Sbg: Neues Versorgungsfahrzeug der Freiw. Feuerwehr Kuchl

KUCHL (SBG): Beim Austausch des 22 Jahre alten Versorgungsfahrzeuges (VW 70) ging man für die FF Kuchl einen neuen Weg: In drei Besprechungen konnte jedes interessierte Feuerwehrmitglied seine Ideen und Gedanken zum neuen Fahrzeug einbringen.


Diese Ideensammlung und die Vorstellungen des Ortsfeuerwehrrates waren Grundlage für das neue Konzept - Versorgungsfahrzeug 2014 der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl:

 

Aufgabe als Versorgungsfahrzeug: Mit einem techn. zulässigem Höchstgewicht von 5,5 t, langer Radstand und Hochdach bietet der Mercedes Sprinter genug Platz, um seiner Aufgabe als Versorgungsfahrzeug nach zu kommen. Sämtliche Geräte (z.B. für Öleinsätze usw.) aus dem alten Versorgungsfahrzeug konnten auch im neuen Kastenwagen wieder untergebracht werden. Die Geräte sind zum Großteil im Heck auf zwei Schwerlastauszügen links und rechts gelagert. Ein großer Rollcontainer beinhaltet Geräte für den Öleinsatz und andere Kleineinsätze. Zwei Auszugsladen oberhalb der Ladefläche bieten Platz für langstielige Wergzeuge (Besen, Schaufeln, usw.). Entfernt man den Öl-Rollcontainer bekommt man eine Ladefläche, auf der zwei Paletten Platz finden (2,6 x 1,0 m). Über die automatische, faltbare Ladebordwand am Heck können Container und Geräte bequem entnommen werden. Weitere Gegenstände zur Verkehrs- und Einsatzstellenabsicherung bzw. Kleingeräte befinden sich im Mannschaftsraum. Auf dem Dach ist eine Verkehrsleiteinrichtung installiert.

 

Wechselcontainer: Um für verschiedene Arten von Einsätzen gerüstet zu sein, wurde das Konzept der Wechselcontainer auf die Bedürfnisse der FF Kuchl abgestimmt. Neben dem ständig am Fahrzeug befindlichen langen Öl-Wechselcontainer wurden vier weitere Container (Hochwasser; Strom/Pumpen; Schwimmpumpe mit Zubehör; Schlauch- oder Heuwehrtransport) zusammen gestellt. Zwei dieser Container finden hinter einander auf der Ladefläche Platz. Auch der Löschzug Jadorf verfügt über bauartgleiche Container, die untereinander ausgetauscht werden können.

 

Mannschaftstransport: Um weitere Fahrzeuge einzusparen, wurde von Anfang an großer Wert auf genügend Sitzplätze gelegt, um Mannschaft aber auch die Feuerwehrjugendmitglieder befördern zu können. In Zusammenarbeit von Ortsfeuerwehrkommandant ABI Rupert Unterwurzacher und Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter konnte die Richtlinie Versorgungsfahrzeug zumindest für eine Besatzung von 1 :6 angehoben werden.

 

Die Vorstellungen der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl wurden von der Fa. Seiwald / Oberalm in bewährter Weise und kompetent umgesetzt. Die Finanzierung des Versorgungsfahrzeuges erfolgte durch die Marktgemeinde Kuchl, Förderung durch den Salzburger Landesfeuerwehrverband und aus der Mannschaftskasse der FF Kuchl. Das Wechselcontainer-Konzept hat sich bereits bei mehreren Einsätzen bewährt. Damit ist die Freiwillige Feuerwehr Kuchl wieder bestens für die Zukunft gerüstet.

 

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