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Italien: Hauseinsturz in Neapel fordert drei Todesopfer
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Geschrieben am: 2010-07-31 21:26:01 [Drucken]
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Nepael (Italien): Die ganze Nacht und den Vormittag des 31. Juli 2010 hindurch haben zahlreiche Helfer mit bloßen Händen in Trümmern nach jenen Menschen gesucht, die in der vergangenen Nacht unter einem eingestürzten Haus in Afragola (Neapel) begraben wurden.
Die traurige Bilanz: Drei Personen sind unter den Trümmern gestorben. Die zehnjährige Imma, die anfangs ebenfalls als verschüttet galt, hat den Einsturz als einzige überlebt. Das zweistöckige Gebäude, das erst kürzlich saniert wurde, war gegen 1.30 Uhr eingestürzt. Auslöser waren ersten Informationen zufolge heftige Regenfälle.
Nach neun Stunden haben die Feuerwehr und der Zivilschutz die leblosen Körper eines jungen Ehepaares bergen können, das im ersten Stock wohnte. Der 33-jährige Pasquale Zanfardino und die 29-jährige Enrica Tromba lagen umarmt im Bett, als um sie herum alles einbrach. Bis zuletzt wurde voller Hoffnung nach der 75-jährigen Anna Cuccurullo und ihrer zehnjährigen Enkelin Imma gesucht. Mittlerweile wurden die Leiche der Frau unter den Trümmern entdeckt.
Zehnjährige überlebt in Hohlraum: Das Kleinkind hat den Einsturz des Hauses überlebt. Imma befand sich in einem unterirdischen Hohlraum. Sie soll nach ihrer Mutter gerufen haben. So wurden die Retter auf sie aufmerksam. Die Bergung des Mädchens, das mit Sauerstoff versorgt werden musste, gestaltete sich schwierig und wurde mit großer Vorsicht in Angriff genommen. Zurzeit wird die Zehnjährige von Ärzten versorgt.
In dem Haus sollen außerdem drei Einwanderer gelebt haben. Auch nach ihnen wurde lange Zeit gesucht. Gegen Mittag gaben die Helfer allerdings Entwarnung: Keiner der drei Männer soll sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Haus befunden haben. „Ein Haus stürzt nicht wegen eines Regenfalls ein“, erklärte der Feuerwehrkommandant, der im Einsatz stand. Wie sich herausstellte, wurde das Haus über einem Hohlraum gebaut.
Zwei der umliegenden Häuser wurden kurz nach dem Unglück evakuiert. Feuerwehr, Zivilschutz, Carabinieri, Polizei und Gemeindepolizei sind derzeit noch im Einsatz.
Südtirol Online
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Quelle: Internete
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