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Zum Nachdenken - Missstimmigkeiten Bundesheer & Feuerwehr
Fireworld - Zum Nachdenken
Missstimmigkeiten Bundesheer - Feuerwehr

Eine MEINUNG von OBR Robert Benda, Oö

Ausgangslage: In den Oö. Nachrichten erschien Anfang September 2002 ein "Dankes-Artikel" für die Arbeit der Feuerwehren. Dabei wurde vom Verfasser aber auch eine Missstimmigkeit zwischen Bundesheer und Feuerwehr angesprochen und dass diese nicht zielführend geht.
Das es hier jedoch vorwiegend um - in weiterer Folge - finanzielle Mittel für den Katastrophenhilfsdienst geht, wird oftmals übersehen.
Folgende Meinung, die ebenfalls zum nachdenken anregen sollte, schrieb dazu Bezirks-Feuerwehrkommandant Robert Benda:

In der Feuerwehrbeilage vom 03.09.2002 habe ich unter anderem den Kommentar "Danke" Ihres Kollegen Volker Weibold gefunden und mit Interesse gelesen. Dieser Kommentar (insbesondere der 2. Absatz - (Anmerkung der Redaktion: Ist am Ende des Beitrages angeführt)) veranlasst mich, doch einige Gedanken hiezu in den Raum zu stellen. Nachdem ich nur Ihre Mail-Adresse habe, sende ich diese Zeilen an Sie, in der Hoffnung dass sie trotzdem Ihren Kollegen erreichen werden.

Vorausschicken möchte ich, dass es sich dabei grundsätzlich um meine ganz persönliche Betrachtungsweise dieser Problematik handelt und ich nicht die Absicht habe, mich damit allenfalls der offiziellen Linie des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes entgegen zu stellen. Über die im gegenständlichen Kommentar angesprochenen kolportierten Missstimmigkeiten zwischen den Chefetagen von Landesfeuerwehrkommando und Bundesheer kann und will ich mich nicht äussern, dazu fehlt mir der endgültige Durchblick auf dieser Ebene, ich kann mich bestenfalls auf meine Wahrnehmungen als Bezirks-Feuerwehrkommandant beschränken. Also aus meiner Sicht:

Fakt ist nun einmal, dass die Oö. Landesregierung im Jahr 1955 den Oö. Landes-Feuerwehrverband per Bescheid mit der Installierung des flächendeckenden Katastrophenhilfsdienstes beauftragt hat und der Oö. LFV im Katastrophenfall auch die Zentralleitung desselben inne - und somit auch das Sagen - hat. Das Bundesheer seinerseits beruft sich auf einen Passus im Wehrgesetz, welcher ebenfalls die Assistenzleistung (auf Anforderung) desselben vorsieht. Vordergründig stellt sich dieses Problem aus meiner Sicht jedoch als finanzielles dar.

Seitdem dem Bundesheer "der Feind abhanden" gekommen ist, sucht man dort krampfhaft nach Ersatzbetätigung und schielt so nebenbei auf die Katastrophenmittel, die es anzuzapfen gilt. Zu diesem Zweck wird seitens des BH der PR-Apparat auf volle Touren gebracht, was dann an der Feuerwehrbasis zu entsprechendem Unmut führt, wenn sich das BH bei jeder Gelegenheit das "Retter der Nation-Image" umhängt. Der Slogan des Bundesheeres "Wir helfen dort (dann), wo (wann) andere nicht mehr können" hat an der FF-Basis schon wiederholt zu gröbsten Unmutsäußerungen geführt, weil sich der einfache Feuerwehrmann, der Tag und Nacht rund um die Uhr sprung- u. einsatzbereit ist, verschaukelt fühlt. (Ich persönlich habe diesen Slogan feuerwehrgerecht abgeändert und lautet jetzt: "Wir helfen dort, wo andere noch nicht können.")

Ich muss jedoch in diesem Zusammenhang den Printmedien ein gewisses "Mitverschulden" an diesem Zustand zuweisen, nämlich: Die tägliche Präsenz der Feuerwehr bei allen möglichen (und unmöglichen) Anlässen hat anscheinend dazu geführt, dass dieser Umstand nicht mehr unbedingt berichtenswert erscheint. Kommt dann einmal das BH (und sei es nur mit ein paar Mann) zum Einsatz, dann ist das sofort einen fetten Balken wert, was dann unweigerlich den Eindruck erweckt, dass hier so was Weltbewegendes stattgefunden haben muss, dass die Feuerwehr einfach überfordert war und das BH ausrücken musste (siehe "Retter der Nation" Image).

Es mag vielleicht schon vorgekommen sein (belegen kann ich es nicht), dass die Anforderung des BH in der Erstphase nicht unmittelbar erfolgte, umgekehrt muss ich aber feststellen, dass im Falle einer Anforderung auch eine Zeitspanne von 7-8 Stunden bis zum Eintreffen in Kauf genommen werden musste. Im Klartext heißt das für mich: Wenn das BH "in diesem Konzert mitspielen" will, dann müssen die Herrschaften flexibler werden, zumal sie im Gegensatz zu den Feuerwehren ihr Menschenpotential ja gebündelt vor Ort hätten. Wenn aber (wahrscheinlich) das Ausfertigen des schriftlichen Befehls (ohne den es ja keinen Schritt vors Kasernentor gibt) einen runden halben Tag oder länger dauert, dann kann man nur ins Hintertreffen geraten.

Ich möchte aber hier fairer Weise eine Lanze für die untere Ebene (Rekruten, Chargen, Unteroffiziere und "kleinere" Offiziere) brechen. Die Zusammenarbeit mit denen war großartig und fabelhaft und vor allem kameradschaftlich, so ferne sie sich "bewegen" konnten. Grundsätzlich und abschließend bin ich der Meinung, dass derartige Ereignisse wie die vergangenen ohne jede Diskussion die Bündelung aller verfügbaren Kräfte erfordert und derartige "Kindereien" zurückzustellen sind, weil sie gerade von den Betroffenen nicht verstanden und nicht nachvollzogen werden können, zudem ist es einem Betroffenen, dem das Wasser bis zur Oberkante-Oberlippe steht egal, wer ihn aus dem Dreck zieht.

Ich kann und möchte nur hoffen, dass hierüber in naher Zukunft hoffentlich fruchtbringende Gespräche stattfinden werden. Jede dieser beiden Organisationen hat spezifische Schwerpunkte, die es wechselseitig einzusetzen und auszunutzen, vor allem aber zu erhalten und künftighin auszubauen gilt, wobei das Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten" nicht aus den Augen gelassen werden soll.

Robert Benda


Der angesprochene Absatz aus den OÖN:
"... Überschattet werden diese Einsätze der Feuerwehrleute von kolportieren Missstimmigkeiten zwischen den Chef-Etagen vom Landes-Feuerwehrkommando und dem Bundesheer. Dass es Probleme gibt, ist nicht erst seit dem jüngsten Großeinsatz offensichtlich. Soldaten, die zwei Tage auf einen Einsatz warten, weil sie mit dem Argument "Das ist unser Hochwasser" nicht angefordert werden; auf der anderen Seite und bei anderen Katastrophen die Feuerwehr bei Auslandseinsätzen (Erdbeben Türkei) nicht involviert wird. Diese Kindereien der Chefitäten sollten aber allmählich der Vergangenheit angehören. Die Helfer, Soldaten und Feuerwehrleute vor Ort haben gemeinsam nahezu Übermenschliches vollbracht - ohne Probleme. Das sollte Vorbild genug sein, um in Katastrophenzeiten hausgemachte Probleme und Eitelkeiten hintanzustellen."


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