Stmk: Skiflug-WM 2016 am Kulm: Feuerwehr leistet 3.000 Stunden

STEIERMARK: Das Skiflug-Spektakel am Kulm stellt nicht nur für die tollkühnen Adler eine große Herausforderung dar, auch für die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Feuerwehrabschnitte. So stehen binnen zwei Wochen wieder über 500 Florianijünger von zwei Dutzend Feuerwehren über 3.000 Stunden (!) für Auf- und Abbau, Brandsicherheitswache, administrative und sonstige Tätigkeiten im Einsatz und bilden für die Veranstaltung so eine unverzichtbare Stütze in puncto Humankapital und Sicherheit.


Die Feuerwehren des Abschnittes Bad Mitterndorf stehen bereits seit 30.12.2015 am Kulm im Einsatz; bis jetzt verzeichnet Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Andreas Seebacher, verantwortlich für die Mannschaftseinteilung, bereits 7 Einsatztage mit gesamt 43 Mann und 225 geleisteten Stunden.
Dabei wurden und werden seitens Feuerwehr verschiedene Arbeiten erledigt: Mithilfe beim Aufbau der ORF-Reporterkabinen, Freimachen der Zeltböden vom Schnee, Zaunerrichtung mittels Absperrgitter, Aufbau der Zelt-Inneneinrichtung und dergleichen.
Drei Mann sind in der Einsatzleitung seit Mitte Dezember mit der Planung und Organisation des Gesamteinsatzes am Kulm beschäftigt, was bis dato auch mit ca. 70 Stunden zu Buche schlägt.

 

Ab kommenden Montag, 11. Jänner 2016, gibt es dann schon geordneten Dienst: Zugangskontrolle an sämtlichen Eingängen sowie Aufsicht im Gelände, die Einsatzstärke beträgt bis Mittwoch jeweils 12 – 15 Mann pro Tag.
Ab Donnerstag steigert sich die Mannschaftsstärke täglich (Do-58, Fr–87, Sa–119 und So–163 Mann). Es steht dann bis Sonntag auch der Abschnitt Irdning und am Sonntag der Abschnitt Bad Aussee im Einsatz. Die Feuerwehr-Einsatzleitung ist in einem örtlichen Bürocontainer, bestehend aus 4 Mann untergebracht, allen voran Bereichskommandant LBDS Gerhard Pötsch und Bereichs-KHD-Kommandant Ing. Thomas Fessl.

Das Einsatzspektrum am Kulm ist breit gefächert. In administrativer Hinsicht ist die Feuerwehr bei der Besucherstromleitung, der Überwachung des Parkleitsystems sowie der Zutritts- und Zufahrtskontrolle tätig, am Gelände selbst gewährleistet sie den Brandschutz und somit die Sicherheit für die vielen tausenden Besucher. Für diese Brandsicherheitswache sind mehrere Löschtrupps zu Fuß im Einsatz, auch ein Quad mit mobiler Löscheinrichtung der Firma Rosenbauer. Im Vorjahr mussten diese mobilen Einheiten etwa zwei Dutzend kleinerer Einsätze abarbeiten.

Nach dem Großevent sorgen die Einsatzkräfte dafür, dass die Besucherströme wieder geordnet die Heimfahrt antreten können. Die darauffolgenden drei Tage stellt die Feuerwehr noch jeweils ca. 20 Mann pro Tag für Abbau- und Aufräumarbeiten ab.

 

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