Sbg: Schwerer Unfall, Notfalltüröffnung und Zimmerbrand am 3. Februar 2016 in Hallein

HALLEIN (SBG): Am Mittwochvormittag, den 03.02.2016, prallte eine Lenkerin mit ihrem PKW Am Ausfergenufer gegen eine Betonsäule. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug wieder zurück auf die Fahrbahn katapultiert und geriet über die Böschung in Richtung Salzach.


Dabei wurde das Fahrzeug von einem Baum gestoppt, welcher ein schlimmeres Ausmaß des Unfalles verhinderte. Um 11:04 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hallein alarmiert. Sofort nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde das Fahrzeug gesichert, ein Erstzugang zur verletzten Person geschaffen, diese bis zum Eintreffen des RK betreut und der Brandschutz errichtet.
Aufgrund der Position des Fahrersitzes war die Unfalllenkerin im Brustbereich in einer äußert schwierigen Position, jedoch nicht im klassischen Sinne eingeklemmt.
Nach der Erstversorgung durch die anwesenden Kräfte des Roten Kreuzes bzw. des Notarztes wurde die verletzte Person über das Heck des Fahrzeuges mittels Schaufeltrage gerettet um dem RK für den Abtransport ins Krankenhaus übergeben.
Abschließend wurde das Unfallfahrzeug durch das Schwere Rüstfahrzeug geborgen und die Fahrbahn gereinigt.


Türöffnung „Notfall“
Mit dem Einsatzstichwort „Türoffnung Notfall“ durch die LAWZ Salzburg, rückten am Mittwochabend um 20:09 Uhr Kräfte der diensthabenden Bereitschaft 2 während unserer 1. Übung im Jahr 2016 zum besagten Ereignis in die Ederstrasse 8 (Altstadt) aus. Die Anforderung erfolgte durch die Polizei, da Verdacht auf eine erkrankte bzw. verunfallte Peron in der Wohnung bestand. Nach dem Einstieg in die Wohnung über ein Fenster konnte rasch Entwarnung gegeben werden.


Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus
Der dritte Einsatz an diesem Tag führte die Feuerwehr Hallein in den Stadtteil Hallein Süd, genauer gesagt in die Raxlanerhofstrasse. Dort brannte im 3. OG eines Mehrparteienhauses ein Kinderzimmer.
Um 22:58 Uhr wurden wir durch die LAWZ Salzburg mit dem Einsatzstichwort „Brand Zimmer, Küche“ alarmiert.
Beim Eintreffen wurden wir von der Bewohnerin eingewiesen und informiert, dass sich keine Personen mehr in der Wohnung befinden. Die Erkundung des Einsatzleiters ergab einen Brand im Kinderzimmer im oberen Teil einer Maisonettewohnung. Aufgrund des Rauchaustrittes und der vermuteten thermischen Aufbereitung des Raumes, sowie der Länge des Angriffsweges wurde umgehend ein Löschangriff mittels eines C-Hohlstrahlrohrs in Verbindung mit einem Schlauchpaket und eines Schlauchtragekorbes durch den Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges 1 angeordnet. Vorsorglich wurde ein Drucklüfter vorbereitet und in Stellung gebracht, um ggf. das Stiegenhaus rauchfrei zu halten. Der Rettungstrupp wurde durch die Pumpe 1 gestellt. Durch die Drehleiter wurde eine Anleiterbereitschaft vorbereitet, welche jedoch nicht benötigt wurde. Die Löschmaßnahmen brachten relativ schnell den gewünschten Erfolg und so konnte nach kurzer Zeit Brand unter Kontrolle gemeldet werden. Nach Freigabe durch die Beamten der Polizei wurde der Brandschutt ins Freie gebracht, eine Kontrolle mittels der Wärmebildkamera und Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Der Brand beschränkte auf das Kinderzimmer, durch eine natürliche Belüftung konnte auch der Rauchschaden entsprechend gering gehalten werden.
Die Brandursache konnte durch die Beamten noch vor Ort geklärt werden.
Die 9-jährige Tochter gab an, dass sie in dem betroffenen Kinderzimmer eine Zigarette rauchte, die Zigarette an der Wand ausdämpfte und den Zigarettenstummel dann im Bett liegen ließ – Presseaussendung der Polizei. Nach gut einer Stunde konnten die Kräfte der Feuerwehr wieder einrücken.

 

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