Sbg: Waldbrandübung - Flughelferfortbildung Flachgau 2018 mit rund 360 Kräften

FLACHGAU (SBG): Gegen 13:00 Uhr wurde Anfang Oktober 2018 von einem Spaziergänger im Bereicht Henndorfer Berg – Große Plaike ein Waldbrand gemeldet. Daraufhin wurde umgehend durch die LAWZ Salzburg die Feuerwehr Henndorf alarmiert.


Im Zuge der Erkundung wurden vom Einsatzleiter die Nachbarfeuerwehren und die Spezialeinheit Waldbrand (Sondereinsatzplan Waldbrand) alarmiert. Weiters wurde auch ein Hubschrauber zur Lageerkundung und Untersützung von der Flugeinsatzstelle des BM.I angefordert. 

Nach der Lageerkundung des Einsatzleiters wurde umgehend mit der Errichtung eines Landeplatzes im Tal begonnen, weiteres wurden weitere Kräfte der Feuerwehren, wie unter anderem die Abschnitts – Katastrophenzüge sämtlicher Flachgauer Feuerwehrabschnitte, die Bergrettung zur Absicherung der eigenen Kräfte im steilen Gebiet, das Rote Kreuz zur sanitätsdienstlichen Ambulanz und etwaigen Versorgung von Verletzten sowie weitere Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres zum Einsatzort alarmiert.

Es wurden zeitgleich durch die Flughelfer des Bezirkes die Vorbereitungen für einen Hubschraubereinsatz auf der einen Seite und auf der anderen Seite durch die alarmierten Feuerwehrfahrzeuge eine Löschwasserversorgung durch Pumpen und Schläuche über 7 Kilometer dem Forstweg zum Brandherd am Berg vorbereitet. Die ersten Löscharbeiten durch Tankfahrzeuge vor Ort am Brandobjekt wurden ab 13:40 Uhr begonnen.



Nach und nach konnte die Wasserversorgung am Berg sichergestellt werden, sodass ein gezielter großflächiger Löschangriff möglich wurde. Während der Brandbekämpämpfung wurde auch durch die Bergrettung Salzburg und dem Roten Kreuz gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr noch ein Personanabsturz simuliert. Die Person konnte mit gemeinsamer Manneskraft gerettet und durch den Hubschrauber des BM.I vom Berg ins Tal geflogen werden. Gegen 17:00 Uhr war die Situation dann soweit unter Kontrolle, dass Brand aus gegeben werden konnte.
 

Im Übungs- Einsatz standen:
Feuerwehr: 43 Fahrzeuge
Bergrettung: 2 Fahrzeuge + 1 Quad
Rotes Kreuz: 1 Fahrzeug
Polizei: 1 Fahrzeug – 1 Hubschrauber
Bundesheer: 1 Fahrzeug – 2 Hubschrauber
Bezirkshauptmann Stellvertreter
Bezirks Katastrophenreferent
Forstaufsicht
Bezirks – Abschnittsfeuerwehrkommandanten
Bezirksrettungskommandant

Gesamte Mannschaftsstärke ca. 360 Personen


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