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Österreich: Sturmtief "Emma" fegt über Österreich
Geschrieben am: 2008-03-02 22:59:38  [Drucken]
Österreich: Orkanartige Sturmböen fegten am 1. März und 2. März 2008 über weite Teile Österreichs.

Oberösterreich

Bericht aus Wels
Der Sturm "Emma" fegte auch über Wels hinweg und richtete Schaden an Gebäuden und Infrastruktur an. Unzählige Bäume fielen dem Sturm zum Opfer. Die FF Wels leistete von ca. 11.15 Uhr bis ca. 17.00 Uhr folgende Einsätze: 13 Bäume wurden von Verkehrsflächen entfernt bzw. wurden nach Schräglagen gefällt um somit größeren Schaden an Gebäuden und Sachwerten zu verhindern.


24 Dächer bzw. Dachflächen und 11 sonstige Bauteile wurden gesichert und / oder entfernt. 10 sonstige Einsätze wurden geleistet, darunter 4 Brandmelderauslösungen. In Summe wurden 58 Einsätze mit 289 Mann geleistet

FF Wels

Bericht Bezirk Wels- Land
Zum aktuellen Zeitpunkt hat sich die Lage im Bezirk Wels Land etwas beruhigt – es sind nur mehr vereinzelt Feuerwehren im Einsatz. Insgesamt waren im ganzen Bezirk 27 Feuerwehren mit den Aufräumarbeiten nach dem Sturmtief beschäftigt. Seitens der Bezirkswarnstelle Wels wurden 65 Alarmierungen abgesetzt wobei angemerkt sei, dass ein Großteil der Notrufe auch direkt bei den örtlichen Feuerwehren eingegangen sind.


Alleine im Pflichtbereich Marchtrenk fielen zum Beispiel zwischen 11:30 Uhr und 17:00 Uhr nicht weniger als 68 Einsätze an. Schwerpunktaufgaben waren hierbei das Freimachen von Verkehrswegen (meistens umgestürzte Bäume und Telefonmasten) sowie das notdürftige Schützen von abgedeckten oder losen Dächern. Im ganzen Bezirk entstand erheblicher Sachschaden – bei den Arbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass die Feuerwehren nun mit dem Reinigen der Gerätschaften sowie dem Aufrüsten der Fahrzeuge beschäftigt sind. Auch die Feuerwehrzentralen im Land sind Personell aufgestockt, so dass die Florianijünger für eventuelle neuerliche Einsätze bestens gerüstet sind.

BFKDO Wels-Land

Bericht aus Schärding:

Einsatzbeginn 10:50 Uhr. Derzeit mehr als 40 Einsatzkräfte aus Schärding mit allen Fahrzeugen der FF Schärding im Einsatz. Als Unterstützung ist die Drehleiter Passau am Einsatzort. Mehr als 30 Einsatzadressen wurden schon bearbeitet oder sind derzeit in Arbeit. Davon sind ca. 20 Dächer betroffen. In der Färbergasse ist ein Dachgiebel auf ein angrenzendes Haus in die bewohnte Dachwohnung gestürzt (Bewohner war in der Wohnung, wurde jedoch nicht verletzt). Beim Bauhof wurde ein Teil des Daches abgedeckt. Bei der Stadtpfarrkirche drohen Dachschindel abzustürzen. Die Innbruckstraße und die Kirchengasse sind für den Verkehr mindestens bis in die Abendstunden gesperrt. Derzeit ist die FF beschäftigt alle Dächer notdürftig abzudichten, bevor weiterer Regen kommt. Der Wind hat nach Mittag nachgelassen, es sind aber immer noch Sturmböen zu erwarten, die die Arbeiten erschweren. Das Einsatzende ist noch nicht absehbar

FF Schärding

Bericht aus Puchheim:

Seit 10.50 Uhr des 01.03.2008 ist die FF Puchheim mit 29 Mann und 6 Einsatzfahrzeugen im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen. Laut Angaben fegte der Sturm mit ca. 98km über die Stadtgemeinde. Bis jetzt wurden bereits über 25 Einsätze von der FF Puchheim abgearbeitet. Zum Einsatzgeschehen gehören abgedeckte Dächer und umgefallene Bäume. Eine Liftöffnung wurde durchgeführt.

FF Puchheim

Bericht aus Bad Ischl
Samstag, 1. März 2008. Die vorhergesagten Sturmböen machten auch vor dem Gemeindegebiet Bad Ischl nicht halt. Um 11.30 Uhr erfolgten die ersten Alarmierungen der Feuerwehreinsatzkräfte des Pflichtbereiches Bad Ischl, nachdem orkanartige Winde über das Gemeindegebiet hinwegfegte. Der Haupteinsatzschwerpunkt bildeten umgestürzte Bäume, die sowohl Straßen verlegten aber auch Hausdächer beschädigten.

Weiters musste auch zu mehreren Brandmeldealarmen ausgrückt werden. Zur Zeit befinden sich die Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl, Jainzen, Lauffen, Mitterweißenbach und Pfandl sowie die Feuerwachen Ahorn-Kaltenbach und Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein im Einsatz. Eine detailierte Pressemeldung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Feuerwehren von Bad Ischl

Bericht der Feuerwehr Enns
Am Nachmittag des 01. März 2007 traf wie angekündigt die Sturmfront ‚Emma’ mit voller Wucht auch auf das Gemeindegebiet von Enns. Die ersten Alarmierungen trafen um 11:30 Uhr ein. In der Zeit bis 14:30 Uhr wurden 7 Einsätze abgearbeitet. Betroffen waren verlegte Verkehrswege und abgedeckte Häuser.


Am schwersten traf es ein vor einem Jahr neu eingedecktem Haus in der Födermayrstraße. Zwei Drittel des Daches wurden vom Sturm abgetragen. Das Dach wurde samt den Kaminen ca. 50m weit getragen und schlug dort auf der benachbarten Garage und in einem Garten ein. Die Einsatzkräfte rechnen noch mit weiteren Einsätzen im Laufe des Nachmittages.

FF Enns

Bericht aus dem Bezirk Linz-Land
Seit den Vormittagsstunden sind 30 Feuerwehren im Bezirk Linz-Land im Einsatz und mit den Aufräumungsarbeiten nach dem Sturm „Emma“ beschäftigt. Einsatzaufgaben waren: Umgestürzte Bäume auf Verkehrswegen und Häusern Abgedeckte Dächer. Einsatzzahlen: 30 Feuerwehren 239 Mann 245 abgearbeitete Einsätze. Glücklicherweise gab es bei den Einsätzen im Bezirk Linz-Land keine verletzten Zivilpersonen oder Feuerwehrmitglieder!

Bericht aus Micheldorf/Kirchdorf
In Micheldorf hat Emma bei der Fa. Mould & Matic (Fa. Greiner) Teile des Flachdaches und einige Lichtkuppeln weggeblasen. Die Feuerwehr Micheldorf musste erst die Maschinen in der Halle mit Plastik zudecken, bevor sie die Schäden am Dach reparieren konnte.


Mit Planen wurde die Löcher gedichtet. In Kirchdorf hat der Sturm Eternitdächer weggeblasen und Ziegeln ausgehoben. Die Feuerwehr Kirchdorf war unterwegs mit den Drehleiter, um einige Dächer zu reparieren. Ein Bahnschranken in Micheldorf wurde auf die Gleise geknickt.

FF Micheldorf
FF Kirchdorf
Fotos Haijes

Bericht der Feuerwehr Scharnstein
Um 11:23 Uhr wurde die Feuerwehr Scharnstein zum ersten Sturmeinsatz alarmiert. In Folge trafen in der inzwischen besetzten Katastrophen- Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus zahlreiche Meldungen über schwere Sachschäden im gesamten Gemeindegebiet ein. Das Einsatzspektrum reichte von umgestürzten Bäumen, blockierten Straßen bis hin zu abgedeckten Dächern bzw. schwer beschädigten Dachstühlen und Notstromversorgung. Die Einsätze wurden in Reihenfolge der eingelangten Meldungen abgearbeitet. Bevorzugt waren jene Objekte, bei denen „Gefahr im Verzug“ bestand. Am schwersten erwischte es das Objekt Hauptstraße 6, die ehemalige Taverne Lidau. Eine starke Windbö deckte ca. 200 m2 Dachfläche des mehr als 400 Jahre alten Objektes innerhalb weniger Minuten ab. Die übrigen Interventionen wurden infolge der Einsatzerfahrungen der vergangenen Sturmkatastrophen von den Scharnsteiner Hilfsmannschaften professionell bewältigt.


Besonders bewährt hat sich das Katastrophen-Hilfsdienst-Lager ( Planen, Sandsäcke, Öbindemittel) bei der FF Scharnstein, sodass Abdeckplanen in ausreichender Menge unmittelbar zur Verfügung standen und somit zumindest größere Schäden verhindert werden konnten. Bürgermeister Franz Spieleder und Vizebürgermeister Rudi Raffelsberger waren in das Einsatzgeschehen eingebunden und überzeugten sich vor Ort von den erheblichen Sachschäden, deren Höhe derzeit noch unbekannt ist.

Eingesetzte Einsatzkräfte:
Feuerwehr Scharnstein mit 4 Fahrzeugen und 29 Mann, 15 Stück Abdeckplanen á 40 m²
Einsatzdauer: 11.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Einsatzleiter: BR Christian Huemer

Bericht aus Obertraun
Die FF Obertraun wurde um 11:55 Uhr alarmiert und ist zur Zeit mit 17 Mann im Einsatz. Der Bergrettungsdienst wurde um Unterstützung gebeten um die Schäden zu behälfsmäßig zu beheben. Es sind zur Zeit 18 BRD Kameradem im Einsatz.


Die Fotos wurden von der FF Obertraun gemacht und sind zur freien Veröffentlichung freigegeben.

FF Obertraun


Bericht der Feuerwehr Alkoven
Rund 30 Mal musste die Freiw. Feuerwehr Alkoven zwischen 11.21 Uhr und 18.00 Uhr ausrücken, um bei Sturmeinsätzen Hilfe zu leisten. Neben den üblichen Arbeiten wie abgehobenen Dachziegeln und umgestürzten Bäumen wurden jedoch dieses Mal auch mehrere Dachstühle vom Sturm mitgerissen. Besonders spektakulär war ein Fall im Ortseil Winkeln. Dort riss der Sturm einen Teil des Dachstuhles aus der Verankerung und blies ihn fort.


Die Teile donnerten in der Folge gegen das Dach sowie die Hauswand eines nahe liegenden Wohngebäudes und beschädigten Dabei auch diesen Dachstuhl sowie die Hauswand. Die berstenden Fensterscheiben verletzten eine Frau im Gesicht. In einem weiteren Fall wurde durch den Sturm ein Gurkerlflieger ausgehoben. Wie normal sonst nicht vorgesehen, begann das Gerät dann wahrlich wirklich zu fliegen und landete auf den Rädern nach oben auf der Straße. Mit Kran und Seilwinde konnte auch dieses Hindernis entfert werden.


Mit Kran und Teleskopmastbühne war auch in der Nachbargemeinde Wilhering eine Hilfeleistung erforderlich. Auf einem Firmenflachdach war es erforderlich, Sandsäcke zu platzieren, um auf diese Weise das Dach zu sichern und ein weiteres Abheben zu verhindern. Rund 30 Einsätze wurden von mehr als 30 eingesetzten Kräften der Feuerwehr Alkoven bis ca. 18.00 Uhr bewerkstelligt.

FF Alkoven

Bericht der Feuerwehr Traun
Die FF Traun hatte in der Zeit von 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr insgesamt 43 Einsätze abzuarbeiten, zwei Mann waren durchgehend in der Funkzentrale beschäftigt. 25 Mann insgesamt standen seitens der FF Traun im Einsatz, zudem im Einsatz die BTF Feurstein und die FF Nettingsdorf mit der DLK. Die Einsatzvielfalt beinhaltete alle "gängigen" Sturmschäden - umgestürzte Bäume, Dachabdeckungen, uvm.

FF Traun

Einsatztext der Freiwilligen Feuerwehr Sattledt:
Vom Sturmtief „Emma“ verursachte Schäden wie umgeknickte und entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer und blockierte Verkehrswege hielten auch die Freiwillige Feuerwehr Sattledt auf Trap. Am Voralpenkreuz und auf der Westautobahn (A1) zwischen Sattledt und Vorchdorf sorgten umgestürzte Bäume für Verkehrsbehinderungen.

Gleich mehrere Bäume blockierten im Sattledter Gemeindegebiet die Bahnstrecke Grünau - Wels. Des weiteren waren die B138 nach Wels und einige Nebenstrassen unpassierbar. Mithilfen bei Dachreparaturen bei privaten Wohnhäusern und bei der Firma Lutz zählten zu den weiteren Einsatzaufgaben.
Am schlimmsten erwischte es das Haus eines Feuerwehrkameraden: Eine Fichte knickte und fiel quer über die Zufahrtsstrasse auf ein Einfamilienhaus. Der Dachstuhl des Hauses wurde dabei massiv beschädigt. Die Familie befand sich zum Zeitpunkt des Orkans im Haus, verletzt wurde
zum Glück niemand.


Erschwert wurde die Entfernung des Nadelbaums durch die Tatsache, dass sich Äste in der Stromleitung verhangen hatten und Gefahr durch weitere
Beschädigung der Leitungen drohte. Erst nachdem von der Energie AG die Stromversorgung abgeschaltet wurde, konnte mit Hilfe eines Krans die Fichte vom Dachstuhl gehoben werden. Der demolierte Dachstuhl wurde anschließend von Kameraden provisorisch mit Planen abgedeckt.
Insgesamt 29 Kameraden standen am 1. März von 11.21 bis 18.30 Uhr im Einsatz und mussten 20-mal ausrücken.

FF Sattledt

Kurzinfo aus Windischgarsten
Auch die FF Windischgarsten stand den ganzen Tag über im Sturmeinsatz. Durch den massiven Sturm Emma wurde das erst kürzlich neu erbaute Flachdach, der Hauptschule 1 Kirchfeld, durch eine Böhe abgehoben. Das Blechdach wurde samt Dachstuhl abgehoben. Die abgehobene Bausubstanz verblieb jedoch zum Glück auf der Schule und richtete keinen weiteren Schaden an. Durch den Wind wurden Welleternit Dachteile bis auf die umliegenden Häuser geschleudert, wobei einige dieser Teile in den Fassaden der Häuser stecken blieben. Bäume auf dem Schulgelände wurden vom Sturm entastet, richteten aber keinen weiteren Schaden an.


Die Gebäudeteile wurden nach Abklingen des Sturmes mittels 2 Traktorseilwinden gesichert und teilweise abgetragen. Die Fahrzeuge RLF-A Tunnel und Tank wurden zu weiteren Einsatzen alarmiert und vorzeitig abgezogen. Zwei ortsansässige Firmen waren mit der Sicherung und Reparatur des Daches beauftragt. Die FF WDG war mit Sicherungsmaßnahmen bis 16:00 Uhr mit dem KLF-A Pinzgauer bei diesem Einsatz vor Ort. Die restlichen bei diesem Einsatz ausgerückten Fahrzeuge KDO, RLF-A Tunnel, RLF- A Tank, Rüst und Last und deren Mannschaft wurden vorzeitig zu weiteren Einsätzen alarmiert.

Weitere Berichte
FF Bad Goisern
Feuerwehren von Hartkirchen
FF Hinterstoder
FF Kremsmünster
FF Laakirchen
FF Marchtrenk
FF Mondsee
FF Offenhausen
FF Ohlsdorf
FF Pinsdorf
FF Schwanenstadt
BTF Steyrermühl
FF Traunkirchen
FF Windern
FF Gaflenz
FF St. Agatha




Niederösterreich

Bericht Landes-Feuerwehrkommando Nö:
Derzeit (13.15 Uhr) wurden von den NÖ Feuerwehren in allen Bezirken rund 600 Einsätze geleistet. Etwa 6.500 Mann sind derzeit mit der Beseitigung von Sturmschäden befasst. Das Orkantief "Emma" hat in Niederösterreich zudem ein erstes Todesopfer gefordert. In St. Pölten ist bei der Josefskirche ein Baum auf ein Auto gestürzt. Eine Person wurde dabei getötet, zwei weitere verletzt. Zunächst befand sich der Schwerpunkte der Einsätze der NÖ Feuerwehren im Bezirk Gmünd und weitete sich dann über das Waldviertel und Amstetten aus. Derzeit sind in allen NÖ Bezirken die Feuerwehren im Einsatz. Umgefallene Plakatwände und Bäume, Stromausfälle und abgedeckte Dächer stehen derzeit im Vordergrund der laufenden Einsätze.

Lage um 17:00 Uhr in Niederösterreich(Bericht LFK Nö]
Orkanartige Stürme forderten heute Samstag die Einsätzekräfte der Freiwilligen Feuerwehr. Rund 8.500 Mitglieder der Feuerwehr waren in ganz Niederösterreich im Einsatz um Menschen zu retten, Sachschäden zu verhindern und Aufräumarbeiten zu leisten. Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta zeigte sich zwar mit der Arbeit seiner Feuerwehren zufrieden, bedauerte aber um so mehr, dass der Sturm auch ein Todesopfer und mehrere Verletzte gefordert hatte. „Wir waren, wie auch schon bei den vorhergehenden Stürmen, rechtzeitig vorgewarnt und hatten unserer Einsatzkräfte entsprechend vorbereitet.

Die Einsätze sind zufriedenstellend abgelaufen. Dass dennoch ein Todesopfer zu beklagen ist, trifft uns natürlich alle“, so der Landesbranddirektor in einer ersten Stellungnahme. „Leider muss auch die Feuerwehr vier Verletzte Einsatzkräfte vermelden, zwei davon im Bezirk Gänserndorf, einer in Schrems und der Kommandant der Feuerwehr Petronell“, so der Chef der NÖ Feuerwehr. 1.800 Einsätze für 8.500 Feuerwehrmitglieder. Im Stadtgebiet von St. Pölten war ein Baum auf ein Cabrio und ein weiteres Fahrzeug gestürzt. Eine Frau wurde dabei getötet, eine weitere konnte die Feuerwehr St. Pölten-Stadt von der Rückbank des Cabrios befreien. Sie musste mit schweren Schädelverletzungen vom Notarztteam des Roten Kreuzes ins Landesklinikum eingeliefert werden. Auch ein zweijähriges Mädchen und der Fahrer des Cabrios wurden ins Krankenhaus gebracht.

Zunächst befand sich der Schwerpunkte der Einsätze der NÖ Feuerwehren im Bezirk Gmünd und weitete sich dann über das Waldviertel und Amstetten aus, bis schließlich in allen Bezirken Feuerwehren im Einsatz waren. Umgefallene Plakatwände und Bäume, Stromausfälle, Auspumparbeiten und abgedeckte Dächer standen im Vordergrund der Einsätze. Gegen 17.00 Uhr waren bereits rund 8.500 Feuerwehrmitglieder mit über 1.800 Einsätzen beschäftigt. In den Bezirksalarmzentralen und der Landeswarnzentrale in Tulln waren die Mitarbeiter mit eingehenden Notrufen schwer belastet.Im Bezirk Tulln wurden zahlreiche Hausdächer abgedeckt, Bäume stürzten auf wichtige Verkehrsverbindungen, mehrere Ortschaften waren ohne Stromversorgung. Zudem forderten Wassereintritte bei zwei größeren Firmen die Tullner Feuerwehrleute.

LFK Niederösterreich

Bericht BFKDO St. Pölten
„Emma“ hat sein erstes Todesopfer gefordert: Im Stadtgebiet von St. Pölten ist ein Baum auf ein Cabrio gestürzt, eine weibliche Insassin ist trotz sofortiger Hilfe noch an der Unfallstelle verstorben. Die Feuerwehr St. Pölten-Stadt hat eine weitere Frau von der Rückbank des Cabrios befreit. Sie ist schwer verletzt ins Landesklinikum St. Pölten gebracht worden. Ebenso wie ein Kleinkind und eine weitere Person, die im Fahrzeug gesessen ist. Der Baum hat ein zweites Auto getroffen, der Lenker blieb unverletzt. Derzeit (13:10 Uhr) stehen im Bezirk St. Pölten rund 25 Freiwillige Feuerwehren im Sturmeinsatz, laufend kommen weitere hinzu.


Vorwiegend handelt es sich um Bäume, die auf Straßen gestürzt sind, abgedeckte Dächer und abgerissene Stromkabel. Um 12:50 Uhr wurde der Bezirksführungsstab einberufen. Im Bereich des Ratzersdorfer Sees in St. Pölten wurde eine „Interims-Zeltstadt“ förmlich zerrissen. „Das Zelt gibt es auf einer Fläche von 40 mal 40 Metern nicht mehr“, beschreibt Einsatzleiter Bernhard Grössenbrunner die Lage. Bis morgen wird der Bereich aus Sicherheitsgründen voraussichtlich gesperrt bleiben.

BFKDO St. Pölten

Bericht aus Waidhofen an der Ybbs-Stadt

Am Samstag, dem 1. März 2008, wurde die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen/Ybbs-Stadt zu zahlreichen Sturmeinsätzen, alarmiert. Die Mitglieder der FF Waidhofen/Ybbs-Stadt mussten mehrere Bäume von der Straße und den Schienen entfernen um so die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Weiters wurden Gefahrstellen, Dächer und Bäume die vom umfallen bedroht waren, abgsichert. Die FF Waidhofen/Ybbs-Stadt war mit 5 Fahrzeugen und 25 Mann 3 Stunden im Einsatz und befindet sich derzeit in Bereitschaft um bei den nächsten Einsätzen rasch helfen zu können. Prognossen zufolge ist auch für Sonntag weiterhin mit schwerem Sturm zu rechnen. Wieder sind Böen zwischen 90 und 120km/h möglich.

FF Waidhofen an der Ybbs-Stadt

Bericht aus Eggenburg
Gegen 11.20Uhr zog über Eggenburg ein schweres Wintergewitter mit extremen Sturmböen, Hagel inklusive Regen und richtete schwere Sachschäden an. So wurde bei einer großen Poolerzeugerfirma mindestens ein Drittel der Fabrikatshalle das Dach abgedeckt und die Teile stürzten in den angrenzenden Lagerbereich. Weiters waren in bestimmten Straßenzügen gleich mehrere Häuser nebeneinander betroffen. Auch die alten Bäume im Bereich Luegerring und Bahnallee drohten umzustürzen.


Die FF Eggenburg wurde um 11.29Uhr alarmiert um einen Baum von der Strasse zu entfernen und bekam nach und nach immer wieder Folgeeinsätze von der Bezirksalarmzentrale und von betroffenen Bewohnern. Während der Erstellung dieses Berichtes sind noch immer an die 20 Männer und fünf Fahrzeuge im Einsatz um Sicherungsmaßnahmen durchzuführen und die Betroffenen bei Aufräumungsarbeiten zu unterstützen.

FF Eggenburg

Bericht der Feuerwehr Gloggnitz
Während in weiten Teilen unseres Bundeslandes die Feuerwehren im Dauereinsatz nach Sturmschäden standen bzw. stehen blieb bis dato die Alpenstadt Gloggnitz von Sturmtief „Emma“ verschont. Gegen 14 Uhr schlug eine Föhre nur wenige Meter neben dem Feuerwehrhaus der Feuerwehr Gloggnitz-Stadt ein.


Der Baum verfehlte nur knapp die Unterkunft der Gloggnitzer Florianis und krachte mit voller Wucht in das Clubhaus des Tennisvereins Gloggnitz. Dabei wurde das Dach massiv beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Mitglieder der Feuerwehr Gloggnitz entfernten den Baum. Mittels einer Folie wurde das Dach provisorisch gedeckt.

FF Gloggnitz

Bericht aus Schwechat

Am 1. März 2008 gegen Mittag traf Sturm tief Emma in Schwechat ein und demonstrierte ihr Stärke. Heftige Sturmböen und vereinzelten Regenschauern trafen Schwechat mit voller Wucht. Um 12:00 Uhr erreichte die Alarmzentrale der erste Notruf, ab dann ging es Schlag auf Schlag. Die Feuerwehr Schwechat – Mitte musste um 12:15 Uhr zum ersten Mal ausrücken. Grund war ein Gartenhäuschen, welches vom heftigen Wind abgedeckt und teils zerstört wurde. In weiterer Folge kamen unzählige umgestürzte bzw. abgeknickte Baume, lose Dachziegel und umgestürzte Plakatwände hinzu. Die Alarmzentrale welche aufgrund der Sturmwarnung zweifach besetzt wurde, hatte alle Hände voll zu tun die Notrufe anzunehmen, zu koordinieren und die einzelnen Feuerwehren zu verständigen. Bis dato wurden von der Feuerwehr Schwechat – Mitte 41 Einsätze gefahren und erledigt. Eine Aktualisierung des Berichtes folgt, da uns das Sturmtief noch immer in ihren Bann zieht.

FF Schwechat-Mitte

Bericht aus Ybbsitz

In Ybbsitz wurde ein Haus unter 12 Bäumen begraben, die örtlichen Feuerwehren sind Vorort, die Feuerwehr Amstetten ist mit dem 70to Kranfahrzeug unterwegs zum Einsatzort nach Ybbsitz. Insgesamt stehen im Bezirk Amstetten 45 Feuerwehren mit ca. 1000 Mitgliedern seit Stunden im Dauereinsatz um die Sturmschäden zu beseitigen!

BFKDO Amstetten

Bericht der Feuerwehr Edlitz

1 Einsatz: Um 07:30 Uhr Sturmschaden Gefährdung für Hausdach durch Baum. Der Baum wurde von der FF Edlitz entfernt. Im Einsatz standen 5 Mann mit Kran+Arbeitskorb.
2 Einsatz: Um 10:30 Uhr Baum droht auf Stromleitung zu stürzen. Der Baum wurde von der FF Edlitz entfernt. Im Einsatz standen 5 Mann mit MTF und Kran+Arbeitskorb.
3 Einsatz: Um 12:44 Uhr Baum über B55 zwischen Edlitz und Schauerberg. Der Baum wurde von der FF Edlitz mittels Motorkettensäge entfernt. Im Einsatz standen 16 Mann mit KDO-F Kran und MTF + Gemeindetraktor 1 Streife der Polizei Grimmenstein.
4 Einsatz: Um 14:30 Uhr Baum droht auf Hausdach zu stürzen und wurde von der FF Edlitz entfernt. Im Einsatz standen 4 Mann mit Kran+Arbeitskorb.

FF Edlitz

Zwischenbericht Nö. Landes-Feuerwehrverband - 2.3.2008, 20.00 Uhr:
Orkanartige Stürme forderten Samstag und Sonntag die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr. Mehr als 13.000 von ihnen waren in ganz Niederösterreich im Einsatz um Menschen zu retten, Sachschäden zu verhindern und Aufräumarbeiten zu leisten.
Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta zog heute Abend eine erste Bilanz über zwei Tage Sturmtief „Emma“. „Wir waren zwar auf einen derart heftigen Sturm gut vorbereitet, dennoch hätten wir uns weniger Schäden erhofft. Dass dabei auch noch Todesopfer und Verletzte zu beklagen sind, ist besonders bedauerlich“, so der Chef der NÖ Feuerwehr. Unter den Verletzten befinden sich auch vier Mitglieder der Feuerwehr.
Insgesamt leisteten rund 13.000 Feuerwehrmänner etwa 2.600 Einsätze, davon entfielen allein 1.800 auf den Zeitraum bis Samstag 17.00 Uhr. Ein Teil der Aufräumarbeiten von heute Sonntag war zudem auf die Schäden des Vortages zurückzuführen. Derzeit sind die NÖ Feuerwehren noch mit etwa 30 Einsätzen beschäftigt.

Zusammenfassung:
Im Stadtgebiet von St. Pölten war ein Baum auf ein Cabrio und ein weiteres Fahrzeug gestürzt. Eine Frau wurde dabei getötet, eine weitere konnte die Feuerwehr St. Pölten-Stadt von der Rückbank des Cabrios befreien. Sie musste mit schweren Schädelverletzungen vom Notarztteam des Roten Kreuzes ins Landesklinikum eingeliefert werden. Auch ein zweijähriges Mädchen und der Fahrer des Cabrios wurden ins Krankenhaus gebracht.
Zunächst befand sich der Schwerpunkte der Einsätze der NÖ Feuerwehren im Bezirk Gmünd und weitete sich dann über das Waldviertel und Amstetten aus, bis schließlich in allen Bezirken Feuerwehren im Einsatz waren. Umgefallene Plakatwände und Bäume, Stromausfälle, Auspumparbeiten und abgedeckte Dächer standen im Vordergrund der Einsätze. In den Bezirksalarmzentralen und der Landeswarnzentrale in Tulln waren die Mitarbeiter mit eingehenden Notrufen schwer belastet.
Im Bezirk Tulln wurden zahlreiche Hausdächer abgedeckt, Bäume stürzten auf wichtige Verkehrsverbindungen, mehrere Ortschaften waren ohne Stromversorgung. Zudem forderten Wassereintritte bei zwei größeren Firmen die Tullner Feuerwehrleute.
Im Bereich des Ratzersdorfer Sees in St. Pölten wurde eine „Interims-Zeltstadt“ förmlich vom Sturm zerrissen. Im Bezirk Bruck an der Leitha wurde das Dach der Bezirkshauptmannschaft abgedeckt und der Kindergarten in Hainburg schwer beschädigt; in den Bezirken Amstetten, Baden, Wien-Umgebung, Melk, Scheibbs, Gänserndorf und Horn entfernten die Feuerwehren zahlreiche Bäume und sicherten Dächer. In den Bezirken Amstetten und Mödling mussten die Krane der Feuerwehr zerstörte Dächer bergen, im Bezirk Baden wurde das Dach der Polizeiinspektion Ebreichsdorf abgetragen, in Pernitz im Bezirk Wiener Neustadt geriet ein Holzhaus in Brand.
Auch im Bezirk Krems liefen bereits wenige Minuten nach den ersten Sturmböen die Telefone der Bezirksalarmzentrale heiß. Innerhalb weniger Minuten galt es mehrere Einsätze abzuarbeiten, weshalb neben der Hauptwache mehrere Feuerwachen alarmiert wurden. Vielerorts wurden Dächer abgedeckt, Plakatständer und Baustellenabsperrungen wurden Opfer des Orkans und umgestürzte Bäume versperrten wichtige Verkehrswege.


Weitere Berichte:
FF Baden-Leesdorf
Freiw. Feuerwehr Engelhartstetten
FF Fischamend
Freiw. Feuerwehr Gänserndorf
FF Guntramsdorf
FF Göpfritz
FF Krems
FF Küb
FF Langenlois
FF Payerbach
FF Penk-Altendorf
FF Steinabrückl
FF Tulln
FF Wolkersdorf
Bezirks-Feuerwehrkommando Baden
BFKDO Bruck an der Leitha
BFKDO Mödling
FF Maria Enzersdorf
FF Vösendorf
FF Wampersdorf



Steiermark

Bericht der Feuerwehr Bad Aussee:
Wie prognostiziert traf das Sturmtief „Emma“ am 1.März über das Ausseerland herein, sodass die FF Bad Aussee um 11.50 Uhr alarmiert wurde! Bei einem Wohnhaus am Gasteig wurde durch eine Windböe das Blech vom Dach gerissen, wodurch auch der gesamte Kaminaufbau umgeworfen wurde. Das abgerissne Blechdach verfing sich anschließend in der Stromzuleitung vom Haus! Seitens der Feuerwehr wurden anfangs Sicherungsarbeiten durchgeführt und zeitgleich das Energieversorgungsunternehmen und der Kran der Stadtgemeinde alarmiert! Nach Abschaltung der Stromzufuhr konnte mit dem Kran der Gemeinde das Blechdach von der Stromleitung gehoben und so weiterer Schaden am Objekt verhindert werden!


Kurz darauf wurde eine Einsatzmannschaft mit dem TLF zur Unterstützung der FF Unterkainisch zu einem Brand eines Baumes, welcher auf die Oberleitung der Zugstrecke zwischen Bad Aussee und Kainisch gestürzt war, alarmiert! Nach Abschluss sämtlicher Aufräum- und Sicherungsarbeiten konnte die FF Bad Aussee wieder ins Rüsthaus einrücken! Die FF Bad Aussee stand mit insgesamt 4 Fahrzeugen und 22 Mann im Einsatz.

FF Bad Aussee

Weitere Berichte
FF Kaindorf an der Sulm

Salzburg

Bericht aus Golling
Das bereits angekündigte Sturmtief "Emma" verschonte dieses Mal die Gemeinde Golling leider nicht: Ab 11.45 Uhr stand die Feuerwehr Golling im Großeinsatz, einige Gebäude wurden schwer verwüstet. Um ca. 11.30 Uhr zog der Sturm über die Gemeinde Golling hinweg, bereits 15 Minuten später wurde die FF Golling erstmals von der LAWZ Salzburg alarmiert, insgesamt sollten über 20 Einsätze die Folge sein.
Am schlimmsten traf es als einen der ersten Schadensfälle eine Familie aus Torren, Wasserfallstraße: Der Sturm hob das gesamte Dach samt Dachstuhl des Hauses ab und schleuderte es über die Straße in das Nachbarhaus (siehe Bilder). Die Feuerwehr Golling sperrte den Bereich ab, führte Aufräumarbeiten durch und deckte die beschädigten Häuser provisorisch mit Planen ab. Auch in der Moartalstraße riss der Sturm einen großen Teil eines Daches ab, so dass das Badezimmer im Obergeschoß frei stand.


Am Pass Lueg war ebenfalls ein Einsatz zu bewältigen: Mehrere Bäume fielen auf eine Stromleitung und kappten diese. Die Salzburg AG schaltete den Strom ab und reparierte die Leitung, die Feuerwehr Golling musste den Pass für die Arbeiten für etwa eine Stunde komplett sperren. Währenddessen wurde die FF Golling zu weiteren kleinen Einsätzen (umgestürzte Bäume, teilweise abgedeckte Dächer, Straßen frei machen) gerufen und musste zudem zu einem Brandmeldeeinsatz ausrücken. Insgesamt mussten bis um 18.30 Uhr mehr als 20 Einsatzstellen von 36 Mann und 6 Fahrzeugen abgearbeitet werden.

FF Golling

Bericht der FF Großgmain:
01.03.2008, 11.10 Uhr bis 18.30 Uhr:
Insgesamt 18 Einsätze mussten von den 28 Feuerwehrleuten
der FF Großgmain mit 3 Fahrzeugen sowie 1 Traktor und einem
Autokran abgearbeitet werden. Schwerpunktmäßig wurden Bäume,
die auf Häuser gestürzt waren bzw. auf Häuser zu stürzen drohten, entfernt. Die L114 sowie diverse Gemeindestraßen mussten kurzzeitig gesperrt werden. Mehrere Autolenker mussten bis 30min. im Fzg. zuwarten, bis der Weg wieder freigegeben werden konnte.

02.03.2008, 08.00 Uhr - noch andauernd:
Ein Baum auf einem Hang drohte auf das darunter liegende Haus zu stürzen - musste mittels Hubzug gesichert werden, konnte gesichert gefällt werden. 23 Mann mit 3 Fahrzeugen im Einsatz. Letzte Einsatzmeldung: VS Großgmain - Kamindach halb abgerissen.

FF Großgmain


Bericht der FF Kuchl:
Mit über 140 km/h fegte der Sturm "Emma" über unser Land hinweg und wütete in zahlreichen Salzburger Gemeinden. Auch die Freiwillige Feuerwehr Kuchl stand im Dauereinsatz. Kurz vor Mittag rückten einige im Feuerwehrhaus anwesende Feuerwehrleute zum Holztechnikum Kuchl ab. Es sollte ein harter Einsatztag werden. Die ganze Wucht der Naturgewalten zeigte sich auf dem höchsten Gebäude des Holz-Schulzentrums: Eine Windböe riss das Blechdach weg und trug große Teile davon über die Berufsschule hinweg ca. 137 Meter weit in eine Wiese. Gott sei Dank wurde niemand verletzt.


Der Sachschaden ist beträchtlich, auch die Berufsschule ist betroffen. Leider blieb dies nicht der einzige Einsatz ...
Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt. Die 31 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl standen über fünf Stunden im Einsatz. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Anton Schinnerl und der Katastrophenreferent der Bezirkshauptmannschaft Hallein, Siegfried Stöckl, besuchten die Kuchler Einsatzkräfte.
Der Wind stellte Dachziegel auf wie Dominosteine und riss Bäume um. Auch beim Dach des Unterstockerbauern musste die FF Kuchl zu einem schwierigen Einsatz ausrücken.

FF Kuchl

Weitere Berichte
FF Hallein


Tirol

Bericht der Feuerwehr Ebbs:
Am 1. März 2007 fegte der Sturm "Emma" über das Tiroler Unterland. Auch in Ebbs sorgte der Sturm für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Nach der Wetterverschlechterung am Vormitag traten in der Mittagszeit gegen 11:30 die ersten starken Böen auf. Es entstand erheblicher Sachschaden an der Umwelt (Wald) sowie an Gebäuden und Sachgütern. Personenschäden in der Gemeinde Ebbs sind keine bekannt.

Die erste Alarmierung erfolgte um 11.51 Uhr über Pager (Hilfeleistung umgestürzte Bäume bzw. Bauteile). Um 12.06 ordnete der Kommandant aufgrund der Anzahl der Folgeeinsätze Sirenenalarm über die ILL an, des weiteren wurde um 12.20 die FF-Buchberg zur Assistenz angefordert, welche jedoch inzwischen zu eigenen Einsätzen alarmiert wurde. Zum Zeitpunkt der Einsätze war in der Gemeinde Ebbs die Stromversorgung unterbrochen. Um 19.15 Uhr war der letzte Einsatz abgearbeitet und die FF Ebbs konnte wieder komplett ins Gerätehaus einrücken.

In Oberweidach wurde ein Haus von zwei Bäumen getroffen. Die Feuerwehr rückte kurz nach 12:00 Uhr aus. Die Bäume wurden mit einem Kran vom Haus abgehoben und im angrenzenden Waldstreifen, der nahezu vollständig vernichtet wurde, zur Aufforstung abgelegt. Weitere Bäume verlegten Straße und den Jennbach-Damm sowohl auf Ebbser als auch auf Niederndorfer Seite. Des weiteren wurde der Spielplatz in Oberndorf von umstürzenden Bäumen stark in Mitleidenschaft gezogen.

In Eichelwang wurden nahe am Kaiserbach mehrere Bäume entwurzelt und stürzten in Folge auf zwei Garagen, welche schwer beschädigt wurden. Auch der angrenzende Garten wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zur gleichen Zeit, als die ersten Böen auftraten, fiel im gesamten Ortsgebiet der Strom aus. Am Nachmittag konnte die Stromversorgung großteils wiederhergestellt werden, ca. 3000 Personen im nördlichen Ebbs und angrenzendem Niederndorf blieben bis in die Abendstunden ohne Strom.

FF Ebbs



Burgenland

Bericht aus dem Bezirk Mattersburg:
Im Minutentakt rückten die Feuerwehren im Burgenland dieses Wochenende zu Einsätzen aus. Sturmspitzen über 100 km/h sorgten für viel Arbeit bei den Feuerwehren. Auch der Bezirk Mattersburg bleib nicht verschont. Immer wieder galt es abgebrochenen Bäume umzuschneiden, die auf Dächern lagen oder die Fahrbahnen blockierten. Ausnahmslos jede Wehr des Bezirkes wurde zumindest einmal alarmiert. Doch neben den typischen Sturmeinsätzen mussten auch in Walbersdorf ein Flurbrand gelöscht werden. Weiters musste die FF Neudörfl am Sonntag Morgen zu einem schweren Unfall mit eingeklemmtewn Personen ausrücken. Und auch am 3. März standen noch immer einige Wehren im Einsatz.

Bezirks-Feuerwehrkommando Mattersburg



Österreich-Überblick
ORF-Überblick, 1.3.2008 - Abends

Mindestens neun Tote durch Orkan "Emma" am Samstag:
Mindestens neun Tote, davon vier in Österreich, zahlreiche Verletzte und Millionenschäden - das ist die vorläufige Bilanz des Orkantiefs "Emma". Zudem ist es noch zu früh für eine Entwarnung, denn auch am Sonntag soll es noch kräftig stürmen.
Laut Voraussage gilt demnach für ganz Österreich weiterhin Sturm- oder Orkanwarnung. Der Wind aus West bis Nordwest soll bereits am Vormittag wieder deutlich zunehmen. In den Niederungen sind stellenweise 120 oder 130 km/h zu befürchten, auf den Bergen 150 bis 200 km/h.

"Schäden geringer als bei "Kyrill"
Die Verwüstungen, die der heftige Sturm bislang in Österreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern anrichtete, waren allerdings nicht so schlimm wie die nach dem Orkan "Kyrill" vor einem Jahr. Der Orkan hatte im Jänner 2007 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 202 Kilometern pro Stunde eine Schneise der Verwüstung durch Europa geschlagen. 47 Menschen starben. Vielerorts erreichte "Emma" Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometern pro Stunde. Der Rekordwert wurde in mit 222 km/h vom 1.838 Meter hohen Wendelstein in den Bayerischen Alpen gemeldet.

Pensionist von Wohnwagen begraben
In Tirol begrub ein Wohnwagen einen deutschen Pensionisten unter sich. Ebenfalls in Tirol stürzte ein Baum auf ein Auto und erschlug einen Autofahrer, auch er war ein Urlauber aus Deutschland.
In Salzburg ist ein Urlauber aus England durch einen Felssturz in der Folge des Sturms getötet worden.

St. Pölten: Baum stürzte auf Auto
Auch in Niederösterreich hat der Sturm am Samstag ein Todesopfer gefordert. In St. Pölten ist ein Baum auf ein mit vier Personen besetztes Auto gestürzt. Eine Frau wurde dabei getötet. Unter den Fahrzeuginsassen war auch ein Kind.

In Oberösterreich wurde eine 50-jährige Frau schwer verletzt, als ein Ast mit voller Wucht durch ihre Autoscheibe krachte.

Tote auch in Deutschland und Tschechien
Drei weitere Menschen starben in Deutschland, zwei in Tschechien. Zudem gab es etliche Verletzte. Ein Reisebus mit Touristen kippte am Samstag auf dem Weg zum Münchner Flughafen in eine Böschung. Sechs Insassen wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

Unterbrechungen im Zugsverkehr
Beim Aufprall eines ICE-Zuges auf einen Baum in Brühl bei Bonn wurde der Zugführer verletzt. In Bayern, Nordrhein- Westfalen, Thüringen, Hessen und Sachsen gab es - ebenso wie in Österreich - durch abgeknickte Bäume Störungen und Streckensperrungen im Zugverkehr.

Feuerwehr im Dauereinsatz
In Wien wurden zahlreiche Dächer durch den Sturm abgedeckt. Baustellenabsperrungen, Plakatwände und Litfaßsäulen stürzten um. Die Ringstraße wurde wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt. Auf der Südosttangente auf der Praterbrücke wurde ein Klein-Lkw von einer Böe erfasst und umgeworfen.

Bergung aus Sessellift:
Im Vorarlberger Skiort Lech am Arlberg wurde aufgrund heftiger Böen der Betrieb sämtlicher Lifte eingestellt. Neun Wintersportler mussten von der Bergrettung evakuiert werden.

Stromausfälle in Oberösterreich
In Oberösterreich waren gegen Samstag Mittag laut Energie AG Zehntausende Haushalte ohne Strom. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt.
Auch aus dem Burgenland wurden abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume gemeldet.

ORF News



Österreich-Einsatzüberblick des Bundesfeuerwehrverbandes
Stand: 2.3.2008 - 12.00 Uhr
10.940 Einsätze mit 24.800 Mann - Die Einsätze umfassen in erster Linie das Sichern und Entfernen von Windwurf, Sichern und Entfernen loser Dächer und Bauteile, das Freimachen von Verkehrswegen, Freischneiden beschädigter Stromleitungen und Notstromversorgungen.

Die einzelnen Bundesländer:
Vorarlberg: 60 Einsätze / 500 Mann
Tirol: 250 Einsätze / 1.090 Mann
Salzburg: 850 Einsätze / 2.420 Mann
Kärnten: nicht unmittelbar betroffen, nur 3 Einsätze
Steiermark: 230 Einsätze / 1.500 Mann
Oberösterreich: 6.200 Einsätze / 7.300 Mann
Niederösterreich: 2.210 Einsätze / 11.000 Mann
Wien: 1.030 Einsätze / 550 Mann
Burgenland: 110 Einsätze / 400 Mann



Das war das Sturmtief EMMA 2008
Nach dem Orkan "Emma", der am Wochenende vier Tote forderte und Schäden im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich anrichtete, hat die Regierung finanzielle Unterstützung der Betroffenen zugesagt.
Im Katastrophenfonds des Bundes stehen bis zu 82 Millionen Euro bereit. Ziel sei eine schnelle Ermittlung des Ausmaßes und der Höhe der Schäden, um den betroffenen Ländern und Gemeinden finanzielle Hilfestellung anbieten zu können, sagten Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) und Vizekanzler Wilhelm Molterer.

Oberösterreich am stärksten betroffen
Hauptbetroffen ist Oberösterreich, wo die Feuerwehren 6.200 Sturmeinsätze verzeichneten. Das waren so viele wie im restlichen Österreich zusammen. Im Land rechnet man mit Sachschäden von 60 Millionen Euro.
Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) sagte den Betroffenen die finanzielle Unterstützung des Landes zu. "Emma" hat teilweise größeres Unheil angerichtet als Orkan "Kyrill" vor einem Jahr.

Höherer Schaden als bei "Kyrill" in Tirol
Auch die Tiroler Versicherung ging am Montag von einem dreimal höheren Schaden als nach "Kyrill" aus. In dem Bundesland sind die Bezirke Kitzbühel, Kufstein und Reutte am stärksten betroffen. Häuser wurden abgedeckt, ÖBB-Mitarbeiter standen 1.000 Stunden im Einsatz, um blockierte Bahnverbindungen instand zu setzen.

Zahlreiche Einsätze in Salzburg
In Salzburg mussten die Feuerwehren mehr als 1.200-mal wegen Sturmschäden ausrücken, insgesamt 3.370 Mann waren im Bundesland im Einsatz. In der Stadt Salzburg waren Mönchsberg und Kapuzinerberg für Fußgänger aus Sicherheitsgründen auch am Montag noch gesperrt.
Laut Landwirtschaftskammer kam man bei "Emma" mit einem blauen Auge davon. Die Menge der von dem Sturm gefällten Bäume betrage etwa zehn bis 20 Prozent jener, die "Kyrill" zum Opfer fielen.

Schwerverletzter bei Reparaturen
In Niederösterreich mussten Feuerwehren 2.600-mal zur Beseitigung von Sturmschäden ausrücken. Die Aufräumarbeiten im Land waren am Montag praktisch abgeschlossen.
In Vorarlberg verursachte "Emma" Montagfrüh noch einen Unfall: Ein 56-Jähriger stürzte beim Reparieren eines Hausdachs in Götzis sechs Meter in die Tiefe und erlitt schwere Verletzungen.

Südbahnhof weiter gesperrt
In Wien erinnert vorläufig der gesperrte Südbahnhof an "Emma". Dort war am Samstag ein riesiger Kran quer über die Bahnsteige gestürzt, was zur Folge hatte, dass Gleise, Oberleitungen und Stromkabel beschädigt wurden.
Der Verkehr kann nach vorläufigem Stand am Mittwoch, 5. März 2008, wiederaufgenommen werden. Die Züge fahren so lange ab und bis Meidling. S-Bahn- und Ostbahnhof sind von den Schäden nicht betroffen.

Airbus-Beinahe-Crash
Um Haaresbreite entging in München ein Airbus A320 mit über 130 Passagieren einer Katastrophe. Das Flugzeug kam durch die Sturmböen beim Landeanflug heftig ins Trudeln und berührte mit einem Flügel sogar kurz die Landebahn! Einer Meisterleistung des Piloten ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Katastrophe gekommen ist!

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ORF-News
Quelle: Feuerwehren

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