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Tirol: Großbrand im Adler-Lackwerk in Schwaz -> 14 Wehren im Einsatz
Geschrieben am: 2010-07-14 12:15:49  [Drucken]
Schwaz (Tirol):Am Mittwoch, dem 14. Juli 2010, brach gegen 06.30 Uhr ein Brand im Adler Werk in Schwaz aus. 14 Feuerwehren aus dem Großraum Schwaz standen im Einsatz, verletzt wurde niemand.

Ein Mitarbeiter eines benachbarten Unternehmens hörte einen Knall, wenig später schossen Flammen aus einem Rohstofflager, in dem Collodiumwolle gelagert wird. Collodiumwolle ist eine modifizierte Baumwolle, die zur Herstellung von Lacken benötigt wird. Um 06.39 wurde die Feuerwehr Schwaz zum Einsatz alarmiert. Weil bereits von weitem die große Rauchsäule zu sehen war, wurde umgehend Sirenenalarm für die Feuerwehr Schwaz ausgelöst. Im Laufe des Einsatzes wurden insgesamt 14 Feuerwehren mit 48 Fahrzeugen und ca. 270 Feuerwehrmännern alarmiert.


Die Löscharbeiten wurden sowohl vom Werksgelände als auch von der Bundesstraße aus durchgeführt. Dazu wurde von der Polizei, die ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort war, die Bundesstraße gesperrt. Binnen einer Stunde konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, gegen 08.30 Uhr wurde „Brand aus“ gegeben.

„Wir hatten bei diesem Einsatz trotz der Intensität alle Vorteile auf unserer Seite, so der Kommandant der Feuerwehr Schwaz und Gesamt Einsatzleiter , Brandrat Karl Rinnergschwentner. Erstens liegt das Adlerwerk am Rande der Stadt, bewohnte Gebiete waren niemals gefährdet. Der Brandrauch zog aufgrund der Witterung in Richtung Unterland. Immer wieder meldeten sich besorgte Anrainer, die ob der Gefährlichkeit der Dämpfe anfragten. Grundsätzlich war der Brandrauch nicht gefährlicher als jener, der bei einem Pkw-Brand oder einem Gebäudebrand entsteht.


Im konkreten Fall haben Materialien gebrannt, die zur Herstellung von Lacken verwendet werden. Lacke sind in fast allen Bereichen des menschlichen Lebens vorhanden, sei es am Auto, auf Möbeln oder am Dachstuhl. Wenn also das Auto, die Wohnung oder der Dachstuhl eines Gebäudes brennt, verbrennen auch Lacke. Im konkreten Fall haben eben die Grundstoffe, die zur Lackherstellung benötigt werden, gebrannt.

Zweitens ist der vorbeugende Brandschutz im Adlerwerk hervorragend organisiert. Neben automatischen Brandmelde-, und Löschanlagen gibt es auch einen betriebsinternen Alarmplan.
Drittens existiert eine Betriebs – Brandschutztruppe, die im Ernstfall – so wie heute morgen – die Evakuierung der Mitarbeiter sowie die Einweisung und Erstinformation der Einsatzkräfte übernimmt. Alle Mitarbeiter haben sich laut Anweisung vor dem Portier gesammelt, so wie es in vielen Übungen mit der Feuerwehr geübt wurde.
Viertens konnten wir innerhalb kürzester Zeit auf unseren eigenen, gut aufgestellten Fuhrpark – darunter drei Tanklöschfahrzeuge und einem Abrollbehälter Sonderlöschmittel (dort werden 2500 Liter Schaummittel mitgeführt – das Gerät wurde von der Fa. Adler angeschafft) – zurückgreifen und in der Anfangsphase vor allem die Brandabschnitte halten.


Fünftens konnte auf die Nachbarfeuerwehren aus der ganzen Region zurückgreifen. 14 Feuerwehren (Schwaz, Stans, Vomp, Vomperbach, Pill, Weer, Weerberg, Terfens,
Jenbach, Buch, Betriebsfeuerwehr Tyrolit, Berufsfeuerwehr Innsbruck, Betriebsfeuerwehr Sandoz aus Kundl sowie die Betriebsfeuerwehr Swarovski Wattens) standen innerhalb kürzester Zeit am Brandort zur Verfügung.
Sechstens war die rasche Alarmierung durch die Leitstelle Tirol von unschätzbarem Vorteil. Früher hätten über vier Einsatzzentralen die Feuerwehren der Nachbarbezirke angefordert werden müssen. Heute genügt ein Funkspruch, und auf Knopfdruck sind innerhalb kürzester Zeit alle notwendigen Einsatzmittel alarmiert.
Frau Claudia Berghofer, die Unternehmenssprecherin der Firma Adler teilt mit, dass das Werk lieferfähig bleibt, da im betriebsinternen Hochregallager Fertigware für mehrere Wochen zur Verfügung steht. Seit 09.00 Uhr wird im Unternehmen wieder gearbeitet. „Ich möchte mich bei allen beteiligten Einsatzkräften recht herzlich bedanken“, so Frau Claudia Berghofer.

Freiw. Feuerwehr Schwaz




ORF-Bericht:

Nach einem Großbrand Mittwochfrüh, 14. Juli 2010, auf dem Firmengelände des Lack-Herstellers Adler in Schwaz konnte am Vormittag Brand aus gegeben werden. In einem Lager für hochentzündliche Collodium-Wolle war Feuer ausgebrochen.Collodiumwolle ist ein hochgradig brennbares Material und wird etwa auch für pyrotechnische Effekte eingesetzt. In Schwaz wird die Wolle für die Herstellung von Lacken verwendet. Collodiumwolle ist eine modifizierte Baumwolle, die zwar extrem entzündlich ist, aber - wie es heißt - rückstandsfrei verbrennt. Claudia Berghofer, Sprecherin der Firma Adler Lacke, versicherte in einer ersten Stellungnahme, dass es zu keiner Zeit Gefahr für Mensch oder Umwelt gegeben habe.


Mehrere Feuerwehren aus der gesamten Umgebung waren im Einsatz, darunter auch die Betriebsfeuerwehr von Sandoz aus Kundl, deren Mitarbeiter speziell für Brände mit chemischen Substanzen ausgebildet sind. Auch die Tiroler Straße musste im Bereich der Firma bis 8.40 Uhr gesperrt werden.

ORF Tirol
Quelle: Internet & Bernhard Brandl

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