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Nö/Slowenien: Österr. Feuerwehren im "Strom-Einsatz" in Slowenien
Geschrieben am: 2014-02-20 17:00:00  [Drucken]
Niederösterreich/Slowenien: Mit heutigem Tag, 2. Februar 2014, beginnen die Vorbereitungsarbeiten für einen KHD-Einsatz zur Unterstützung der Einsatzkräfte in Slowenien aufgrund der derzeit vorherrschenden Wetterlage.

Letztes Update: 20.2.2014, 17.00: Salzburgs Feuerwehren haben Einsatz beendet

So sollen 21 vom Landesfeuerwehrverband Niederösterreich stationierte Notstromaggregate (150 kVA plus Mannschaft) am Morgen des 3. Februar 2014 den Weg nach Slowenien antreten, um in jenen Gebieten die Stromversorgung sicherzustellen, die von der derzeitigen Wetterlage am schwersten betroffen sind.

Derzeit ist von etwa 80.000 betroffenen Haushalten und mehreren Krankenhäusern die Rede. Vorerst sind drei Tage als Einsatzzeit anberaumt, je nach Notwendigkeit kann diese auch verlängert werden.

Update 18.10 Uhr
Nach Rücksprache mit der Pressestelle des Nö Landesfeuerwehrkommandos werden ab 06.00 Uhr des 3. Februar 2013 rund 120 Feuerwehrangehörige in Marsch gesetzt, um im südlichen Slowenien Hilfe zu leisten. Der Einsatz erfolgt aufgrund großflächiger Stromausfälle durch Schneefall und einem darauf folgenden Hilfsansuchen an die österreichische Bundesregierung. Seit 14.30 Uhr des heutigen Tages ist der Landesführungsstab mit den Vorbereitungen zu diesem Einsatz beschäftigt.

Neben den 120 Feuerwehrmitgliedern aus Niederösterreich werden 23 Generatoren (2x 500 kVA und 21x 150 kVA) in das betroffene Einsatzgebiet verbracht.

Update: 3. Februar 2014, 07.00 Uhr
Wie bereits angekündigt, haben sich heute Morgen etwa 120 Feuerwehrangehörige mit 40 Fahrzeugen auf den Weg nach Notranjska in Slowenien gemacht.


Die eingesetzten Kräfte aus Niederösterreich können dabei völlig autark agieren: Neben den Stromaggregaten stellen knapp 8.000 Liter Diesel, eigene Verpflegung sowie ein Fahrzeug mit Schneeschild sicher, dass der slowenischen Bevölkerung optimal geholfen werden kann.

Update: 3. Februar 2014, 10.00 Uhr
Der Konvoi hat den Grenzübergang erreicht. 130 Mann mit 45 Fahrzeugen und drei Anhänger bewegen sich in diesen Minuten vom Grenzübergang in das Einsatzgebiet.


Insgesamt werden 26 Stromerzeuger in das Katastrophengebiet gebracht.


Update: 3. Februar 2014, 18.50 Uhr
Fireworld.at konnte heute Abend Franz Resperger, Pressesprecher des Nö Landesfeuerwehrkommandos, telefonisch in Slowenien erreichen - ein Unterfangen, das in Anbetracht der prekären infrastrukturellen Lage im Einsatzgebiet als unmöglich erschien.

Seit Samstag herrsche immer wieder Eisregen, zahllose Strom- und Telegrafenmasten sind geknickt und auf Gebäuden gelandet, die auf einigen Masten festgestellte Eisdichte entspricht etwa Faustdicke. "120.000 Haushalte gilt es derzeit, so gut als möglich, mit Strom zu versorgen. Ein großteil der betroffenen Haushalte hat durch den Einsatz der Aggregate wieder Zugriff auf Strom, in etlichen Bauernhöfen sind Melkmaschinen ausgefallen und mittlerweile durch die eingesetzten Kräfte wieder mit Strom versorgt", berichtet Resperger aus dem Einsatzgebiet. Auch die wichtigsten Krankenhäuser konnten mittlerweile derart versorgt werden, dass die im Gesundheitswesen notwendigen Standards wieder hergestellt sind.



"Große Freude macht sich auch unter den slowenischen Bürgern breit", so Resperger, "die die Feuerwehrkräfte aus Niederösterreich enthusiastisch in Empfang genommen haben.
Alenka Bratusek, Premierministerin von Slowenien, bedankte sich bei Dietmar Fahrafellner (LBD Niederösterreich) für die rasche Hilfe aus Niederösterreich und Salzburg und bat darum, den Hilfseinsatz auf etwa 14 Tage auszudehnen. Dabei wird natürlich ein Personalwechsel durchgeführt.


Alenka Bratusek, Premierministerin von Slowenien mit Dietmar Fahrafellner, Landesbranddirektor Niederösterreich



Besprechungsbereich und Lageführung im Einsatzgebiet



Update 19.45 Uhr: BFKDO KREMS
Der Hilfseinsatz der niederösterreichischen Feuerwehren in Slowenien ist angelaufen. Schneestürme und Eisregen haben dort am Wochenende zu einem Zusammenbruch des Stromnetzes geführt. Der Einsatz dürfte voraussichtlich 14 Tage lang dauern, auch Feuerwehren aus dem Bezirk Krems sind beteiligt. "Tausende Haushalte sind ohne Strom und auch das Handynetz ist zum Teil zusammengebrochen", berichten die Einsatzkräfte, die am Montagmorgen nach Slowenien aufgebrochen sind. "Strommasten sind abgebrochen, Stromleitungen gerissen oder faustdick mit Eis überzogen."

120 Feuerwehrleute aus allen Bezirken sind mit 23 Stromgeneratoren in das Krisengebiet aufgebrochen, voraussichtlich werde der Einsatz 14 Tage lang dauern, "erst dann hängen zumindest 90 Prozent der Haushalte wieder am öffentlichen Stromnetz. Bei entlegenen Bauernhöfen kann es zwei bis drei Monate lang dauern." Diese Bauernhöfe hätten außerdem das Problem, dass Melkmaschinen nicht betrieben werden können, "viele Tiere drohen zu verenden", sagt Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando Tulln gegenüber noe.ORF.at.

Zunächst sollten die Feuerwehren aus Niederösterreich drei Tage lang helfen, "bei der Einsatzvorbesprechung mit Premierministerin Alenka Bratusek sind wir allerdings gebeten worden, länger zu bleiben. Verteidigungsminister Roman Jakic bedankte sich außerdem für die rasche Hilfe." Aufgabe der Feuerwehr wird es sein, provisorisch Strom ins Netz zu schleusen. Der Einsatz sollte noch am Montag beginnen. Resperger berichtete dem ORF außerdem von "klirrender Kälte, die die Arbeit mühsam und sehr anstrengend macht", hingegen verlief die sechsstündige Anreise in die Region Notranjska problemlos. Jeden dritten Tag soll die Mannschaft nun ausgetauscht werden.

Aus dem Bezirk Krems befinden sich derzeit sieben Feuerwehrleute mit einem geländetauglichen Unimog der Feuerwehr Spitz sowie einem 150-KVA-Aggregat und einem Führungsfahrzeug der Feuerwehr Krems im Hilfseinsatz. "Der Einsatz zeigt, dass Freiwilligkeit keine Landesgerenzen kennt und unsere Feuerwehrleute für derartige Naturkatastrophen bestens ausgerüstet und ausgebildet sind", sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Boyer.

Update: 4. Februar 2014, 09.10 Uhr - "Danke" via Facebook
Während slowenische und österreichische Feuerwehrkräfte drauf und dran sind, die Infrastruktur im Raum Notranjska wieder herzustellen, hat gestern auf der Facebookseite unseres Partnermagazins BRENNPUNKT ein wahrer Sturm des Dankes begonnen. Wir haben ein paar dieser Kommentare -großteils von slowenischen Nachbarn verfasst- aus der Facebookseite herausgenommen und hier als Gruß an die eingesetzten Kräfte aus Österreich zusammengefasst:



Update: 4. Februar 2014, 10.45 Uhr - Krankenhaus mit Strom versorgt!
Seit wenigen Minuten können die Menschen in Postojna aufatmen. Die Hilfskräfte aus Niederösterreich versorgen das örtliche Krankenhaus seit kurzem mit Strom aus einem 500 kVA Aggregat. Sowohl im Krankenhaus selbst als auch in einer angrenzenden Schule funktioniert nun unter anderem auch die Heizung wieder, die wegen des Stromausfalls nicht funktionstüchtig war.


WLF der FF St. Pölten-Stadt mit Aggregat, im Hintergrund das Krankenhaus Postojna



Vereister Hydrant im KAT-Gebiet


Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den vor Ort befindlichen Mitarbeitern des Presseteams des Noe. Landesfeuerwehrverbandes, die uns trotz der äußerst schwierigen Umstände bei der Kommunikation mit der "Aussenwelt" für unsere Leser laufend informieren!

Update: 4. Februar 2014, 11.40 Uhr - Weitere Bilder

Weitere Bilder aus dem Einsatzgebiet von der FF Brunn am Gebirge, zur Verfügung gestellt durch das Presseteam des BFKDO Moedling:













Update: 4. Februar 2014, 21.25 Uhr
Ein Zwischenbericht der Pressestelle des Bezirksfeuerwehrkommando Baden erreichte uns vor wenigen Minuten.
Die ersten Schnappschüsse der freiwilligen Feuerwehr Möllersdorf bei der Arbeit in Slowenien erreichte uns vor kurzem. Nach kurzer möglicher Kommunikation mit dem Feuerwehrkommandanten Hauptbrandinspektor Günther Gutmann konnten genauere Informationen ausgetauscht werden.



Derzeit sichert das 150kVA Aggregat die Stromversorgung der Gemeinde Logatec (rund 12.000 Einwohner). Und wie schon berichtet agiert das Wechselladefahrzeug als „rollende Tankstelle" (beladen mit 7.000l Dieselkraftstoff), um die laufende Versorgung mit Treibstoff, der in der Umgebung eingesetzten Aggregate und Fahrzeuge, der KHD Bereitschaftskräfte sicherstellen zu können.



Deshalb wurde auch die Einheit der FF Möllersdorf direkt ist in das Bereitschaftskommando eingegliedert, um rasch agieren zu können.




Update: 5. Februar 2014, 13.15 Uhr
FF Brunn am Gebirge: Per 10.00 Uhr erfolgte auf der Raststation Gralla die erste Ablöse für die eingesetzten Mitglieder. Die nächsten drei Tage werden HFM Martin Flöck und OFM Christopher Simander in Slowenien im Einsatz sein.
In den ersten Tage produzierte der Stromanhänger Brunn am Gebirge insgesamt 1.565 kWh und rettete so 40 Kühen das Leben und die Existenz des Bauern.


VM Falli berichtet: "Nachdem wir die Stromversorgung sichergestellt haben, wurden gleich alle Kühe gemolken. Der Bauer meinte, dass es Rettung in letzter Sekunde war, weil es einige Kühne die Nacht über nicht geschafft hätten".
Durch den gefallenen Neuschnee wird die Zufahrt zum Stromanhänger für das Nachtanken erschwert. Es ist zur Zeit noch unklar, ob der Tankwagen bis zum Anhänger fahren kann.

ORF-Info:Der Einsatz der niederösterreichischen Feuerwehren im Krisengebiet in Slowenien läuft weiterhin auf Hochtouren. In einem Krankenhaus in Postojna gibt es dank der heimischen Helfer wieder Strom. In Slowenien ist die Situation indes weiterhin angespannt.
Noch immer sorgt der Eisregen für massive Probleme in Slowenien. Straßenschilder sind von zentimeterdicken Eisschichten umhüllt. Strommasten sind umgeknickt, es sind Bilder der Verwüstung - mehr dazu in Slowenien: Erste Gemeinden mit Strom. Am Dienstag waren noch etwa 50.000 Menschen ohne Strom.

Auch wenn die niederösterreichischen Feuerwehrleute schon vielerorts helfen konnten, beginnt man heute zu beschädigten Häusern vorzudringen, sagt Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich. „Nachdem wir auch einen Container mit Motorsägen mitdabei haben, werden wir heute damit beginnen, Bäume um- und wegzuschneiden. Diese liegen auf Häusern. Und da beginnen wir Wege frei zu schneiden, um eben zu den Objekten zu kommen“, so Resperger.

Die Helfer aus Niederösterreich werden voraussichtlich noch knapp zwei Wochen im Krisengebiet in Slowenien im Einsatz sein. Nun werden auch erste Hilfskräfte ausgetauscht. Laut Resperger fahren heute bis zu 50 neue Einsatzkräfte von Niederösterreich nach Slowenien. Viele Feuerwehrmänner haben jedoch auch ihren Urlaub verlängert, um noch ein paar Tage länger helfen zu können.


Hilfseinsatz in Slowenien - Ganzes Land ohne Strom!
120 Einsatzkräfte der NÖ Feuerwehren sind am Sonntag zu einem großen Hilfseinsatz nach Slowenien ausgerückt, darunter auch Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Amstetten! Mehr als 200.000 Menschen sind dort ohne Strom und Trinkwasser. Die Helfer aus Niederösterreich werden voraussichtlich 14 Tage bleiben.

BFKDO Amstetten / Philipp Gutlederer



Zunächst hieß es, dass der Hilfseinsatz bis zu 72 Stunden dauern wird. In Slowenien angekommen, die überraschende Information: Die Hilfe der Einsatzkräfte werde für voraussichtlich 14 Tage benötigt. Bei der Einsatzvorbesprechung mit Premierministerin Alenka Bratusek sei der Einsatztrupp gebeten worden, länger zu bleiben.


Verteidigungsminister bedankt sich für Hilfe
Verteidigungsminister Roman Jakic habe sich außerdem für die rasche Hilfe bedankt. Schneestürme hatten in Slowenien Leitungen gekappt und die Stromversorgung lahmgelegt. Ein großer Konvoi fuhr am Montag von Niederösterreich in die betroffene Region im Südwesten Sloweniens. 23 Notstromaggregate aus Niederösterreich wurden auf der Straße transportiert.


Zwei dieser Aggregate sind so groß wie riesige Schiffscontainer und können ein ganzes Krankenhaus mit Strom versorgen. Die anderen 21 Aggregate sind kleiner und für flexible Einsätze gedacht. „Erst dann hängen zumindest 90 Prozent der Haushalte wieder am öffentlichen Stromnetz. Bei entlegenen Bauernhöfen kann es zwei bis drei Monate lang dauern.


Bisherige Einsatzgebiete der Niederösterreicher waren die Gemeinden Logatec und Cerknica. Postojna, Maribor sowie die Hauptstadt Ljubljana sollten am Dienstag folgen. In den großen Städten wollten die Helfer die beiden nach Slowenien transportierten 500-KVA-Aggregate zum Einsatz bringen. In Cerknica hätten Elektriker der Feuerwehr aus St. Pölten Trafostationen derart adaptiert, dass Strom eingespeist werden konnte.


Seit Samstag habe es einen völligen Ausfall gegeben. Am Dienstag gegen 6.00 Uhr sei die Versorgung wieder sichergestellt gewesen. Acht der insgesamt 23 nach Slowenien transportierten Aggregate seien zum Einsatz gebracht worden. Dadurch sei auch ein Pumpwerk wieder in Schwung gebracht worden. „Klirrender Kälte, die die Arbeit mühsam und sehr anstrengend macht". Hingegen verlief die sechsstündige Anreise in die Region Notranjska problemlos. Jeden dritten Tag soll die Mannschaft mit 120 Einsatzkräften ausgetauscht werden.


In entlegenen Bergdörfern mussten die Bewohner ohne Essen und Trinken auskommen, erst am Mittwoch gelang es der Feuerwehr Amstetten mit dem Unimog zu den entlegenen Häusern vorzudringen. Mit Motorsägen und Kränen werden die örtlichen Elektriker unterstützt um die ganzen Stromnetze wieder zu erreichten, 90 Prozent von Slowenien haben kein Stromnetz zur Verfügung.

Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten


Update: 7. Februar 2014, 18.00 Uhr
Als Folge der winterlichen Verhältnisse ist in Slowenien das Stromnetz in weiten Teilen zusammengebrochen. Auf Ersuchen des Innenministeriums untersützt die Stadt Wien Slowenien unter Führung der Berufsfeuerwehr Wien, neben der auch der Katastrophenhilfsdienst des Wiener Landesfeuerwehrverbandes angefordert worden ist.



Zur Hilfeleistung ist heute ein Konvoi, bestehend unter anderem aus einem Löschfahrzeug, zwei Wechselladerfahrzeugen und einem Kommandofahrzeug, mit Generatoren zur provisorischen Wiederherstellung der Stromversorgung aufgebrochen.



Die zehn Mann mit acht Fahrzeugen machten sich heute um die Mittagszeit von der Hauptfeuerwache Wien-Floridsdorf auf den Weg nach Slowenien. Bei den Geräten handelt es sich um einen 40 kVA Generator auf einem Anhänger, zwei Wechselladerfahrzeuge mit je einem 100 kVA Generator sowie zwei weitere mobile Generatoren mit 330 kVA und 250 kVA, die durch Wien Energie bereitgestellt und von der BF Wien mitgenommen und vor Ort betreut werden.


Update: 8. Februar 2014, 17.30 Uhr
Salzburg verlaengert Einsatz (ORF-Info)
Der Hilfseinsatz der Salzburger Feuerwehren in Slowenien wurde jetzt um zwei Wochen verlängert. Denn nach den schweren Winterunwettern mit zehn Zentimeter dicken Eisschichten haben dort immer noch 45.000 Menschen keinen Strom.

Die Salzburger Kräfte wurden in Region um Ziri zum dritten Mal abgelöst. Aktuell sind zehn Techniker der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr im Einsatz, um die Stromversorgung für etwa 600 Bewohner sicherzustellen. „Wir sind mit unseren Mannschaften und Geräten in sehr exponierten Lagen auf etwa 800 Metern - mit schlechten Zufahrten und viel Schnee“, schildert Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter.

„Wir wollen der betroffenen Bevölkerung, den vielen Familien, helfen“, sagt Winter. „Der Einsatz bringt auch viele Erfahrungen - aber es geht darum, ob wir die richtigen Gerätschaften haben, ob wir die richtige Organisation haben. Wir sehen, dass wir gut aufgestellt sind, uns aber noch optimieren können.“

Der Einsatz der Salzburger ist seit diesem Wochenende nicht nur um weitere zwei Wochen verlängert, die Anzahl der leistungsstarken Stromgeneratoren wurde auf neun erhöht: „Wir sind davon ausgegangen, dass wir bis 17. Februar im Einsatz sind. Auf Grund der Lage vor Ort und einer Anfrage von Slowenien, dass sie weitere Stromgeneratoren brauchen, haben wir weitere 75-kVA-Generatoren in das Einsatzgebiet gebracht.“

Die Salzburger unterstützen die örtlichen Feuerwehren an vier verschiedenen Orten, nächste Ablöse ist am Montag. Die Kosten des Einsatzes trägt das Innenministerium, kann die Auslagen für Treibstoffe, Verpflegung, Kommunikation oder Schäden von der slowenischen Regierung aber einfordern. Personalkosten werden nicht verrechnet, der Einsatz aller Teilnehmer ist freiwillig.

ORF Salzburg



Update: 9. Februar 2014, 21.20 Uhr
Info der Feuerwehr Gmuend
In den Nachmittagsstunden des 02. Februar 2014 wurde der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Gmünd von einem bevorstehenden Auslandseinsatz in Slowenien informiert. Eisregen hatte in unserem Nachbarland zu massiven Schäden an der Infrastruktur geführt. Ein großflächiger Stromausfall in einem bisher nicht gekannten Ausmaß stellte die Behörden, Einsatzorganisationen und die Bevölkerung vor ein schier unlösbares Problem. Slowenien suchte daher um internationale Hilfe an. Seitens des Nö. Landesfeuerwehrkommandos wurde die Beistellung des bei der Feuerwehr der Stadt Gmünd stationierten 150kVA-Stromanhängers für Slowenien angeordnet.


Binnen weniger Stunden war die Einsatzbereitschaft hergestellt. BR Harald Hofbauer von der Feuerwehr der Stadt Weitra und HFM Manuel Hahn von der Feuerwehr der Stadt Gmünd machten sich in den frühen Morgenstunden des 03. Februar 2014 mit dem Versorgungsfahrzeug Unimog Weitra und STROMA Gmünd ins Einsatzgebiet bei Logatec und Postojna auf. Mit den über 20 von Nö. zur Verfügung gestellten Notstromaggregaten wurde zunächst für viele Haushalte die Stromversorgung wiederhergestellt. Viele Häuser hatten seit Tagen keinen Strom, Heizung und Wasserversorgung funktionierten somit nicht. In einem weiteren Schritt unterstützten danach die Versorgungsfahrzeuge Unimog mit Kran und Arbeitskorb die Aufräumungsarbeiten der Slowenischen Feuerwehren.

Am 05. Februar 2014 erfolgte die Ablöse der Einsatzmannschaften. Die Bedienung des Gmünder Notstromaggregates übernahm OBM Alexander Kitzler, HFM Manuel Hahn konnte wieder in die Heimat abrücken. Zusätzlich übernahmen BFA Prim. Dr. Michael Böhm, BM Bettina Weiss und LM Mattias Böhm - gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr Euratsfeld - den Feuerwehr Medizinischen Dienst für die eingesetzten internationalen Kräfte im Bereich Bogatec. Das Basislager für Einsatzkräfte aus Österreich, Deutschland und Tschechien befindet sich in einer Zivilschutzschule in Logatec. Stab, FMD, Versorgung und Instandsetzung sind in festen Unterkünften untergebracht, Teile der eingesetzten Kräfte rücken abends wieder in diese ehemalige Kaserne ein. Auf Grund des enorm großflächigen Einsatzgebietes mit Anfahrtszeiten von mehreren Stunden sind einzelne Züge disloziert stationiert und untergebracht.


Dem Zug " NORD " mit Mannschaften aus dem Waldviertel ist das Gebiet rund um Postojna zugewiesen. Während die Aggregate rund um die Uhr Strom ins Netz einspeisen, werden die Unimogs zu Arbeitseinsätzen herangezogen. So müssen beispielsweise Straßen und Wege befahrbar gemacht und Bäume geschnitten werden. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Arbeiten wegen der großen Gefährdung durch herabhängende Stromleitungen beendet. Die Zusammenarbeit mit den Slowenischen Feuerwehren, dem Zivilschutz und den internationalen Hilfskräften klappt hervorragend. Die Bevölkerung zeigt ihre enorme Dankbarkeit für die rasche und effiziente Unterstützung und bewahrt eine erstaunliche Ruhe in dieser so schwierigen Lage. Neben den Versorgungsproblemen mit Strom bestehen noch massive Schäden an den Wäldern, bei zu starkem Tauwetter ist auch noch mit Hochwasser zu rechnen.
Am 8. Februar 2014 wurde die Mannschaft neuerlich gewechselt.

FF Gmuend


Update: 10. Februar 2014, 08.00 Uhr
Info der Feuerwehr Gr.Weikersdorf
Am Mittwoch. 5. Februar 2014, wurde unsere 3 Mitglieder durch eines der FF Großweikersdorf und zwei der FF Tulln abgelöst.


Diese waren in Cerknica eingesetzt und halfen mit dem Ladekran des Wechselladefahrzeuges umgestürzten Bäume zu entfernen, um die Straßen wieder frei zu machen. Weiters wurden noch mehrere Stromerzeuger zu ihrer Einsatzstelle transportiert.


Am Samstag, 8. Februar 2014 wurden die Kräfte wieder abgelöst. Die neuen Kräfte werden zum Transport von Sandsäcken eingesetzt.


Diese werden benötigt, um die Häuser vor dem Schmelzwasser zu schützen, das auf Grund des eingesetzten Tauwetters diese bedrohen.


Zum Wochenende ist wieder eine Ablöse der eingesetzten Kräfte geplant.

FF Gr. Weikersdorf


Update: 11. Februar 2014, 21.35 Uhr
Ein Danke aus Slowenien
"Ein großes Dankeschoen an alle Feuerwehrleute aus Slowenien - hier ein Foto aus dem Ort Cerknica als Beweis" - eingereicht an Fireworld.at von Tatjana H.




Update: 14. Februar 2014, 07.35 Uhr
Einsatz wird am 19.2. enden
Am Mittwoch geht der Slowenien-Einsatz der niederösterreichischen Feuerwehren zu Ende. Die heimischen Einsatzkräfte halfen mit Notstromaggregaten aus. Inzwischen hat der Großteil der Haushalte im Krisengebiet wieder Strom.
Am Mittwoch, 19. Februar, werden die letzten Einsatzkräfte der niederösterreichischen Feuerwehr aus Slowenien zurückkehren. Durch den Wintereinbruch ist das Stromnetz ausgefallen, es war finster und eiskalt. Der Einsatz der Helfer geschah freiwillig. Viele mussten sich Urlaub nehmen und diesen auch verlängern, weil sich die Lage dramatischer darstellte als anfangs angenommen - mehr dazu in Slowenien: Hilfseinsatz könnte länger dauern.

Im Sommer gibt es ein Wiedersehen am Strand: „Der eine oder andere Feuerwehrmann wurde abgebusselt. Es haben sich aus dem Einsatz Freundschaften entwickelt. Und manche haben sich schon ausgemacht, dass sie sich im Sommer wieder am Strand treffen werden“, sagt Franz Resperger. Von den insgesamt 320 Feuerwehrleuten, die in Slowenien im Einsatz waren, sind noch etwa 50 mit Notstromaggregaten an Ort und Stelle. Am Mittwoch werden auch sie nach Niederösterreich zurückkehren.

„Die letzten Tage hatten es in sich“: Mittlerweile konnte die Feuerwehr bereits drei Viertel aller Haushalte wieder an das örtliche Stromnetz anschließen. Es gibt aber noch einiges zu tun, sagt Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich. „Vorrangig geht es nun darum die Vielzahl an umgestrüzten Strommasten wieder aufzustellen. Tausende Bäume sind geknickt unter der Last des Eises. Und durch das Tauwetter sind die Flüsse angeschwollen. Jetzt haben wir auch den örtlichen Kräften geholfen Sandsäcke zu füllen, um Häuser vor Überflutungen zu schützen. Die letzten Tage in Slowenien hatten es in sich“, so Resperger.

ORF Niederoesterreich



Update: 14. Februar 2014, 16.20 Uhr
Schichtwechsel bei der BF Wien
Heute Morgen um 06:45 Uhr verließen jene elf Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien die Hauptfeuerwache Floridsdorf, welche unser seit vergangenem Freitag in Slowenien eingesetztes Kontingent ersetzen werden. Der Konvoi unter der Führung von Bereitschaftsoffizierin Viktoria Zechmeister besteht aus einem Geländelöschfahrzeug, welches nach den Regenfällen der letzten Tage auch an schwer zugänglichen Orten Hilfe leisten kann, einem Lkw mit Ladekran und Schalengreifer, vor allem für die Entfernung von Bruchholz, und zwei Transportern. Die bisher in Slowenien im Raum Logatec, etwa 30 km von Ljubljana entfernt, eingesetzten Kräfte, konnten während ihres Aufenthaltes zahlreiche wichtige Objekte wieder mit Strom versorgen. Darunter waren eine Schule mit Internat, ein Seniorenwohnheim, eine Tierklinik und eine wichtige Funkstation für die lokalen Einsatzkräfte.


Darüber hinaus konnte eine große Zahl an privaten Haushalten mit Strom versorgt werden und mehrere Verkehrswege, welche durch umgestürzte Bäume blockiert waren, wieder befahrbar gemacht werden. Die bisher schon in Slowenien befindlichen Notstromaggregate der Berufsfeuerwehr Wien und der Wiener Netze sind nach wie vor in Betrieb und leisten wertvolle Hilfe.
Vizebürgermeisterin und Feuerwehrstadträtin Renate Brauner „Für unsere Einsatzkräfte war es bisher eine sehr kräftezehrende Arbeit, doch die Dankbarkeit der dort lebenden Menschen war in vielen Situationen förmlich spürbar. Umso wichtiger ist es, dass die betroffene Bevölkerung in Slowenien weiterhin nachhaltige Hilfe erfährt und diese auch solange fortgeführt wird, bis die lokalen Behörden ohne weitere Unterstützung die Arbeiten selbst fortsetzen können. Bei unseren Einsatzkräften bedanke ich mich daher sehr herzlich für ihr Engagement und ihren Einsatz.“


Update: 20. Februar 2014, 17.00 Uhr
Salzburgs Feuerwehr haben Slowenien-Einsatz beendet
Mittwochabend, 19.2.2014, sind die letzten Salzburger Feuerwehrleute von ihrem Hilfseinsatz in Slowenien zurückgekehrt. Insgesamt 68 Mann halfen in vier Dörfern, wieder etwas Normalität zu schaffen.

Winterunwetter mit Eisregen hatten vor gut drei Wochen zu anhaltenden, großflächigen Stromausfällen in Slowenien geführt. Alle verfügbaren Hilfskräfte waren bereits im Einsatz - Slowenien rief den Notstand aus und suchte bei der EU um Hilfe an. Aus Niederösterreich und Salzburg rückten die Hilfskräfte nach Slowenien aus. Im Drei-Tages-Rhythmus wurden die Salzburger ausgewechselt. Die letzten sechs Feuerwehrmänner kehrten Mittwochabend aus der 600 Einwohner-Gemeinde Ledine zurück - unter ihnen Michael Rahofer aus Salzburg-Sam: „Wir waren vier Leute von der Feuerwache Gnigl und zwei Leute von der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden. Wir haben dort vorrangig versucht, die Stromversorgung wieder einzurichten und Äste und Bäume von den Straßen zu räumen.“ Ganz konnten die Florianijünger die Stromversorgung allerdings nicht wiederherstellen. Der Ort Ledine kann sich noch immer nicht selbst mit Strom versorgen, sagt Michael Rahofer: „Derzeit ist das noch nicht möglich, aber wir sind von den polnischen und deutschen Kollegen abgelöst worden.“
Trotz der Ablöse - ein Kastastropheneinsatz ist nicht nur physisch, sondern auch psychisch anstrengend: „Natürlich. Wenn man dorthin kommt, sieht, wie die Menschen dort keinen Strom haben, ist das schon irgendwie belastend. Es sind viele Familien dabei mit Kindern, auch Bauern und Handwerker - da sieht man erst, wie abhängig man vom Strom ist.“
Michael Rahofer war sogar zweimal in Slowenien und würde nicht zögern, noch einmal zu fahren, „damit man das Los der Menschen dort verbessern kann“, so der Feuerwehrmann. Mit neun Generatoren erzeugten die Salzburger in Slowenien Strom. Die Freiwilligen nahmen sich dafür Urlaub oder Zeitausgleich - Arbeitgeber stellten die Mitarbeiter zum Teil auch dienstfrei. Die 68 Feuerwehrmänner leistete insgesamt 3.817 Stunden.

ORF Salzburg
Quelle: Redaktion /Herbert Wimmer/Gernot Rohrhofer/Nö LFKDO / Philipp Gutlederer

Hermann Kollinger
 Geschrieben am: 2014-02-03 21:59:24
Video, das die Darstellung der Eiszeit in Slowenien deutlich wiedergibt:
https://www.youtube.com/watch?v=TC_NmkMBKP4

Kommentar #1


Hermann Kollinger
 Geschrieben am: 2014-02-05 13:25:18
Video, in dem auch die deutschen und österr. Helfer vorkommen:
https://www.youtube.com/watch?v=0476cYLWpqg#t=76

Kommentar #2



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