Oö: Kleinraming → Wenn Duschen zum Luxusgut wird ...

KLEINRAMING. Die anhaltende Trockenheit hält die Freiw. Feuerwehr Kleinraming weiter auf Trab. Mittlerweile ist nicht nur die Landwirtschaft betroffen. Am 1. Oktober 2018 müssten die Florianis auch ein Mietshaus mit Wasser versorgen.


Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr von einer Instandhaltungsfirma alarmiert, die zu einer Störung der Wasseranlage gerufen wurde und sich dann herausstellte, dass einfach der sehr abgelegene Brunnen komplett leer ist. Erst dann wird bewusst, was es heißt, wenn die WC Spülung nicht funktioniert und Duschen in dem Mehrparteienhaus etwa nicht möglich ist. Über eine 200 Meter lange Leitung wurde der Brunnen mit 8.000 Liter Wasser notversorgt. Im Laufe der Woche muss entschieden werden, wie die Wasserversorgung erfolgen soll, da der Brunnen sehr abgelegen liegt und weiterhin kein ausgiebiger mehrtägiger Niederschlag in Sicht ist.


Wasser-Notversorgung im Unterwald aktiviert
Nachdem Vertreter der Gemeinde und Sachverständige die Lage begutachtet haben war klar, dass hier nur eine Notversorgung kurzfristig helfen kann. Dank der Strukturen, die es bei der Feuerwehr gibt, war es möglich, eine derartige Hilfe innerhalb eines Tages zu organisieren und eine Nutzwasserversorgung herzustellen. Nach einer Anfrage beim Katastrohpenhilfsdienst am Landesfeuerwehrkommando in Linz wurde die Verfügbarkeit von Containern geprüft. Mithilfe des Lastfahrzeuges der FF Steyr wurden die Container nach Kleinraming transportiert, wo sie schließlich von der Feuerwehr aufgestellt und gefüllt wurden. Diese Containerbatterie wird an das Wasserleitungsnetz des Hauses angeschlossen.


Konkrete Lösungsmöglichkeiten liegen noch nicht vor, die Notlösung kann jedoch nur bis zum Auftreten von kalten Minustemperaturen und Frost funktionieren. Danke an alle Beteiligten - und ein klares Beispiel wie effektiv die Struktur des Feuerwehrwesens arbeitet.
Rund 50 Wassertransporte zählt die FF Kleinraming seit Sommerbeginn, besonders betroffen natürlich die Landwirtschaft. Ein landwirtschaftlicher Milchkuhbetrieb benötigt zwischen 2000 und 7.000 L Wasser pro Tag je nach Viehbestand in der Region.


Email senden


DAS AKTUELLE TOP-FOTO
DAS AKTUELLE TOP-FOTO

WETTERWARNUNGEN


DAS Feuerwehr-Fachmagazin

Feuerwehrmagazin Brennpunkt
JETZT KOSTENLOS TESTEN!


Feuerwehr-Lifestyle

Brandheiß
Kostenlos testen!


Fiwo-Support bei Amazon

Fiwo-Support bei Amazon