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Personenrettung am Eis - Seite 1/1
Erstellt am 2004-12-05 [Drucken]

Fireworld - Besondere Übungen
Personenrettung am Eis

Text: Bernhard Kuntner, Fotos: Jack Haijes (FF Micheldorf)

Die kalte Winterzeit hat viele schöne Seiten. Der Eissport wie Eislaufen, Eisstockschießen gehört zweifelsfrei dazu. Neben den gesicherten Bereichen gibt es viele zugefrorene Teiche die eine Gefahrenpotential darstellen. Die Rettung einer im Eis eingebrochenen Person wurde von der FF Micheldorf mit den im Feuerwehrwesen zur Verfügung stehenden Mitteln geübt. Die Tauchgruppe der Feuerwehr Kirchdorf/Krems unterstütze diese Übung und stellte die Sicherung für diese Übung.


Retten einer im Eis eingebrochenen Person als Übungsvorgabe!

Ort: Grandnteich, 5.600m2 , Micheldorf
Übung des 2. Zug der FF Micheldorf, 15 Mann und Tauchergruppe Kirchdorf mit 2 Mann.
Fahrzeuge: FF Kirchdorf, FF Micheldorf: KDO, SRF, KLF, MTF, Tank 1
Dauer: 2 Stunden

Die Recherche im Zuge der Vorbereitung erfolgte im Internet:
Folgende Ressourcen erwiesen sich als Hilfsreich:
http://www.stadt-frankfurt.de/feuerwehr/presse/ereignis/eisrett.htm und http://www.ffw.de/_info/eisrettg.htm sowie aus dem Lehrbuch der Österr. Wasserrettung "Schwimmen, Tauchen, Retten"

Ergebnis Allgemein (für Passanten,..):
Erstrettung ist für den Rettungserfolg sehr wesentlich.

  • Hilfskräfte alarmieren (Rettung, Feuerwehr,..)
  • Bei Betreten des Eis großflächige Belastung ausüben. Auf den Bauch liegen, Leiter, Zaunfeld, umgedrehten Tisch,.... verwenden.
  • Für die eingebrochene Person: brüchiges Eis so rasch als möglich abbrechen, um am Rand tragfähigeres Eis zu haben!
  • Dem Verunglückten niemals die Hand reichen. Er zieht dich rein. Äste, Stangen od. Abschleppseil verwenden. Immer Zwischenstück einsetzen (Jacke, Pullover,...)
  • Helfer muss gesichert sein!!
  • Nach der Bergung ERSTE HILFE Maßnahmen durchführen.


Feuerwehrtaucher unterstützten die Übung, bei der auch verschiedene Hilfsmittel getestet worden sind!

Ergebnis für uns als Feuerwehr:

  • Nach Alarmierung sofort Tauchgruppe anfordern. Ebenso Rotes Kreuz bzw. Notarzt - einzige Chance und Zeit, eine eventuell untergegangene Person zu retten.
  • Überlebenszeit für Erwachsenen 6 bis 8 Minuten Für Micheldorf: z.B. Hilfszeit für FF Kirchdorf 5-6 Minuten!
  • Zeit spielt sehr wesentliche Rolle. Wenn die Person sich nicht nach max. 1 Minute retten kann, ist Selbstrettung fast nicht mehr möglich. Unterkühlung lässt keine Kraftanstrengung zu.
  • Mögliche Rettungsgeräte für uns als Feuerwehr:
    Steckleiter (nebeneinander oder zusammengesteckt), Schiebeleiter (ausgeschoben), U 2000 (Trage), Rettungsring, lange Stange, Boot


Taucher der FF Kirchdorf simulierten das Eisopfer.

Ergebnis der einzelnen Rettungsgeräte:

  • Schiebeleiter: In Ordnung, hat sich wesentlich besser bewährt als 2 Steckleitern nebeneinander. Zusätzlich größere Ausladung in die Einbruchstelle.
  • Steckleiter nebeneinander: geht, verhakt sich jedoch leicht (Anwendung siehe Bericht der Stadt Frankfurt)
  • U 2000: nicht geeignet. Aufbau von ungeübten Personen nicht so rasch möglich wie eine Leiter.
  • Rettungsring und lange Stange: nicht eingesetzt, da Annahme: sehr weit weg vom Ufer.
  • Boot steht der FF Micheldorf nicht zur Verfügung! Laut Literatur sehr schlecht. Ein im Eis eingebrochenes Boot ist fast nicht mehr auf das Eis zu bringen. Ausnahme natürlich die Spezialboote entwickelt für Eisrettungen.

Erkenntnisse:

  • Retter müssen Schwimmweste tragen und gesichert sein.
  • Leitern sind ebenfalls zu sichern, dient auch dem ans Land ziehen mit der verunglückten Person.
  • Als sehr schwierig stellte sich das aus dem Wasser hieven des Verunglückten heraus! Ohne Mithilfe unseres Kameraden im Tauchanzug fast nicht möglich.
  • Besser 2 Mann an der Eisbruchkante platzieren, um die Person bergen zu können.
  • Für nachkommende Taucher sind unbedingt Vorbereitungen zu treffen, wenn Person untergegangen ist.
    Gerade Kante an der Einbruchstelle mittels Motorsäge rausschneiden, Pfosten oder Schaltafeln an der Eisbruchkante bereitstellen, um Einstieg und Ausstieg für Retter zu ermöglichen. Pfosten oder Schaltafeln dienen auch dem Leinenmann (zur Sicherung der Taucher) als Standplatz.

Ergänzungen zur Überlebenszeit: Je jünger der Verunfallte ist und je kälter das Wasser ist, umso LÄNGER gibt es reelle Chancen einer erfolgreichen Reanimation. Aus diesem Grund sind die Voraussetzungen im Winter besser, als beim Ertrinkungsunfall im Sommer und die Überlebenswahrscheinlichkeit von Kindern höher als die von Erwachsenen. Hohe Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Reanimation ist - wie richtig bemerkt wurde - bis zu 6-8 Minuten. Erfolgreiche Bergungen gibt es aber auch noch nach 30 und mehr Minuten!!!!




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