Oö: "Pkw-Absturz in Schottergrube" → Einsatzübung der Alkovener Feuerwehren

ALKOVEN (OÖ): Der Personenrettung nach einem Verkehrsunfall widmete sich am Abend des 15. November 2018 eine gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Alkoven und Polsing.


Nachdem der Lenker eines Pickups am Gelände einer Schottergrube im Gemeindegrenzgebiet von Alkoven und Fraham zu schnell unterwegs gewesen ist, überschlug sich das mit zwei Personen besetzte Fahrzeug in der Folge. Der Pkw stürzte daraufhin über eine aus losem Sand und Schottermaterial bestehende Böschung und blieb auf dem Dach liegen. Dieses wurde beim Überschlag eingedrückt und klemmte die beiden Fahrzeuginsassen ein. Das war das Ausgangsszenario für die am Abend des 15. November 2018 gemeinsame Einsatzübung der beiden Alkovener Feuerwehren in der Klapfenböck Schottergrube.


Sicherung per Seilwinde und Stab-Fast
Die Polsinger Einsatzkräfte erreichten zuerst die Unfallstelle. Sie führten erste Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen am Fahrzeug durch und bereitete beim Eintreffen der Alkovener Kollegen die Personenrettung vor. Beide Feuerwehren gingen in der Folge heran, an beiden Seiten ein hydraulisches Rettungsgerät einzusetzen. Eine vorübergehend aufgetretene Rauchentwicklung durch einen Kleinbrand konnte rasch eingedämmt werden.
Zur Sicherung des Autos auf den lockeren Untergrund sowie aufgrund der durch den Crash fehlenden Stabilität des Pickups erfolgte die Rücksicherung des Autos per Seilwinde des bergseits platzierten Rüstlöschfahrzeuges. Per Stab-Fast sicherte man die Stabilität gegen ein seitliches Rutschen.


Zwei Personen befreit, Auto geborgen
Durch das Schaffen einer Rettungsöffnung auf beiden Seiten des Pickups gelang es nach dem erfolgreichen Spreizereinsatz, beide durch Puppen simulierte Verletzten aus ihrer Zwangslage zu befreien und das primäre Übungsziel zu erreichen.
Die Bergung des Autos selbst war lediglich sekundärer Übungsbestandteil und endete einfach in einen Versuch, dieses per Seilwinde über die Böschung zu ziehen. Und das funktionierte wider Erwarten einfacher als gedacht. Das Übungsfahrzeug richtete sich beim Ziehen unverzüglich auf die Räder auf und konnte so problemlos wieder von der Übungsstelle entfernt werden. Das Übungsszenario war somit nach der durchgeführten Nachbesprechung nach etwa 75 Minuten Dauer beendet.

 

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