Oö: Alarmstufe-II-Sonderalarmplan-Einsatzübung mit 140 Kräften im Institut Hartheim

ALKOVEN (OÖ): Einen Brand im Institut Hartheim in der Gemeinde Alkoven, verbunden mit mehreren Verletzten, beübten knapp 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Samariterbund und Rotem Kreuz am Vormittag des 27. Juni 2015.


Per automatischen Brandmeldealarm wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Alkoven um 09.00 Uhr des 27. Juni 2015 ins Institut Hartheim alarmiert. Dies war die Ausgangslage für eine beginnende Alarmstufe II – Einsatzübung gemäß des Sonderalarmplans für diesen Gebäudekomplex in der Gemeinde Alkoven. Dort wird eine große Zahl an körperlich und geistig beeinträchtigen Menschen gepflegt und betreut.

 

Rauchentwicklung in der Lackiererei
Die Erkundung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Alkoven sowie das Feedback vom Institut ergaben einen Brand in der Lackiererei im Kellergeschoß der Bauetappe 3. „Dies war für mich Anlass, die Feuerwehr Polsing sowie die Feuerwehren der Alarmstufe II des Sonderalarmplan Hartheim auslösen zu lassen“, schildert der in dieser Phase der Übung noch als Einsatzleiter fungierende Feuerwehrmann Wolfgang Beisl. Er ist zweiter Kommandant-Stellvertreter der FF Alkoven. Mit der Alarmstufe II wurden neben der Feuerwehr Polsing auch die Feuerwehren Eferding (2. Hubrettungsgerät), Marchtrenk (3. Hubrettungsgerät) sowie Schönering, Fraham und Axberg in Marsch gesetzt. Ebenso erfolgte die Alarmierung von Rotem Kreuz Wilhering und dem Samariterbund Alkoven.


Teilung in zwei Abschnitte
Aufgrund der Größe der anlaufenden Übung erfolgte die Aufteilung in zwei Einsatzabschnitte. Kommandant-Stellvertreter 1 (Markus Unter) und 2 (Wolfgang Beisl) erhielten je einen Abschnitt, Feuerwehrkommandant Abschnittsbrandinspektor Markus Wieshofer übernahm die Gesamteinsatzleitung. Rotes Kreuz und Samariterbund nahmen den Aufbau ihrer Verletztenversorgungsplätze in Angriff.


Brandbekämpfung und Belüftung
Der per Schlauchtragekörbe vorgehende Atemschutztrupp konnte den Brandherd selbst relativ schnell ausmachen. Mit mehreren Hochleistungslüftern wurde unter Hochdruck daran gearbeitet, den verrauchten Teil des Kellergeschosses und des Stiegenhauses rauchfrei zu machen.

 

Hubrettungsgeräte als Angriffswege
Da es in der älteren Bauetappe 3 nicht ganz unbedenklich ist, geistig beeinträchtigte Menschen über Hubrettungsgeräte zu evakuieren, wurde bei dieser Übung davon Abstand genommen. Vielmehr wurden die Teleskopmastbühne sowie die beiden Drehleitern als Angriffsweg benutzt. Ebenso nutzte man die Sonderfahrzeuge dafür, um die im Grunde ja in rauchfreien Zonen befindlichen Klienten durch Feuerwehrleute zu beruhigen.


Evakuierung
Gegen Ende der Übung erfolgte zwecks Übung die Evakuierung mehrerer Gruppen aus rauchfreien Zonen. Vor allem der Umgang mit beeinträchtigen Menschen ist für Einsatzkräfte eine nicht alltägliche Situation.


Pressekonferenz
Ebenso mit eingebaut worden ist eine Pressekonferenz, wo es notwendig war, verantwortliche Funktionäre während des laufenden Einsatzgeschehens herauszulösen und sich den Fragen der Medienvertreter zu widmen.

Bis in die Mittagsstunden war die Einsatzübung, an der rund 140 Kräfte teilgenommen haben, beendet.

 

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