Tirol: Bezirks-Hubschrauber Übung mit 200 Kräften in Stams

STAMS (TIROL): Am Samstag, den 12.05.2018, probten an die 200 Einsatzkräfte den Ernstfall und das Zusammenspiel der einzelnen Blaulichtorganisationen bei einer regionalen Großübung in Stams.


In mehreren Übungsszenarien mussten die neun Feuerwehren des Abschnittes Inntal/Mieminger-Plateau das Rote Kreuz, Bergrettung und Polizei die seit Wochen vorbereitete Übung Abarbeiten. Ausgegangen von einem Gebäudebrand bei der Familie Heger in Hauland rückte die Feuerwehr Stams aus, nach erster Erkundung durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass sich der Brand auf den nahegelegenen Wald ausbreitet.

Weitere Einsatzkräfte wurden zur Unterstützung nachgefordert
Eine Gruppe der Feuerwehr Stams sowie die Feuerwehren aus Rietz, Mötz und Mieming mussten zur Wasserversorgung eine 1,3 km lange Relaisleitung vom Dorf zum Einsatzort verlegen. Zur Unterstützung wurden auch zwei Hubschrauber vom BMI und Heli Tirol angefordert, die den Waldbrand aus der Luft bekämpften. Ein 3000L Wasserbehälter wurde per Hubschrauber westlich des Waldbrandes in Stellung gebracht.
Die ebenfalls per Hubschrauber eingeflogene Mannschaft und Geräte der Feuerwehr Obsteig wirkten den Brand von Westen her entgegen. Die Feuerwehr Ötztal-Bahnhof war für die Vorbereitung des 15.000L Wasserbehälters im Tal Verantwortlich und mussten diesen auch vom Hydranten her befülle.

Brandschutz und Absperrmaßnahmen am Flugplatz wurden von den Feuerwehren Haiming und Haiminger-Berg durchgeführt.
Wobei die Feuerwehr Haiming mit Kat-Zelt anrückte und die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm. Ein weiteres Szenario kam dann im laufe des Einsatzes ganz in der Nähe zum Tragen. Ein Fahrzeug mit mehreren Personen besetzt kam am Forstweg von der Straße ab und stürzte ca.30m in steiles Gelände ab. Eine Person wurde aus dem Fahrzeug herausgeschleudert und kam etwas unterhalb des Pkw zu liegen. Die restlichen Insassen wurden zu Teil schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt. Da kamen jetzt die weiteren Einsatzkräfte, Feuerwehr Silz mit Hydraulischem Bergegerät, Rotes Kreuz, Bergrettung und Polizei zum Einsatz.
Da der Fahrweg in dieses Gebiet durch den ersten Einsatz komplett gesperrt war, mussten sämtliche Gerätschaften und Mannschaft eingeflogen werden, was eine wahre Herausforderung für alle bedeutete. Nach Erstversorgung zum Teil noch in den Fahrzeugen durch Rettungs-Sanitäter und Notärzte wurden die Unfallopfer befreit weiter versorgt und anschließend ins Tal geflogen.

Nach Beendigung der Übung wurde bei einer kurzen Übungsbesprechung der Ablauf und die Vorbereitungen zur Übung von alle sichtlich gelobt und es konnte eine positive Bilanz gezogen werden.

 

Opens external link in new windowBezirks-Feuerwehrverband Imst


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