Stmk: 13 Feuerwehren bei Gesamtabschnittsübung des Abschnittes 2 - Eibiswald mit sechs Szenarien

ST. ULRICH IM GREITH (STM): In den frühen Nachmittagsstunden des 03.11.2018, beübte der gesamte Abschnitt 2 des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg in St. Ulrich im Greith den Ernstfall. Dabei nahmen insgesamt 161 Feuerwehrkamerad/innen aus 13 Feuerwehren sowie einem Löschzug mit 28 Fahrzeugen an der Übung teil.


Zur Unterstützung des Abschnittsführungsstabes waren 2 Kameraden der FF Wildbach mit dem Einsatzleitfahrzeug vor Ort. Ebenfalls an der Übung beteiligt waren das Rote Kreuz, das Grüne Kreuz und die Polizei.
Die Übungsszenarien wurden im Vorfeld von ABI Karl Koch und den Feuerwehren St. Ulrich im Greith, Pölfing Brunn und Wies genauestens ausgearbeitet. Diese Szenarien wurden kurz vor Beginn der Übung, an den Abschnittsführungsstab weitergegeben, welcher dann die eintreffenden Wehren richtig koordinieren musste.


Szenario 1:
Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen. Diese mussten mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes aus dem Wrack gerettet werden. Dabei musste die Unfallstelle abgesichert und 3-facher Brandschutz aufgebaut werden. Als die Menschenrettung erfolgreich beendet war, wurde bei dem verunfallten Fahrzeug ein PKW-Brand simuliert, welcher mit einem Schaumangriff bekämpft wurde.


Szenario 2:
Bei Waldarbeiten ist eine Person im unwegsamen Gelände rund 100m abgestürzt. Für die Rettung mussten die Einsatzkräfte abgeseilt werden, um zu der verletzten Person zu gelangen. Danach musste diese in einer Korbtrage den steilen Abhang hinaufgezogen und gerettet werden.


Szenario 3:
Wirtschaftsgebäudebrand mit 2 vermissten Personen. Die Menschenrettung hatte mit Hilfe von schwerem Atemschutz zu erfolgen. Dabei musste ein Leiterweg hergestellt werden, um alle Personen befreien zu können. Zusätzlich musste eine Zubringleitung zum benachbarten Teich gelegt werden.


Szenario 4:
Waldbrand, bei dem eine ca. 200m lange Zubringleitung zu einem Löschteich hergestellt werden musste. Für die Wasserförderung zu den zahlreichen B-Rohren wurde eine Tragkraftspritze sowie mehrere Tauchpumpen verwendet.


Szenario 5:

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, bei dem der PKW sowie der Wohnwagen beginnen zu brennen. Zusätzlich musste der angrenzende Wald vor einem Übergreifen der Flammen geschützt werden. Die Menschenrettung erfolgte wiederum mittels hydraulischen Rettungsgeräts. Aufgrund des Fahrzeugbrandes wurde ein Schaumangriff vorgenommen.


Szenario 6:
Forstunfall in unwegsamen Geländen, wobei eine Person unter einem Baumstamm eingeklemmt wurde. Die verletzte Person musste mit Hilfe einer Motorsäge und Hebekissen befreit und mit einer Korbtrage behutsam aus dem steilen Gelände, den Rettungskräften übergeben werden.

 

Zum Abschluss lud die Gemeinde St. Martin im Sulmtal zu Speis und Trank ins Rüsthaus St. Ulrich ein.

 

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