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Leserbriefe
Im Juli 2006 erhielt die Fire-World Redaktion einen sehr interessanten Leserbrief. Diesen möchten wir - nach Rücksprache mit der Autorin - auch Ihnen nicht vorenthalten:


Hallo Herr Kollinger!

Ich besuche regelmäßig nicht nur die Fireworld, sondern schau mir auch gerne Ihre Alkoven-Site an. Beide sind nicht nur informativ - vor allem für Nicht-Feuerwehrleute, wo sonst kann man schon mal "reinschauen"? - sondern stimmen oft auch nachdenklich.
In Wien, wo wir eine Berufsfeuerwehr haben, ist es manchmal schwer, sich vorzustellen, wie das ohne, bzw. welche Schwierigkeiten eine Freiwillige Feuerwehr hat. Deshalb stöbere ich eben auch oft auf deren Sites, sie sind äußerst lehrreich.

Ehrlich gesagt, wäre es für mich undenkbar, einem Einsatzfahrzeug nicht die Vorfahrt zu lassen, ganz gleich, ob ich nun Vorrang habe oder nicht. Ich hatte schon als Kind ein sehr eindrucksvolles Erlebnis: Stau auf der Nordbrücke, zweispurig, von hinten Blaulicht und Folgetonhorn.
Ein Rettungswagen, der es offensichtlich eilig hatte.
Niemand hat das ignoriert, es war einfach unglaublich zu beobachten, wie sich die Rettung, keineswegs im Schrittempo, quasi auf einer "dritten" Spur mitten durch die Fahrzeuge bewegen konnte. Von unserem "Stehplatz" aus konnte man sehen, wie sämtliche Fahrzeuglenker trotz des beengten Raumes ihre Fahrzeuge so weit wie möglich an den Rand drängten, daß das Fahrzeug durchkam. Er mußte nicht hupen, allenfalls etwas bremsen, wenn ein Fahrer nicht so geschickt war, daß er schnell genug am Rand war. Danach gabs auch kein Gehupe oder Gedrängel, man wartete geduldig, bis alle wieder richtig standen. Vor uns setzte sich diese Wellenbewegung fort. Auf meine Frage, warum die das täten: "Weil jeder weiß, daß auch er drin liegen könnte!"

Das ist ein sehr aufschlussreicher Satz, noch heute sehe ich, daß die Autofahrer auf der Gumpendorfer Straße immer versuchen, zur Seite zu fahren, wenn das nicht geht, stellen sie sich tot, damit der Fahrer des Einsatzfahrzeuges leichter entscheiden kann, wo er vorbeikommt, die Feuerwehr oder Rettung habe ich hier noch nie bremsen sehen.

Wissen Sie, worauf ich ganz besonders stolz bin? Auf meine Bestätigung vom Roten Kreuz, dass ich das Seminar für qualifizierte Ersthelfer besucht habe. Mein Stiefvater war Arzt und selbst wenn ich nicht Mediziner werden kann, so hat er doch auf gewisse Weise abgefärbt.

Bisher hatte ich - darf ich egoistischerweise sagen: gottseidank? - nur mit umgekippten Personen zu tun, einer älteren Frau etwa, erst seit einigen Jahren in Österreich lebend, die aufgrund ihrer psychischen Belastung, Tochter schwer krank, Sohn verletzt im Krankenhaus, an der Kreuzung Gumpendorfer/Kaunitzg. umkippte. Eine junge Frau half ihr bereits, also bin ich sofort dazugegangen. Während wir auf die Rettung warteten - im Januar, mit Schnee am Gehweg - habe ich der Liegenden meine Lammfelljacke untergelegt, da diese sehr gut wärmt, die junge Frau erwies sich als sehr stark, gemeinsam konnten wir die ältere Dame drauflegen und zudecken, sodaß sie der Kälte nicht mehr so ausgesetzt war. Die ganze Zeit über haben entweder Nicole oder ich mit ihr geredet, ihre Hände gehalten...die Kraft, mit der sich die arme Frau festgehalten hat, war später spürbar. Obwohl sie geweint hat, konnte sie auch nach einiger Zeit erzählen.
Nachdem die Rettung sie in den Wagen legte, hielt mir Nicole ihre Hand hin, stellte sich vor und bedankte sich! Ich war etwas perplex, sagte ihr aber auch meinen Namen und Dank, denn irgendwie ist ein Zusammentreffen mit so einem Menschen ein unglaubliches Geschenk!
Sie entschied sich, ebenfalls in das Spital zu fahren, ich wollte zu meiner Mutter, die sich zuerst zwar Sorgen machte über das lange Ausbleiben, dann aber doch irgendwie erfreut war, als ich ihr das erzählt.
Ich habe Nicole seither nicht wieder gesehen, aber wenn ich doch jemals bei einem Unfall als erster Helfer ankomme, dann hoffe ich, daß auch ein solcher Mensch hinzukommt... man fühlt sich weniger allein.

Die Feuerwehr mußte ich nur einmal für Entenbabys rufen, aber die waren so schnell da, natürlich gab's Entenwitzeleien, aber es waren wirklich nette, liebe Menschen, die rasch geholfen haben. Dieser Vorfall hatte ein Happy End, da alle acht Babys (süße Fluffis, hab sie auch gehalten!) und die Mama später der Tierretung übergeben werden konnten.
Wir drei "Entenfinder" bedankten uns fürs Kommen und beim Abfahren haben sie alle zurückgewunken, also wirklich nett! :-) Nur das Sprechen mit dem Einsatzleiter fiel mir etwas schwer. Was muß man gesehen haben, um solche Augen zu bekommen? Zuerst war's nur ein komisches Gefühl, aber als ich später versuchte, mir sein Gesicht vorzustellen, habe ich immer nur die Augen gesehen.
Lacht er über die Witze, die er selber macht? Oder über die, die ein anderer macht? Es hört sich vielleicht abgedroschen an, aber er hat mein Mitgefühl.

Schwer vorstellbar, daß jemand in der Lage ist, die Feuerwehr auch noch zu verklagen, ich könnte es nicht, vor allem nicht, nachdem ich diese Augen gesehen habe.
Es tut mir leid, wenn das lang geworden ist, aber die wichtigen Dinge lassen sich meist nur schwer in Worte fassen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kameraden alles Gute und unterstütze gerne Ihre Website, schließlich ist sie auch für Nicht-Feuerwehrler lehrreich!

Liebe Grüße
Julia D.

PS: Bei der Feuerwehr zu sparen ist unlogisch, schließlich ist sie, abgesehen von der Rettung, die einzige Einrichtung, die niemals Verlust machen kann, ein Menschenleben kann man schließlich nicht in Euro angeben. Und Einsatzkräfte sind KEINE rosa Hasen mit Duracell-Batterie im Arsch!

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