Nö: Wohnhaus beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand

LANGENZERSDORF (NÖ): In der Nacht auf Samstag, den 2. März 2019, wurde die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf zu einem Wohnhausbrand am Bisamberg alarmiert.


Nach wenigen Minuten rücken die ersten Fahrzeuge aus dem Zeughaus aus, zeitgleich machten sich die Bisamberger Freiwilligen auf den Weg zum Einsatzort. Schon bei der Anfahrt erkannte der Einsatzleiter den Feuerschein des brennenden Gebäudes in einem entlegenen Gebiet des Bisambergs.

 

Vor Ort zeigte sich, dass eine ältere Person und Ihr Hund das Gebäude selbstständig verlassen konnte. Laut Auskunft des Bewohners befanden sich auch keine weiteren Personen mehr im Haus. Das zu großen Teilen aus Holz errichtete Wohnhaus stand in Vollbrand als der erste Atemschutztrupp zum Löschangriff vorging.

 

Die weiteren, im Minutentakt eintreffenden, Kräfte bauten zusätzliche Löschleitungen auf und der umfassende Löschangriff wurde, mit teilweise mit bis zu 3 Atemschutztrupps, von mehreren Seiten vorgenommen. Um die Wasserversorgung sicher zu stellen, legten die freiwilligen Helfer eine knapp 500 Meter lange Zubringleitung über unwegsames Gelände.

 

Das kürzlich in Dienst gestellte, neue Einsatzfahrzeug war mit seinen 4500 Litern Wasser eine wesentliche, einsatzrelevante Komponente für die Wasserversorgung und hat die Notwendigkeit dieser Neuanschaffung klar bestätigt. Seine Feuertaufe hat das Hilfeleistungsfahrzeug 3 bei seinem ersten Einsatz mit Bravour bestanden.

 

Durch das disziplinierte und professionelle Vorgehen der mehr als 80 anwesenden Freiwilligen konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Knapp drei Stunden nach der Alarmierung wurde „Brand aus" gegeben und die Aufräumarbeiten gestartet. Die mehr als 55 Feuerwehrmänner und -frauen der Langenzersdorfer Wehr und ihre 27 Bisamberger Kameraden und Kameradinnen stellten in den Feuerwehrhäusern die Einsatzbereitschaft wieder her, während die Mannschaft eines Tanklöschfahrzeugs die Brandwache übernahm.  

 

Im Einsatz standen acht Langenzerdorfer und vier Bisamberger Feuerwehrfahrzeuge, welche von der ebenfalls anwesenden Polizei sowie dem Roten Kreuz Bezirksstelle Korneuburg unterstützt wurden.

 

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