Fireworld - Besondere Übungen
FuB-Übung im Krankenhaus
Zur Verfügung gestellt von Jack Haijes

Durch Umbauarbeiten im Mitteltrakt ist im Bereich des 5. OG
ein Brand ausgebrochen. Um 18:28 Uhr spricht die Brandmeldeanlage des Landeskrankenhaus
Kirchdorf an und alarmiert über Notruf 122 die Landeswarnzentrale. Der
Brand breitet sich rasch aus, eine Evakuierung der Patienten wird in der Zwischenzeit
durch das Personal des KH vorbereitet; durch auftretende Panik sowie das fluchtartige
Verlassen wird im Bereich der KH-Apotheke ein Regal mit chemischen Mitteln
umgeworfen.
Die FF
der Stadt Kirchdorf wird um 18:30 Uhr durch LFK alarmiert. "Einsatz
für die Feuerwehr Kirchdorf an der Krems, Brandmeldealarm Landeskrankenhaus,
Kirchdorf Hausmanningerstraße. Ausfahrtsmeldung an Florian LFK durchführen
21/09/2001 18:32 Uhr". Die Feuerwehr Kirchdorf fährt um 18:35 Uhr
mit KDO1, RLF 2000, TLF 2000, LF, DLK, ASK und KDO2 aus. Nach Eintreffen am
Einsatzort wird der Einsatzleiter HBI Ferdinand Lattner vom Brandschutzbeauftragten
Karl Strutzenberger über die Lage informiert. Der Einsatzleiter erkundet
die Detaillage und gibt die Aufträge an die Einsatzkräfte der FF
Kirchdorf. Durch rasche Ausbreitung des Brandes und der Gefahr des Übergreifens
auf die Nachbarobjekte reichen die Einsatzkräfte der FF Kirchdorf nicht
aus. Der Einsatzleiter gibt den Befehl zur Auslösung der Alarmstufe 2
über die Bezirkswarnstelle Kirchdorf.


Weiters ist das Rote Kreuz Kirchdorf, der Abschnittsfeuerwehrkommandant,
der Bezirks-Feuewehrkommandant sowie die Gendarmerie zu verständigen.
Alarmstufe 2 ist ausgelöst und der TLF 4000 (Micheldorf), TLF 4000 (Lauterbach),
LFB (Schlierbach), LFB (Inzersdorf), KLF-A (Altpernstein), KLF (Oberschlierbach),
DLK und Strahl (Kremsmünster), KR (Micheldorf), KDO und GSF (Pettenbach).
Anschließend werden Teile der F. und B. Bereitschaft des Bezirkes Kirchdorf
alarmiert.
1. F.u.B. Zug: KDOF (Molln), LFB (Grünburg), RLF 2000 (Leonstein), Krad
(Molln), KLF (Wagenhub,Breitenau,Frauenstein und Steinbach/St) 2. F.u.B. Zug:
KDOF (Kremsmünster), TLF 2000 (Irndorf und Strienzing), KLF (Zenndorf)
und LFB (Wartberg/K)
6. F.u.B. Zug und zusätzliche Feuerwehren: MTF (Inzersdorf) LFB (Nußbach,
Magdalenaberg und Wartberg)


Wasserschläuche wurden von überallher gelegt; mit
den Leitern und Kran wurden die Verletzten ebenso geborgen wie von den FF-Männern
zu Fuß über viele Stiegen hinunterbegleitet. Die Patienten wurden
an das Roten Kreuz oder Feuerwehrsanitäter übergeben. Das Roten
Kreuz richtet im Pfarrsaal ein Lazarett her; vor dem Pfarrsaal wurde ein Zelt
aufgebaut; Ärzte und Sanitäter arbeiteten unter Mithilfe von FF-Männern
(Träger).


Alarmstufe 1: Kirchdorf 7 Autos und 37 Mann
Alarmstufe 2: 8 Feuerwehren und 42 Mann
1. F.u.B. Zug: 8 Feuerwehren und 59 Mann
2. F.u.B. Zug: 5 Feuerwehren und 38 Mann
6. F.u.B. Zug: 4 Feuerwehren und 17 Mann
1 Feuerwehr Pressefotograf

Eingesetzte Mannschaft: Feuerwehr 231 Mann, Gendarmerie 3 Mann,
Statisten 47 Mann, Rotes Kreuz.
Eingesetzte Fahrzeuge: Feuerwehr 39 Autos, Rotes Kreuz,
Gendarmerie 1 Auto.
Insgesamt 22 FF mit 282 FF-Männer mit 39 Fahrzeugen