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Idassa 2007: Österreichs Feuerwehreinheit beweist ihre Multifunktionalität
Geschrieben am: 2007-05-23 21:28:11  [Drucken]
Biograd (Kroatien): Mittwoch, 23. Mai 2007 - die aus den Bundesländern Wien, Steiermark, Kärnten, Tirol, Salzburg und Niederösterreich bestehende und 52 Personen starke Feuerwehreinheit "Craft-Austria",...

...die im Auftrag des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes bei der internat. Katastrophenschutzübung IDESSA 2007 eingesetzt ist, konnte auch am dritten Einsatztag ihre multifunktionellen Fähigkeiten sowie auch ihre Kooperationsfähigkeit deutlich unter Beweis stellen.



Wie bereits Montag und Dienstag standen am Mittwoch, dem 23. Mai 2007, weitere Einsatzübungen auf der Tagesordnung, um einerseits die Zusammenarbeit zwischen aus verschiedenen Ländern stammenden Teams im Großschadensfall zu überprüfen und andererseits auch die entsprechenden Koordinierungsmaßnahmen seitens der Einsatzleitung auf lokaler und internationaler Basis in der Praxis zu testen.



Wohnhaus in Vollbrand:
Bereits kurz nach 09.00 Uhr morgens rückte ein Teil des Österreich-Kontingents neuerlich in das Erdbebengebiet der beiden Vortage aus. Dort wurden die Helfer aus Tirol und Salzburg mit einem in Vollbrand stehenden Gebäude konfrontiert. Dabei wurde als Zusatzaufgabe auch ein Gasaustritt für möglich gehalten bzw. Personen als vermisst gemeldet. Zwei Atemschutztrupps nahmen dort einen Außen- bzw. einen darauf folgenden Innangriff vor, um die Flammen einzudämmen. Nach Anweisung der lokalen Übungsinstruktoren wurde im Anschluss daran auch noch ein Schaumangriff vorgenommen. Beim folgenden Search-and-Rescue-Einsatz im Gebäudeinneren konnten insgesamt drei Personen lokalisiert werden, wobei eine lebend und zwei nur mehr tot ins Freie gebracht werden konnten.



Dekontamination von Personen mit Präsidentenbesuch:
In der Zwischenzeit zu obigem Einsatz wurde die Dekontaminationseinheit mit den Feuerwehrleuten aus Niederösterreich sowie der unterstützenden Johanniter-Medical-Einheit aus Wien zu einem entsprechenden Einsatz im Hafengelände alarmiert. Dort wurde von einem Unfall im Tanklager ausgegangen, bei dem es neben einem Großbrand auch zu einem Austritt des Gefahrstoffes Styrol gekommen war. Während Einheiten aus Rumänien die Brandbekämpfung übernommen hatten, war es die Aufgabe der Österreicher, die Verletzten nach der Erstversorgung durch die Johanniter aus dem Gefahrenbereich im Betriebsbereich zu retten.
21 als verletzt und vor allem als kontaminiert angenommene Personen mussten anschließend in der mit enormem Aufwand aufgebauten Dekontaminationsstrecke gereinigt und vom Gefahrstoff gesäubert werden. Danach erfolgte die Übergabe der Übungsopfer an bereitstehende Rettungsteams.
Im Zuge dieser Tätigkeiten hatte das österreichische Team die ausgezeichnete Möglichkeit, dem kroatischen Präsidenten, der sich auf Besichtigungstour im Übungsgebiet befand, die Maßnahmen bzw. die Ausstattung der österreichischen Feuerwehrleute vorzuführen bzw. zu erläutern.



Unfalleinsatz:
Das zuvor beim Wohnhausbrand eingesetzte Feuerwehr-Team wurde in der Zwischenzeit neuerlich zu einem Menschenrettungseinsatz gerufen. Dabei galt es neuerlich, die Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. So führten die Österreicher die Arbeiten beim Verkehrsunfall soweit durch, dass die Mannschaft aus der Ukraine anschließend die Personenrettung vornehmen konnte. Eine ausgezeichnete Hilfestellung erfolgte dabei durch Polen. Diese Kräfte unterstützten die Österreicheinheit mit einem Quad mit Anhänger. So konnte die notwendigen Einsatzgeräte rasch über die mit Lkws unpassierbare Wegstrecke vom Fahrzeug bis zum direkten Unfallort transportiert werden.



Personenrettung und -bergung aus verunglücktem Zug:
Die noch im Camp als Reserve wartende Einheit aus Kärnten wurde zu einem Zugsunglück im Bahnhofsgelände alarmiert. Während ein Personenwaggon auf den Gleisen stehen geblieben war, kam ein weiterer auf der Seite liegend zu Stillstand. Gleiches galt für zwei mit Gefahrgut beladenen Kesselwaggons. Da den eintreffenden Feuerwehrleuten mitgeteilt werden konnte, dass außerhalb des Bereiches der Kesselwaggons keine Kontaminationen festzustellen seien, konnte unverzüglich die Personenrettung und -bergung in Angriff genommen werden. Während sich diese Aufgabe beim am Gleis stehenden Waggon als noch recht einfach herausgestellt hatte, bedurfte es bei dem seitlichen Liegenden schon etwas mehr an Material-, Personal- und Kraftaufwand. Dennoch gelang des den Männern - teilweise mit hydraulischem Rettungsgerät einer ausländischer Feuerwehr unterstützt - die Verletzten und Toten über die nach oben ragenden Waggonfenster zu retten bzw. zu bergen und den bereitstehenden Rettungsdiensten zu übergeben.

Multifunktionalität bewiesen:
Alle Übungsbeispiele konnten von der Craft-Austria zur Zufriedenheit der Übungsbeobachter bewerkstelligt werden, teilweise in kürzerer Zeit, als es vorgesehen gewesen wäre. Mit diesem Übungstag konnte Österreich neuerlich unter Beweis stellen, dass sie nicht nur sehr motivierte, sondern vor allem auch sehr multifunktionell einsetzbare Feuerwehrleute aufweisen kann. Es gelang auf diese Weise, das heimische Feuerwehrwesen auf internationaler Basis ausgezeichnet zu repräsentieren.

Vorschau auf Donnerstag:
Am Donnerstag, dem 24. Mai, findet der sog. Demonstration-Day statt. Hier werden die Einheiten der eingesetzten Länder in geballter Weise zeigen, was sie können. Auf relativ kleinen Raum werden zahlreiche Übungen parallel nebeneinander ablaufen.

Zweiter Tag der Idassa 2007
Quelle: Hermann Kollinger

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