Oö: Geballte „Blaulichtpower" mit knapp 900 Einsatzkräften bei Übung im Abschnitt Obernberg

ABSCHNITT OBERNBERG (OÖ): Geballte „Blaulichtpower" mit knapp 900 Einsatzkräften aus den Blaulichtorganisationen Feuerwehr, Rettung und Polizei gab es bei der „Blaulichtpower 2018" des Abschnitts-Feuerwehrkommandos Obernberg zu erleben. Insgesamt neun unterschiedliche Einsatzszenarien wurden in den Gemeinden Reichersberg, Utzenaich, Mühlheim am Inn, St. Martin im Innkreis, Geinberg, Antiesenhofen, Lambrechten und Obernberg am Inn beübt.


Zwei intensive Tage, neun unterschiedliche Übungsszenarien, 140 Einsatzfahrzeuge und 890 Gesamtteilnehmer – das ist kurz zusammengefasst die „Blaulichtpower 2018". Daran beteiligt waren an die 40 Feuerwehren mit mehr als 80 Einsatzfahrzeugen. Aber auch andere Blaulichtorganisationen waren in hohem Maß gefordert. So waren sechs Rot-Kreuz-Ortsstellen und Notärzte, die Rot-Kreuz-Suchhundestaffel, das Bezirkspolizeikommando mit ihren Polizeiinspektionen, die Österreichischen Bundesbahnen sowie die Bezirkshauptmannschaft Ried im Innkreis involviert. Darüber hinaus beteiligen sich in den Grenzgebieten auch Einsatzkräfte aus den Nachbarbezirken sowie aus dem benachbarten Bayern an der zweitägigen Großübung. Vom Brand eines Industriebetriebes, einer Fahrzeugbergung samt Personenrettung aus einem Baggersee, einer großangelegten Personensuche, einem Bahnunfall mit mehr als 30 Verletzten samt Austritt von gefährlichen Stoffen aus einem Güterwagon, einem Sprengeinsatz bis hin zum Einsatz der Höhenretter auf einem Hochsilo war alles mit dabei.



Rasche Hilfe durch professionelle Zusammenarbeit der Einsatzkräfte

„Die ‚Blaulichtpower 2018' spiegelte das breite Einsatzspektrum und Können der Feuerwehren – von den Feuerwehrtauchern, den Höhenrettern bis hin zum Strahlenschutz – wider. Wir wollten damit zeigen, wie schnell es vom Absetzen eines Notrufes geht, bis rasche – und vor allem ehrenamtliche und unbezahlte – Hilfe am Einsatzort eintrifft. Für einen raschen Einsatzerfolg sind solche Übungen von enormer Bedeutung, denn nur durch eine reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen kann im Ernstfall rasch und professionell geholfen werden", so Abschnitts-Feuerwehrkommandant Brandrat Hans Wimmer, Organisator der „Blaulichtpower 2018".

„Szenarien, wie diese, fallen - Gott sei Dank - nicht in dieser Geballtheit und auch nicht alltäglich an. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, sich damit auseinanderzusetzen. Ich gratuliere jedem Einzelnen, der mitgewirkt hat, für sein Engagement und seine Einsatzfreude", fügt Rieds Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Stefan Haslberger hinzu.



Nicht alltägliche Dinge im Ernstfall professionell meistern

Andreas Hattinger, Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes Ried: „Wir leben zum Glück in einer Region, in der ‚wahre' Katastrophen selten sind. Dennoch kann der Ernstfall jederzeit auch bei uns eintreten. Ein Großtraining wie die ‚Blaulichtpower' gab uns allen die Gelegenheit, das Zusammenwirken einer großen Anzahl von Kräften mit verschiedenen Sondereinheiten in komprimierter Form zu üben. Unser Ziel ist es, besser, effektiver und professioneller mit Ausnahmesituationen umzugehen. ‚Spielend' wollen wir gemeinsam lernen, auch nicht alltägliche Dinge im Ernstfall professionell zu meistern."


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