Sbg: Feuerwehr Kuchl bei internationaler KAT-Übung in Antwerpen/Belgien

KUCHL (SBG): Auf nationaler und internationaler Ebene wurden in den vergangenen Jahren verschiedene EU-Module aufgebaut, um sich im Ernstfall gegenseitig Hilfe leisten zu können. Auch der Salzburger Landesfeuerwehrverband beteiligt sich aktiv an dieser Hilfe.


So konnte beispielsweise 2014 in Niederösterreich, Serbien und Slowenien bei verschiedenen Naturkatastrophen den dort Betroffenen in ihrer Not geholfen werden.

Um diesen besonderen Einsatzanforderungen gerecht zu werden und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene zu schulen, werden jährlich auch entsprechende Übungen abgehalten. Der internationale KAT-Zug des Salzburger Landesfeuerwehrverbandes nahm deshalb mit dem HCP-Modul (Hochleistungspumpen) an der EUBelModex 2015 in Antwerpen/Belgien teil. Mit dabei auch eine Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl mit dem Pumpenfahrzeug.


EUBelModex 2015
Übungsannahme: Schwere Unwetter mit Überflutungen und Sturmschäden in Belgien. Es werden 12 Todesopfer, 25 vermisste Personen und ca. 350 verletzte Personen gemeldet. 15.000 Menschen wurden evakuiert.

Belgien hat internationale Hilfe über die EU angefordert. Einheiten aus Deutschland, Portugal (CBRN), Italien, Frankreich und Österreich (HCP) unterstützen die lokalen Zivilschutz- und Sicherheitseinheiten. HCP Austria hat in den Abendstunden des 5. März 2015 mobilisiert (40 FF- Mitglieder und 2 RK-Sanitäter mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 3 Hänger) und verlassen um 20:30 Uhr den Landesfeuerwehrverband Salzburg.

Am nächsten Tag erreicht der Konvoi gegen Nachmittag Antwerpen, empfängt die ersten Instruktionen und beginnt in einer belgischen Kaserne mit dem Aufbau des "Base of Organisation" (Mannschaftszelte, Materialzelt und Versorgungszelt, Infrastruktur …).



Am 07. und 08.03.2015 erhält die Salzburger Einheit verschiedene Aufgaben im Industriehafen von Antwerpen. Unterschiedliche Einsatzszenarien mit höchstem Sicherheitsstandard müssen abgearbeitet werden. Auf dem Programm stehen z.B. Auspumparbeiten mit den Hochleistungspumpen, Menschensuche, Personenrettung, usw. Dabei geht es aber nicht nur um die technische Abwicklung der gestellten Aufgaben sondern auch um die Zusammenarbeit mit EUCP-Team, anderen internationalen EU-Modulen und Organisationen. Weiters um die Koordination und Kooperation mit lokalen, nationalen Einheiten des Zivilschutzes und der Exekutive. Durchhaltefähigkeit und Flexibilität sind gefragt und werden zur Zufriedenheit der Trainer und Übungsbeobachter ausgeführt.

Auch die Spezialaufgabe für die Salzburger Kräfte: Das Auspumpen eines unterirdischen Versorgungstunnels (26 Meter tief unter einem Schiffskanal) mit unzureichenden Zugangsmöglichkeiten, wird in Zusammenarbeit mit der Höhen- und Tiefenrettertruppe der Berufsfeuerwehr Antwerpen gelöst und positiv abgeschlossen.

Den Abschluss der großen EU-Übung bildet ein gemeinsames Abendessen aller Kräfte, der Abbau des Zeltlagers und schließlich die lange Heimfahrt über 943 Kilometer und 15 Stunden zurück nach Kuchl.

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