Stmk: Alarmübung im Niklasdorf-Tunnel

NIKLASDORF (STMK): Am Dienstag, dem 14. Mai 2019, wurden um 19:35 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Niklasdorf, Leoben-Stadt, Leoben-Göß, Oberaich und die Betriebsfeuerwehr voestalpine Donawitz zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und eingeklemmten Personen im Niklasdorf-Tunnel alarmiert. Anlass war eine Alarmübung, die für solche Tunnelanlagen alle vier Jahre vorgeschrieben ist.


Bei der Ankunft der Freiw. Niklasdorf wurde festgestellt, dass aus der Nordröhre dichter Rauch qualmte, daher rüsteten sich die Einsatzkräfte mit sogenannten Langzeit-Atemgeräten aus, um im verrauchten Tunnel die Personenrettung und anschließend die Brandbekämpfung vorzunehmen.

Zusätzlich wurde die inzwischen eingetroffene FF Oberaich mit Atemschutzgeräten als Unterstützung für die Kameraden der FF Niklasdorf in diesem Abschnitt eingesetzt. Gleichzeitig ereignete sich in der Südröhre ein Auffahrunfall, verursacht durch umherirrende Personen, die von der verqualmten Nordröhre über einen Querschlag geflüchtet waren. Dort mussten die Mitglieder der FF Leoben-Stadt und Leoben-Göß Personen aus ihren Fahrzeugen teilweise mit Bergescheren befreien bzw. retten, verletzte Personen aus der Nordröhre übernehmen und diese zur weiteren Versorgung dem Österreichischen Roten Kreuz übergeben.

 

Inzwischen wurde vor dem Ostportal der Nordröhre im Einsatzleitfahrzeug der FF Leoben-Stadt die Einsatzleitung unter der Leitung von ABI Gerald Zechner aufgebaut und eine Atemschutz-Sammelstelle mit dem Atemschutzfahrzeug der BTF Donawitz eingerichtet.

Zum Abschluss der Übung wurde festgestellt, dass abgesehen von einigen Verbesserungsmöglichkeiten das Übungsziel erreicht werden konnte und die Zusammenarbeit aller Feuerwehren mit ÖRK, ASFINAG und Polizei hervorragend funktioniert hat. Die Übungsteilnehmer und Übungsbeobachter wurden von der ASFINAG im Anschluss auf eine Jause in das Feuerwehrhaus der FF Niklasdorf eingeladen.


Eingesetzt waren:
FF Niklasdorf, FF Leoben-Stadt, FF Leoben-Göß, FF Oberaich, BTF Donawitz (insgesamt 19 Fahrzeuge mit 80 Mann), ÖRK, ASFINAG, Bundespolizei.

 

Opens external link in new windowBereichsfeuerwehrverband Leoben


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