierige Bedingungen

Der Stall, in dem sich weitere Tiere befanden, wurde mittels Druckbelüftungsgerät rauchfrei gemacht. Der ortsansässige Tierarzt wurde verständigt, um den Zustand der Rinder einzuschätzen. Erschwert wurde die Arbeit der Einsatzkräfte durch die winterlichen Verhältnisse. Einerseits musste bei der Anfahrt ein hängen gebliebener Pkw von einem Feuerwehrfahrzeug aus dem Graben gezogen werden, andererseits war der Einsatz der Tragkraftspritzen erst möglich, nachdem die 20 cm dicke Eisschicht auf dem Löschteich mit Motorkettensägen geöffnet worden war.

Die genaue Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Bei dem Brand standen 96 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen rund drei Stunden im Einsatz. Ebenso waren Polizeibeamte der Dienststelle Ottenschlag sowie Mitarbeiter des Roten Kreuzes vor Ort. Die anschließende Brandwache bestreiten die Kameraden der FF Purk.

 

Gute Zusammenarbeit

Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Willi Renner zeigte sich mit der Arbeit der Einsatzkräfte zufrieden. „Man hat wieder einmal gesehen, dass nicht nur die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen innerhalb des Abschnittes bestens funktioniert, sondern auch bezirksübergreifend. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden“, so Renner. Auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Franz Knapp verschaffte sich einen Eindruck über die Einsatzgeschehnisse in Purk.

 

 

 

Opens external link in new windowFF Purk

 Opens external link in new windowBericht des BFKDO Krems


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