Schweiz: Sieben Tote - darunter auch drei Kinder - bei Wohnhausbrand in Solothurn

SOLOTHURN (SCHWEIZ): Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Solothurn sind in der Nacht auf Montag, 26. November 2018, sechs Hausbewohner verstorben. Mehrere Personen wurden in Spitäler gebracht. Per 28. November hat sich die Opferzahl auf 7 erhöht.


Aus noch unbekannten Gründen ist in einem Mehrfamilienhaus in Solothurn in der Nacht auf Montag, 26. Novemer 2018, ein Brand entstanden. Ein Hausbewohner bemerkte gegen 2.10 Uhr Rauch im Treppenhaus und hat die Alarmzentrale informiert. Umgehend wurde ein Großaufgebot ausgelöst. In dem Gebäude befanden sich über 20 Personen, die größtenteils mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Haus gebracht wurden. Für insgesamt sechs Personen, darunter auch Kinder, kam jede Hilfe zu spät; sie sind vor Ort verstorben.

 

Noch während der Löscharbeiten wurde auch das Nachbarhaus vorsorglich evakuiert. Dessen Bewohner konnten noch in der Nacht wieder zurück in ihre Wohnungen. Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand in einem der unteren Stockwerke und sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Der Rauch breitete sich in dem Gebäude aus. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben die Untersuchungen aufgenommen, um die Brandursache zu klären. Im Einsatz standen Dutzende Angehörige der Feuerwehr Solothurn, der Kantons- und Stadtpolizei, Ambulanzen mehrerer Rettungsdienste sowie Care-Teams.


Update: Rauchwaren als Ursache
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte die Ursache des Feuers nach einer Mitteilung der Polizei durch den unsachgemäßen Umgang mit Rauchwaren entstanden sein! Eine Person wurde vorläufig festgenommen. Bei den Opfern handelt es sich um vier Erwachsene und zwei Kinder, die aus Eritrea und Äthiopien stammen.

 

Update: Weiteres Kind verstorben

Das tragische Brandereignis in Solothurn vom 26. November 2018 hat ein weiteres Todesopfer gefordert. In einem Spital ist nach Informationen der Polizei vom 28. November ein eritreisches Kind im Schulalter, das beim Brand schwer verletzt wurde, inzwischen seinen Verletzungen erlegen. Dadurch erhöht sich die Anzahl Todesopfer auf insgesamt sieben Personen. Zwei weitere Kinder befinden sich nach wie vor im Spital. Eines davon ist schwer und eines mittelschwer verletzt.

 

 


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