Oö: Einsatzübung "Brand eines Betriebsgebäudes" in Vichtenstein

VICHTENSTEIN (OÖ): Mit dieser vorerst nicht viel aussagekräftigen Alarmierungsmeldung wurden Ende Oktober 2017 um 19:30 die Kameraden der Feuerwehren Vichtenstein, Rain und Vollmannsdorf zur Ortschaft Kasten ins Gemeindegebiet von Vichtenstein gerufen.


Bereits nach wenigen Minuten trafen die Einsatzkräfte an der Alarmierungsstelle ein. Im Zuge der Lageerkundung und Befragung des Objektbesitzers wurden dem Einsatzleiter Tuma Rudolf weitere Details bekannt. Kaut dessen Angaben hat es auf einmal einen großen Knall gegeben und die Betriebswerkstätte stand in Brand. „Es müssen sich weitere Personen im Gebäude befinden“, so die Folgemeldung.

Aufgrund dessen wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und weitere 7 Feuerwehren wurden alarmiert. Gleichzeitig bereitete sich der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges bereits auf den Einsatz vor und gingen in das stark verrauchte Gebäude vor. Rasch konnte eine Person gefunden und in Schutz gebracht werden. Durch die Explosion ist vermutlich ein Auto von der Hebebühne gefallen und hat eine weitere Person darunter eingeklemmt. Aufgrund der starken Verrauchung entschied sich der Atemschutztrupp für eine Crash-Bergung und führte die Personenrettung durch, ehe man sie den Rettungssanitätern übergab. Weitere Personen befanden sich im Lager und im Obergeschoss. Insgesamt waren 4 Atemschutztrupps notwendig, um alle Personen in Sicherheit bringen zu können. Die starke Verrauchung führte dazu, dass die Personen nur mittels eingesetzter Wärmebildkamera gefunden werden konnten. Insgesamt galt es 6 Personen aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

 

Ebenso mussten mehrere gefährliche Stoffe, darunter Gasflaschen in Sicherheit gebracht werden. Die anrückenden Feuerwehren stellten unterdessen die Löschwasserversorgung von der Donau her. Dabei musste die stark befahrene Bundesstraße überquert werden, was eine große Herausforderung für die eingesetzten Feuerwehrlotsen bedeutete. Durch den Einsatz der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Engelhartszell wurde der Löschangriff von oben unterstützt. Mittels mehreren C-Rohren wurde ein umfassender Angriff durchgeführt und so die Nachbarobjekte geschützt. Ebenso wurde ein Hubschrauberlandeplatz durch die Feuerwehrkameraden ausgeleuchtet.

Die realitätsnahe Übung wurde in langwieriger Vorbereitungszeit durch die Feuerwehr Vichtenstein ausgearbeitet. Insgesamt standen 124 Florianijünger, 8 Rettungssanitäter sowie Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz. Nach gut 2 Stunden wurde der Übungserfolg im Bootshaus Kasten nachbesprochen. Kommandant Tuma Rudolf bedankte sich bei allen Einsatzkräften für die zahlreiche Teilnahme an der Übung. Abschließend lud Bürgermeister Martin Friedl zu einer Stärkung ein.

 

Opens external link in new windowBezirks-Feuerwehrkommando Schärding


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