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D: Versicherung rüstet westfälische Wehren mit mobilen Rauchverschlüssen aus
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Geschrieben am: 2010-03-16 08:22:20 [Drucken]
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Deutschland: In enger Abstimmung mit dem Verband der Feuerwehren NRW (VdF NRW) unterstützt die Westfälische Provinzial Versicherung die Feuerwehren mit der Anschaffung von mobilen Rauchverschlüssen im Gesamtwert von rund 200.000 Euro.
Denn der mobile Rauchverschluss versetzt die Feuerwehren in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch sehr viel besser als bisher zu kontrollieren und zu begrenzen und Rauchschäden so zu vermeiden. Rauchverschlüsse, so zeigen die zahlreichen Erfahrungen, haben sich im Feuerwehralltag bestens bewährt. Für den Regierungsbezirk Arnsberg wurden am 15. März 2010 bei der Berufsfeuerwehr Bochum 311 Rauchverschlüsse an die Wehren des Regierungsbezirks übergeben. Insgesamt haben die westfälischen Feuerwehren in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster 600 mobile Rauchverschlüsse von der Westfälischen Provinzial Versicherung erhalten.
Bislang geht die Feuerwehr bei Brandeinsätzen in mehrgeschossigen Gebäuden meist über den Treppenraum vor. Hierbei besteht die Gefahr, dass durch das erforderliche Öffnen von Türen der Rettungsweg für Menschen infolge von Rauchausbreitung gefährdet wird. "Mit einem mobilen Rauchverschluss lassen sich Treppenräume und Flure als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung rauchfrei halten, Rauchgasvergiftungen vermeiden, kritische Einsatzsituationen entschärfen und Sachschäden mindern", erläutert Bezirksbrandmeister Hartmut Ziebs.
Diese vielen Einsatzvorteile sind natürlich auch für die Provinzial von besonderer Bedeutung. "Die Anwendung des mobilen Rauchverschlusses hilft uns, die Sicherheit im Einsatzfall deutlich zu erhöhen und die Ausbreitung von Rauch und damit die Höhe der Schäden zu mindern. Die bisherigen Rückmeldungen von Feuerwehren, auch aus anderen Bundesländern, bestätigen deutlich die Vorteile des Einsatzes dieser Rauchverschlüsse. Mit der jetzigen Bereitstellung etwa der Hälfte des Bedarfs an Rauchverschlüssen für alle Feuerwehren in Westfalen machen wir den ersten wichtigen Schritt zu noch mehr Sicherheit für die dort lebenden Menschen", ist Klaus Ross, Leiter der Hauptabteilung Schadenverhütung der Westfälischen Provinzial Versicherung überzeugt.
Der Einbau eines Rauchverschlusses ist einfach und kann von einer Person schnell durchgeführt werden. Das Transportmaß eines Rauchverschlusses wurde der Größe eines Schlauchtragekorbes angeglichen, so dass eine Lagerung im Feuerwehrfahrzeug und ein Transport an die Einsatzstelle möglichst einfach sind. Der Einsatz eines mobilen Rauchverschlusses erfordert grundsätzlich keine Änderung des einsatztaktischen Vorgehens der Feuerwehr. Er kann mit oder ohne Überdruckventilation eingesetzt werden. Bislang wurde eine Minderung des sich ausbreitenden Brandrauchs durch die so genannte "Überdruckventilation" und/oder Entlüftung herbeigeführt. Durch den Einsatz leistungsstarker Ventilatoren wird zwischen dem Treppenraum und dem Brandraum ein relativer Überdruck erzeugt. Mit dem mobilen Rauchverschluss ist nun eine einfache und weitere Möglichkeit bzw. Ergänzung gegeben.
Der Einsatz des mobilen Rauchverschlusses verbessert den Personenschutz und kann den bei einem Brand eingetretenen Sachschaden oft deutlich reduzieren. Dieser mobile Rauchverschluss kann nach dem Ende der Löscharbeiten auch länger in der Zugangstür zum Brandbereich verbleiben und daher auch nach dem Abstellen des Lüfters eine Rauch- und Geruchsausbreitung vermindern.
Die historisch begründete und in vielen Jahren gewachsene Kooperation zwischen den Feuerwehren und der Westfälischen Provinzial trägt dazu bei, Brandgefahren und deren Auswirkungen auf Menschen und Sachgüter zu reduzieren. "Die bereits erfolgte Ausstattung der westfälischen Feuerwehren mit Wärmebildkameras und Hohlstrahlrohen sowie die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten auf dem Gebiet der Brandschutzerziehung und -aufklärung dienen der Sicherheit der Bevölkerung und helfen, Schäden zu verhüten oder zu mindern", fasst VdF-Vorsitzender Dr. Klaus Schneider den Grundgedanken dieser Kooperation zusammen.
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Quelle: Verband der Feuerwehren in NRW
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