Oö: 6 Feuerwehren und 119 Mann übten den Ernstfall → Großbrand in Perneck

BAD ISCHL (OÖ): Am Übungsabend des 5. Juni 2019 organisierte der Kommandant der Feuerwache Perneck, BI Hans-Peter Feichtinger, eine Großübung im Gebäude des Maria-Theresia-Stollen, welches in den kommenden Wochen abgerissen werden soll.


Das Übungsszenario lautete wie folgt: bei Bauarbeiten bricht ein Brand im Objekt aus, welcher sich stetig weiter entwickelt. Beim Eintreffen der ersten Mannschaften steht das Gebäude bereits in Vollbrand. Mehrere Personen konnten nicht mehr flüchten und werden im Gebäuden vermisst.
In die Übung involviert waren die HFW Bad Ischl, die FF Jainzen, die FW Perneck, die FW Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein und die FW Reiterndorf, sowie aus dem Feuerwehrpflichtbereich St. Wolfgang, die FF Wirling. Kurz nach 19:30 Uhr begann die großangelegte Übung mit der Alarmierung der genannten Wehren.

Erste Maßnahmen getroffen
Beim Eintreffen von "Pumpe 1 Perneck" erfolgte eine Lageerkundung durch den Fahrzeugkommandanten. Nach der Lagemeldung an die Anrückenden Kameraden wurde mit dem Aufbau einer Zubringleitung begonnen und ein Atemschutztrupp machte sich bereit für den Innenangriff bzw. die Rettung der vermissten Personen.

Viele Atemschutztrupps und zwei Zubringleitungen
Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurden zwei Zubringleitungen aufgebaut. Mehrere Atemschutztrupps machten sich ins Gebäude auf, um die vermissten Personen zu retten und die Brandbekämpfung im Objekt aufzunehmen. Des Weiteren wurde ein umfassender Außenangriff mit mehreren Strahlrohren durchgeführt.

Koordinierung der Einsatzkräfte
Eine solch große Übung ist sicherlich nicht alltäglich, doch kann man immer wieder Erkenntnisse und Erfahrungen daraus gewinnen, was vor allem für jene Kommandomitglieder der Wehren gilt, welche in der aktuellen Funktionsperiode nachgerückt sind. Die effektive Koordinierung von sechs Wehren und das feuerwehrübergreifende  Zusammenspiel waren wohl die wichtigsten Aspekte dieser Übung, neben dem Beüben der zahlreichen Gerätschaften, welche eingesetzt wurden.

Übungsende
Um 20:30 Uhr konnte die Übung beendet werden. Insgesamt waren 119 Mann an der Übung beteiligt. Insgesamt mussten 15 Personen, von den Atemschutztrupps, aus dem Gebäude gerettet werden.
In der Zeugstätte der FW Perneck arbeitete man die Übung nochmals auf. Ein Dankeschön gilt der Salinen Austria AG, welche das Objekt für diese Übungs zur Verfügung stellte, aber auch BI Hans-Peter Feichtinger, für die Ausarbeitung der Übung.

 

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