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Reportage: ASFINAG Traffic Manager - Ergänzende Helfer auf der Autobahn
Geschrieben am: 2013-12-02 18:46:25  [Drucken]
Wien/Nö: Verkehrsunfall auf der Südosttangente: Feuerwehr, Rettung und Polizei machen sich auf den Weg zur Unfallstelle. Nicht nur! Ebenso die als Pilotprojekt der ASFINAG fungierenden "Traffic Manager". Doch wer sind diese "Traffic Manager", was dürfen sie, was können sie, wie arbeiten sie mit der Feuerwehr zusammen? Auf Einladung der ASFINAG werfen wir von Fireworld.at einen aufklärenden Blick hinter die Kulissen des Verkehrsmanagements des österreichischen Autobahnbetreibers.

Im Jahr 2012 erarbeitete Mag. Hartwig Hufnagl, stellvertretender Abteilungsleiter des Verkehrsmanagements in der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG) und sein Team den Vorschlag, Traffic Manager im Rahmen eines Pilotprojekts auf den Autobahnen und Schnellstraßen im Ballungsraum Wien einzusetzen. Ziel dieses Projekts ist es, die Verfügbarkeit des hochrangigen Straßennetzes zu verstärken, mehr Verkehrsinformationen in Echtzeit zu erhalten und damit die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.



Erfahrungsaustausch und Informationsfindung in anderen Ländern
Dabei wurden Vergleiche mit anderen, der ASFINAG ähnlichen, Straßenerhaltern gezogen und verglichen, wobei sich als beste Betreiber die Straßenerhalter in Großbritannien und den Niederlanden herausgestellt haben. Nach Besuchen in den jeweiligen Ländern wurde beschlossen, das "Pilotprojekt Traffic Manager" am 15. April 2013 im Ballungsraum Wien, vorerst auf ein Jahr befristet, zu starten.

Ausbildung der Traffic Manager:
Zu Beginn stand für die neuen Mitarbeiter eine ganze Reihe an Schulungen mit der Gesamtdauer von sechs Wochen am Programm. So wurde das 16-köpfige Team sowohl in der Sicherheitsakademie der Exekutive in Traiskirchen (drei Wochen) als auch unternehmensintern bei der ASFINAG auf die künftige Tätigkeit vorbereitet (ebenso drei Wochen). Die Schwerpunkte wurden dabei auf Verkehrsrecht, Fahrsicherheitstraining, Konfliktmanagement und Szenariotraining gesetzt. Wobei auch Szenen, wie sie tagtäglich auf der Autobahn passieren können, im Rahmen der Möglichkeiten im "Trockentraining" nachgestellt wurden. Für dieses Projekt war sehr rasch klar, dass hier auf das Wissen von Mitarbeitern zurückgegriffen werden soll, die bereits jahrelange Erfahrung mit der Tätigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen haben. Aus diesem Grunde wurden die Traffic Manager aus den eigenen Reihen rekrutiert und bestehen großteils aus vormaligen Mitarbeitern von Autobahnmeistereien oder der Mautaufsicht. Hier wurde ein Minimum von drei Jahren vorheriger Autobahntätigkeit als eines der notwendigen Kriterien festgesetzt. In Summe stehen nun 16 Mitarbeiter als ausgebildete Traffic Manager zur Verfügung und versehen 24 Stunden, 7 Tage die Woche Dienst. Von jeweils 05.00 Uhr bis 22.00 Uhr werden zwei Fahrzeuge, in den Nachtstunden ein Fahrzeug besetzt. Viele der eingesetzten Mitarbeiter sind übrigens selbst ehrenamtlich im Feuerwehr- oder Rettungsdienst tätig. Ein Umstand, der wesentlich zum besseren Verständnis für Einsatzabläufe bei den Blaulichtorganisationen beiträgt.



Einsatzgebiet während des Projektzeitraums
In das Einsatzgebiet der Traffic Manager fallen dem Grunde nach alle Hauptverkehrsrouten in Richtung der Bundeshauptstadt Wien. Dabei werden 180 Autobahn- und Schnellstraßenkilometer betreut, wobei sichergestellt ist, dass jeder Punkt mindestens einmal in 24 Stunden zu Kontrollzwecken erreicht wird.

Konkret gehören folgende Straßenabschnitte in den Einsatzbereich:
- A2, Südautobahn, Knoten Inzersdorf bis Knoten Guntramsdorf

- A4, Ostautobahn, Knoten Prater bis Anschlussstelle Flughafen

- A21, Außenringautobahn, Gießhübl bis Knoten Vösendorf

- A22, Donauuferautobahn, Knoten Kaisermühlen bis Anschlussstelle Korneuburg-West

- A23, Südosttangente, Anschlussstelle Altmannsdorf bis Knoten Hirschstetten

- S1, Außenringschnellstraße, Knoten Vösendorf bis Knoten Schwechat

- S2, Wiener Nordrand Schnellstraße, Knoten Hirschstetten bis Knoten Süßenbrunn

Eine Ausweitung auf weitere österreichische Ballungszentren ist angedacht, diese wird jedoch erst nach eingehender Analyse der Erfahrungen im Raum Wien zum Thema werden.

Der Traffic Manager und die Blaulichtorganisationen
In erster Linie haben die Traffic Manager die Beobachtung des laufenden Verkehrs als Aufgabe, wozu sie in ständigem Kontakt mit der Verkehrsleitzentrale der ASFINAG im Wiener 23. Gemeindebezirk stehen.

Sie geben Meldungen an die Verkehrszentrale ab, unterstützen aber auch die Einsatzorganisationen, wenn Fahrspuren bspw. wegen eines Unfalls gesperrt werden müssen.


Blick in die rund um die Uhr besetzte Verkehrsleitzentrale der ASFINAG in Wien-Liesing


"Wir sehen uns als Impulsgeber der unterstützend wirkt, dabei aber eine Einmischung in die Kompetenzen der Blaulichtorganisationen unterlässt. Zusammenarbeit ist hier das Zauberwort, dass das gemeinsame Ziel von ASFINAG und Blaulichtorganisationen - rasches Freimachen des Verkehrswegs Autobahn- leichter erreichen lässt", bringt Mag. Hartwig Hufnagl im Gespräch mit Fireworld.at die Sachlage auf den Punkt. "Unser Ziel ist ein Sicherheitsgewinn für die Straßenbenützer, aber auch für die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr, Rettung oder Polizei", erläutert Hufnagl weiter. Klar ist aber auch, dass zwischen ASFINAG und Einsatzkräften noch ein gewisser Abstimmungsbedarf besteht, der durch laufende Gespräche verbessert werden soll. Für 2014 sind daher weitere, intensive, Gespräche mit Vertretern der Feuerwehr geplant.

Das Tätigkeitsfeld des Traffic Managers
Neben der Verkehrsbeobachtung kann und soll das neue Team im Rahmen des Pilotprojekts dort eingreifen, wo der Einsatz von Blaulichtorganisationen nicht unbedingt erforderlich ist. So kann es durchaus vorkommen, dass ASFINAG-Mitarbeiter ein fahruntüchtiges Fahrzeug von der dritten Fahrspur in eine Pannenbucht befördern, um schnellstmöglich wieder ungehinderten Verkehrsfluss zu garantieren. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass die Traffic Manager nicht als Abschleppdienst fungieren, sondern nur -wenn technisch möglich- die Fahrspuren freimachen. Die tatsächliche Verbringung eines untüchtigen Fahrzeugs bleibt selbstverständlich weiterhin den gewerblichen Pannendiensten vorbehalten - und natürlich auch den Feuerwehren im Rahmen deren Tätigkeit. Aber auch weniger spektakuläre Aufgaben gehören zum Aufgabengebiet dieser mobilen Eingreiftruppe: So wurde bereits mehreren Fahrzeuglenkern geholfen Unfallberichte auszufüllen, wenn diese aufgrund der Nervosität dazu nicht in der Lage waren.



Die Beseitigung von leicht behebbaren Schäden an der Autobahn sowie die Entfernung von kleinerem verlorenem Ladegut (soweit händisch möglich) fallen ebenso in das Aufgabenspektrum. Die rasche Organisation eines Pannendienstes, die Verbesserung aktueller Verkehrsmeldungen und vorbeugende Stauvermeidung durch proaktives Eingreifen im Falle einer Panne runden den Alltag des Traffic Managers ab.

Die Fahrzeuge
Derzeit stehen den Traffic Managern drei Dienstfahrzeuge zur Verfügung, wobei zwei davon im Einsatz stehen - ein drittes Fahrzeug steht als Reserve zur Verfügung. Zurückgegriffen wurde dabei auf Fahrzeuge des Typs VW T5 mit 180 PS und Automatikgetriebe. Am Dach ist eine Verkehrsleiteinrichtung verlastet, mit der verschiedene vorgegebene Grafiken und Texte als Information an die Verkehrsteilnehmer geschaltet werden können. So stehen hier beispielsweise "Rettungsgasse", "Panne" oder "Stau" in Text und Grafik zur Verfügung. Sollte es die Situation erfordern, können die Traffic Manager jedoch auch eigene Texte verfassen und einblenden. All dies geschieht mittels Fernbedienung und kann daher auch bei Bedarf aus einigen Metern Entfernung zum Fahrzeug gesteuert werden.


Zweisprachige und grafische Anzeige zur Rettungsgasse


Weiters sind Besen und Schaufeln vorhanden, um leichte Gegenstände von der Fahrbahn zu entfernen. Zur raschen Beseitigung kleinerer Fahrbahnschäden kann auf Kaltmischgut zurückgegriffen werden, das im Heck des T5 verlastet ist. Direkt daran angrenzend befinden sich zwei Bioversallöscher, um auch in der ersten Löschhilfe tätig werden zu können. Ebenso sind kleine Mengen Ölbindemittel im Fahrzeug zu finden.


Schaufel, Besen, Bioversal, Kaltmischgut und einige Liter Treibstoff für liegengebliebene Fahrzeuge


Für Lebensrettende Sofortmaßnahmen steht weiters auch ein Defibrillator zur Verfügung. Mittels eingebautem Laptop im Beifahrerbereich werden sämtliche Leistungen dokumentiert und 1:1 in die Verkehrsleitzentrale übertragen. Zur Absicherung von Unfallstellen stehen Warndreiecke und Verkehrsleitkegel im seitlichen Bereich des T5 bereit.


links: Verkehrsleitkegel, Übergangsstücke für defekte Leitschienen. rechts: Laptop zum Informationsaustausch mit der Verkehrszentrale


Eine Besonderheit stellt die Kennzeichnung dar: Die in LED Technik ausgeführten Rundumkennleuchten können wahlweise blau oder orange blitzen - je nachdem, was gerade erforderlich ist. Im Sinne der Nachvollziehbarkeit, aber auch zu Statistikzwecken, werden Blaulichtfahrten zusätzlich schriftlich dokumentiert. Seit Projektbeginn im April 2013 wurden bereits knapp 100.000 Kilometer zurückgelegt, was in etwa der Luftlinie von Wien in die australische Hauptstadt Canberra entspricht: Allerdings etwas mehr als sechsmal, wohlgemerkt.


links/rechts: vorgegebene Grafiken. Mitte: Beispiel zur freien Texteingabe durch die Mitarbeiter des Projekts "Traffic Manager" bei Bedarf


Fireworld.at im Gespräch mit ...

Mag. Hartwig Hufnagl:
Mag. Hufnagl (Foto) ist studierter Jurist und seit 2006 bei der ASFINAG tätig. Seit 2009 ist er stellvertretender Abteilungsleiter des Bereichs Verkehrsmanagement und Leiter des konzeptiven Netzmanagements. In seinen Verantwortungsbereich fallen unter anderem die Bereiche strategisches Verkehrsmanagement und Verkehrssicherheit.

Michael Berl:
Michael Berl ist seit einigen Jahren bei der ASFINAG beschäftigt und ursprünglich Mitarbeiter einer Autobahnmeisterei. Seit April 2013 ist er sozusagen "Traffic Manager der ersten Stunde" und seit dem Start des Projekts mit dabei. Michael Berl ist neben seinem Job engagiertes Mitglied einer Wiener Freiwilligen Feuerwehr.

Weiterführende Informationen zur ASFINAG und dem Projekt "Traffic Manager" finden Sie unter http://www.asfinag.at



Update der Redaktion per 13. Dezember 2013:

Aufgrund zahlreicher Anfragen an die Redaktion von Fireworld.at seit der Veröffentlichung dieses Beitrages haben wir Rücksprache mit der ASFINAG gehalten und beziehen zu einem Auszug der -unserer Meinung nach wichtigsten- Fragen, Stellung:

Sehen sich die Traffic Manager als zukünftige "Autobahn-Feuerwehr", (Zitat) "viel fehlt ja nicht dazu":
Nein! Fireworld.at hat ein sehr offenes, von positivem Geiste den Feuerwehren gegenüber, Gespräch mit dem Verantwortlichen sowie Mitarbeitern des Verkehrsmanagements der ASFINAG geführt, wonach die Traffic Manager jene Aufgaben übernehmen (sollen), die in obigem Bericht eingehend und ausführlich beschrieben sind. Von einer "ASFINAG-Feuerwehr" kann dabei keine Rede sein. Ganz im Gegenteil - die Traffic Manager sollen dort eingreifen, wo der Einsatz von Blaulichtorganisationen nicht direkt notwendig ist. Sie sollen aber auch zum raschen Freimachen des Verkehrswegs Autobahn unterstützend wirken (bspw. Absperrmaßnahmen zur Unterstützung der Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienst).

Wer hat die Traffic Manager-Fahrzeuge aufgebaut?
Der Auf- und Umbau erfolgte durch Porsche Wiener Neudorf

Von welcher Firma stammen die Rundumkennleuchten (blau/orange-Blitzer)?
Der "lichttechnische" Aufbau erfolgte durch die Firma HTTP-Austria aus Sittendorf (Niederösterreich).
Quelle: Manfred Wimmer & Andy Riedel, für Fireworld.at

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altes strahlrohr
 Geschrieben am: 2013-12-03 08:22:02
Hurra der Andy schreibt wieder für Fire-world!!!

Kommentar #1


Hermann Kollinger
 Geschrieben am: 2013-12-03 09:50:34

Kommentar #2


sani268
 Geschrieben am: 2013-12-03 11:13:12
Danke für diesen sehr umfangreichen und informativen Artikel!

Kommentar #3


arie
 Geschrieben am: 2013-12-03 20:10:12
Danke für diesen sehr umfangreichen und informativen Artikel!


Der Artikel war ein Spagat zwischen viel Text und Information. Eigentlich wollte ich den Text noch kürzen, habs dann aber gelassen um nicht Gefahr zu laufen, wichtige und wesentliche Fakten auszulassen (zu vergessen, wemma ehrlich sind ).

In Summe wurden uns seitens ASFINAG vier Mitarbeiter (Herr Mag. Hufnagl als Leiter der Traffic Manager und Mit-Initiator dieses Beitrags, Herr Berl und zwei weitere Traffic Manager) zur Verfügung gestellt, die uns summasummarum gut 2,5 Stunden Rede und Antwort gestanden sind und im Anschluss technische Einzelheiten zum Fahrzeug erklärt haben: mit dem Ziel, einen fachlich wie sachlich korrekten Artikel möglich zu machen.

Ich hoffe, dass es uns damit gelungen ist allfällige Missverständnisse die FW betreffend, die durch vorangehende (schlecht recherchierte) Berichte in anderen Medien entstanden sind, auszuräumen.

Kommentar #4



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