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Oö: FF Nettingsdorf - Spezielle Anforderungen – spezielle Lösungen
Geschrieben am: 2005-04-27 17:52:13  [Drucken]
Nettingsdorf: Die Freiwillige Feuerwehr Nettingsdorf realisierte ihr Konzept und setzt im Einsatz voll auf das kombinierte Voraus- bzw. Kommandofahrzeug.

Text und Fotos von Ing. Mayrhofer Andreas

Aufgrund der altersbedingten Probleme des Kommandofahrzeuges hat sich die Feuerwehr Nettingsdorf im Jahr 1998 entschlossen, in Eigenregie ein neues KDOF für verschiedene Einsatzbereiche zu bauen. Als anfangs schwierig stellte sich die Verwirklichung aller einsatztechnischen Anforderungen an dieses "kombinierte" Voraus- bzw. Einsatzleitahrzeug heraus. Denn aus dem Einsatzaufkommen der Feuerwehren im Pflichtbereich Ansfelden kristallisierten sich in den letzten Jahren verschiedene Kriterien heraus, die beim Neubau eines Feuerwehrfahrzeuges unbedingt berücksichtigt werden sollten.


Überlegungen zur Auswahl des Fahrzeugtyps
Die Stadtgemeinde hat sich regelrecht als Verkehrsknotenpunkt des Kremstales entwickelt, bedingt durch zwei Autobahnknotenpunkte (A1/A7 und A1/A25) sowie der stark überlasteten Kremstalbundesstraße B139, der Selztal-Bahnverbindung und einem nur 10 km entfernten Flughafen. Zusätzlich steigert sich das Verkehrsaufkommen auf diesen Straßen durch die Errichtung von Einkaufszentren zu Stoßzeiten zum Höhepunkt, was dadurch das Vorankommen mit herkömmlichen Einsatzfahrzeugen in "Lkw – Größe" oft unmöglich macht.

Weitere Überlegungen zu den Einkaufszentren mit Verkaufsflächen von tausenden Quadratmetern waren optimalere Löschgeräte für die rasche und gezielte Bekämpfung von Kleinbränden im Inneren dieser Komplexe unter dem Ziel der Minimierung der Schäden, welche durch Löscharbeiten entstehen, einzusetzen.

Auch wurden Gedanken zur heutigen Personalsituation der Feuerwehren in solchen Ballungszentren angestellt. Konkret spricht man Personalengpässe in den Arbeitszeiten (07.00 bis 16.00 Uhr) an, was zwar noch mit Schichtarbeitern kompensiert werden kann, aber auch eine Grundlage für den Aufbau eines kompakten und "personalsparenden" Kommando- bzw. Vorausfahrzeuges war.


Aufbau des neuen "kombinierten" KDOF
Schlussendlich wurden all diese Anforderungen in einem wendigen allradgetriebenen VW Kastenwagen mit 115 PS Ottomotor verpackt. Im Mannschaftsraum sind für den Zweck als Einsatzleitstelle alle nötigen Geräte und Unterlagen vorhanden. Für die Funktion als Vorausfahrzeug wurde das Fahrzeug unter anderem mit folgenden Einsatzgeräten ausgerüstet:
• Impulslöschgerät IFEX 3035 - Trolleyversion mit einem Inhalt von 35 Liter Wasser
• 2 Atemschutzgeräten
• ortsunabhängiges Kombi – Akku – Rettungsgerät der Fa. Weber
• Verkehrsleiteinrichtung der Fa. Wieser
• 2 Erkundungswesten Type Dräger Lifeguard für den Einsatzleiter

Im Normalfall fährt dieses Fahrzeug mit einer Besatzung von bis zu 1:4 zum Einsatz. Weiters wurden für die gängigsten Anlaßfälle zahlreiche einsatztaktische Überlegungen angestellt um trotz der Besatzung von großteils nur 4 Mann eine optimale Vorgangsweise und Aufgabenverteilung erzielen zu können.


Engineering und Aufbau im Eigenbau
Es muss erwähnt werden, dass es der Freiwilligen Feuerwehr Nettingsdorf nur möglich war, dieses Fahrzeug zu bauen, weil alle Arbeiten wie z.B. Elektroinstallation, Innenausbau, Signaleinrichtungen sowie Geräteanordnung auf einem Auszugschlitten von Fachkräften aus der eigenen Feuerwehr durchgeführt wurden.
Besonders stolz ist man auf den aus Aluminiumprofilen gefertigten Heckauszug. Dieser ist zur Gerätehalterung konzipiert und wurde während der Planungsphase mittels 3-dimensionaler CAD-Simulation so optimiert, dass die genannten Einsatzmittel schnell und ergonomisch entnommen werden können. Dazu wird der IFEX-Trolly sogar auf einem pneumatisch absenkbarem Schlitten gelagert.

Resümee
Insgesamt mussten über ein Jahr für die Planung und ein halbes Jahr für die Ausführung mit einem Kostenaufwand von ca. 62.000 Euro investiert werden. Das neue KDOF steht seit April 2000 im Einsatzbetrieb und hat sich schon oft bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen, Fahrzeug- und Zimmerbränden sowie im Einsatzleitdienst bewährt.
Quelle: Ing. Mayrhofer Andreas

Pfänder
 Geschrieben am: 2005-04-29 08:08:10
Mich würde einmal interessieren, welches Gesamtgewicht das Fahrzeug inkl. Mannschaft hat.

Kommentar #1


bletschntandla
 Geschrieben am: 2005-05-11 07:31:09
Mich würde interessieren ob die wirklich mit dem IFEX in den Innenangriff laufen!

Kommentar #2


Mayrhofer Andreas
 Geschrieben am: 2005-06-12 20:40:54
Das Eigengewicht des VW Transporters inkl. Ausbau beträgt ca. 1800kg; Das Höchstzulässige Gesamtgewicht beträgt 2800kg

Das IFEX wird mehrmals jährlich bei Brandeinsätzen eingesetzt. Dabei waren auch schon Zimmer- und insbesondere Küchenbrände. Auch bei Fahrzeugbränden konnte es bisher erfolgreich eingesetzt werden. Der Innenangriff erfolgt natürlich nur mit schwerem Atemschutz und Rückwegsicherung. Der große Vorteil ist die Minimierung des Wasserschadens. Parallel dazu wird sofort eine herkömmliche Brandbekämpfungsmethode (C-Rohr, HD) vorbereitet. Die Freiw. Feuerwehr Nettingsdorf möchte auf diese Löschmethode für den Schnellangriff nicht mehr verzichten. :D

Kommentar #3


silz
 Geschrieben am: 2005-09-21 13:05:42
Warum sind nur 2 ATS Geräte in diesem KFZ??

In Österreich ist és doch üblich das ein ATS -Trupp aus 3 Mann besteht!?!

Kommentar #4


Klausei
 Geschrieben am: 2007-12-14 18:43:11
Das würde mich auch interessieren

Kommentar #5


Hermann Kollinger
 Geschrieben am: 2007-12-14 21:14:19
Ursprünglich geschrieben von Klausei:
Das würde mich auch interessieren


Ich würde sagen, weil es durchaus auch Feuerwehren gibt, bei denen ein AS-Trupp trotzdem nur aus 2 Mann besteht.

Kommentar #6


altes strahlrohr
 Geschrieben am: 2007-12-16 18:41:00
Ich habe damit auch kein Problem sofern wie beschrieben parallel ein "richtige" Löschgruppe zu arbeiten beginnt. Es ist ja in erster Linie ein Schulungssache das IFEX richtig einzusetzen.

Kommentar #7



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