Stmk: Schneechaos 2019 → die ganze Steiermark war und ist im Einsatz

STEIERMARK: Feuerwehren nehmen im Brand- und Katastrophenschutz sowie in der Gefahrenabwehr eine unverzichtbare Rolle in unserer Heimat ein. Das bestätigt sich in diesen Jänner-Tagen 2019 besonders eindrucksvoll.


Die steirische Feuerwehrfamilie steht fest zusammen
Tausende steirische Feuerwehrmänner und -frauen geben Sicherheit und Vertrauen. Eines eint sie in ihrem Tun: sie helfen ihren Mitmenschen, beschützen deren Leben sowie deren Hab und Gut. Und das aus reiner Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Jeden Tag aufs Neue garantieren die Feuerwehrkräfte höchste Sicherheitsstandards, auf die man ohne Wenn und Aber vertrauen kann. Zu jeder Zeit.
„Bereits knapp 5.000 Feuerwehrkräfte standen bzw. stehen seit dem Beginn der Extremwettersituation im unmittelbaren Hilfseinsatz“ weiß Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried in einer ersten Zusammenfassung der letzten Tage zu berichten.

 „Tausende Feuerwehr-ler“, so Leichtfried, „haben quer über die Obersteiermark verteilt, in den letzten Tagen und Stunden von Tagesanbruch bis tief in die Nacht hinein unermüdlich geschuftet und dabei ihr Bestes gegeben. Zig-Tausende Stunden wurden freiwillig und unentgeltlich erbracht. Besonders stolz bin ich darauf, dass die große steirische Feuerwehrfamilie in dieser Situation Stärke, Zusammenhalt und Einigkeit demonstriert hat. Von der ersten Sekunde an hat jeder steirische Feuerwehrbereich direkt und indirekt zur Bewältigung dieser Herausforderungen beigetragen.  Die ganze Steiermark war im Einsatz, sei es durch den Regeleinsatz der örtlichen Feuerwehren – oder durch die KHD-Einheiten aus den steirischen Feuerwehrbereichen. Es zeigt sich, dass unsere engmaschige und flächendeckende Struktur von Feuerwehren von großem Vorteil ist. Die Last kann auf mehrere Schultern verteilt werden, dass macht uns richtig stark“.

Auch am Dienstag, 15. Jänner 2019, war steiermarkweit wieder eine Hundertschaft von Feuerwehrmitgliedern im Einsatz, alleine in den Hotspot-Regionen des BFV Liezen waren es 389 Männer und Frauen mit 87 Fahrzeugen von 69 Feuerwehren.

 

Schneemassen erfordern Hunderte Einsätze seit Jahresbeginn 2019
Besonders gefordert waren die Feuerwehrbereiche im Norden der Steiermark. Seit dem Neujahrstag hat es in diesen Regionen nahezu pausenlos geschneit. Dementsprechend war auch das Spektrum der Einsätze vielfältig und es gab für die lokalen und überörtlichen Feuerwehren viel zu tun.
Fahrzeugbergungen, Verkehrswege freimachen, umgestürzte Bäume wegräumen, den Einsatz der Hubschrauber des Österr. Bundesheeres zu unterstützen, Versorgungsfahrten für die von den Schneemassen eingeschlossene Bevölkerung zu organisieren,  die Behörden bei Evakuierungsmaßnahmen zu unterstützen, Wasserbezugsstellen Freimachen und zuletzt – die Schneelast von dutzenden Objekten in den Hotspot-Gebieten zu entfernen. „Ich danke meinen Leuten für den massiven Feuerwehreinsatz, ich danke den Unternehmern, die unserer Kräften die Hilfe ermöglicht haben, und ich danke im Besonderen auch für die professionelle Zusammenarbeit mit den Behörden und den verschiedenen Einsatzorganisationen vor Ort. Ohne das bedingungslose Miteinander wäre eine solche Situation nicht zu stemmen“, lobt Leichtfried das konstruktive Zusammenspiel von allen Behörden sowie Einsatz-, Rettungs- und Blaulichtorganisationen.
 

Bedingungen, die bis an die Grenzen geführt haben
„Wenn ich mir die Witterungsbedingungen der letzten Tage so ins Gedächtnis rufe, dann war das alles andere als angenehm. Für die Bevölkerung, für uns und viele andere Helfer auch. Eisige Kälte, Schneetreiben und Sturm waren nicht nur gefährlich, sondern körperlich extrem herausfordernd. So bin ich zum Ende dieser für uns sehr massiven Einsatzzeit hin irrsinnig froh, dass diese Zeit für unsere Kräfte so glimpflich verlaufen ist. Bis auf den heutigen Tag. Über den hat  sich ein Schatten gelegt, weil sich ein Mitglied unserer Feuerwehrfamilie schwerer verletzt hat. Unserem verunfallten Feuerwehrkameraden aus Aich, dem es, wie aus dem Krankenhaus zu hören war, den Umständen entsprechend geht, wünsche ich das Allerbeste und baldige Genesung. Unsere Gedanken sind bei ihm, seiner Familie und bei seinen Feuerwehrkameraden“.

 

Opens external link in new windowLandes-Feuerwehrverband Steiermark


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