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Steyr (Oö): Endlich, nach einigen Monaten Lieferverzug des Fahrgestelllieferanten, konnte im Juli 2008 das neue Voraus-Rüstfahrzeug aus dem Hause Rosenbauer der FF Steyr seiner Bestimmung übergeben werden.
Bei dem Fahrgestell, handelt es sich um einen Land Rover Defender Double Cab Pick Up (DCPU) mit einem Radstand von 130 (3,2 m).
Ausgestattet ist das Fahrzeug unter anderem mit:
• Einem pneumatischen (elektr. gesteuert) über Dach ausfahrbarer Lichtmast mit 2x1000 Watt Lichtfluter, elektrisch drehbar, mit einer Arbeitshöhe von 3,0 m ab Geräteraumdach.
• Einer Notbedienung für den pneumatischen Lichtmast mittels Pressluftflasche 6l/300 bar.
• Eine Seilwinde mit einer Zugkraft von 4.000 kg mit Zugrichtung nach vorne in der Stoßstange versenkt eingebaut, Steuerung erfolgt über Kabelfernbedienung.
• Ein Generator mit einer Leistung von 15 kVA, über Gelenkwelle vom Fahrzeug-Nebenabtrieb angetrieben, ist im Rahmen eingebaut. Der Schaltschrank mit den erforderlichen Bedienungs- und Überwachungsinstrumenten ist im Geräteraum 1, links hinten, situiert.
• Eine selbstrückspulende Haspel mit 30 m Gifaplastkabel 5 x 2,5 mm² und fix verkabeltem Vollgummi-Verteiler.
• Einem Weber-Hydraulikaggregat E TriPPPle für gleichzeitigen Betrieb von 3 Geräten. Die 3 Schnellangriffshaspeln a’ 20 m, befinden sich unter der Auszugslade.
• Weiters ist das Fahrzeug mit einem Akku Spreizer SP 35 und einer Akku Schere S 180, einer Motorsäge, einer Tauchpumpe, Minihebekissen, div. Werkzeug, usw. ausgestattet.
Für Techn. Auskünfte steht Ihnen der Bezirks-Gerätewart der Freiw. Feuerwehr der Stadt Steyr gerne zur Verfügung.
Kleine Ausgabe der Eierlegenden Wollmilchsau Aber ganz nett. Hätt ich auch gern
Meine Frage an die Techniker:
Wie verträgt sich eine 4to-Winde mit diesem Fahrzeug ???
Wenn man der allgmeinen Lehrmeinung glauben darf, sollte das Fahrzeug dann mind. 8to auf die Waage bringen und das kann ich mir eigentlich nicht wirklich vorstellen.
Für meine Geschmack ist in dem Fahrzeug zu wenig Unterbaumaterial drin, aber okay - das kommt immer auf die örtliche Taktik an...
Bezüglich Winde wird es wohl so sein wie bei fast allen ähnlichen Fahrzeugen, dass die Winde vorrangig zur Selbstbergung gerechnet ist. Die Landrover sind ja auch (vor allem) Fahrzeuge für die Land- und Forstwirtschaft und da wird dieses "Feature" ungleich öfters benötigt, könnte ich mir vorstellen.
Aber auch für die Feuerwehr kann diese Winde sehr wertvoll werden, etwa zum Sichern von Unfallfahrzeugen vor dem Abrutschen oder weiterem überschlagen
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